bemerkt, er MX irntedſütu ntde Sne hen und n Beu und der in liſchen Kaiſer⸗ llich vergeblich velche man egie, und es iſt Alanums dvenſo Dlan Uoch aus⸗ belſchlägen jene lche in die alee tet iſt, wie die ”s erſehen Sie auſchenswerthen a dad wrhau⸗ ichter und auch nd Handwerker zſt und Umſicht im vermag.— des Publicums ildete auf das Er erörtert da⸗ römtiſcher wie erkellungen ha⸗ t das Stigma tragen, welche pikant zu ma⸗ ſucht, die dem Heſchmack raubt en homeriſchen
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vut zerhackt und
mit ſerviler telt einfach ge⸗ j gebe Ihnen in kurz zuſach gauklerweſen in
die Leiſtungen
Vierte
der Alten auf dieſem Felde einzeln und beginnen von der niedrigſten Stufe, der theils angeborenen, theils durch fortgeſetzte Uebung erhöhten Körperſtärke. Die Beweiſe rieſiger Kraft, welche die bekannten griechiſchen Athleten von ihrem Urahn Herakles an gegeben haben, kommen hier nicht in Betracht. Nur einer von ihnen, dem nach ſeinem Tode auch gött⸗ liche Ehre zu Theil wurde, mag hier genannt wer⸗ den: der Thaſier Theagenes. Schon im neunten Jahre, als er einſt aus der Schule nach Hauſe ging, trug er ein ehernes Götterbild, das ihm beſonders gefiel, vom Marktplatze nach Hauſe und brachte es, als ein großer Lärm darüber entſtand, wieder an ſeine Stelle. Aus der ſpätern römiſchen Zeit berich⸗ tet Plinius der Aeltere, daß ein gewiſſer Salvius 200 Pfund Gewicht an jeder Hand und jedem Fuß und 400 Pfund auf den Schultern eine Stiege hin— aufgetragen habe. Plinius ſelbſt ſah den oben er⸗ wähnten Athanatos in einem bleiernen Bruſtharniſche, der 500 Pfund wog, und mit eben ſo ſchweren Stelz⸗ ſchuhen über die Bühne ſchreiten. Zu Martial's Zeit trug der Rieſe Linus auf jedem Arme 7— 8 Kna⸗ ben, und der Dichter benutzt dies, um einen unwider⸗ ſtehlichen Gecken ſeiner Zeit damit zu vergleichen, der an jedem Finger 10 Mädchen hangen habe. Der Uſurpator Firmus endlich ließ ſich einen Ambos auf die Bruſt ſetzen und mit großen Hämmern darauf ſchlagen, ein Kunſtſtück, das ihm ſeitdem Viele nach⸗ gemacht haben. Noch mehr Staunen erregte aber die Leibesſtärke, wenn ſie mit Aequilibriſtik verbunden ge⸗ zeigt wurde. So balancirte der Athlet Maſthlion, ebenfalls zur Zeit Martial's, eine Stange mit ſchwe⸗ ren Gewichten auf ſeiner Stirne, und ſelbſt Chryſo⸗ ſtomos kann derartigen Leiſtungen ſeine Bewunderung nicht verſagen.„Wie ſoll man von denen ſprechen,“
ſchreibt er,„welche auf der Stirne eine Stange ſo⸗
unbeweglich wie einen feſtgewurzelten Baum halten? Und dies iſt noch nicht das Wunderbarſte. Sie laſ⸗ ſen noch zwei Kinder auf der Spitze der Stange mit einander ringen, und weder die Hände, noch irgend ein anderer Theil des Körpers, ſondern allein die Stirne hält feſter als jede Bande dieſe Stange.“
Auch die jetzt bei jeder äquilibriſtiſchen Vorſtellung unerläßliche Menſchenpyramide iſt ein altes Stückchen. Der Dichter Claudian erwähnt in ſeinem Feſtgedichte auf den Conſulatsantritt des Mallius Theodorius die Gaukler,„die ſich wie Vögel in die Lüfte ſchwin— gen und mit ihren in ſchneller Verſchlingung empor⸗ wachſenden Leibern eine Burg erbauen, auf deren Spitze zuletzt ein Knabe ſich hebt und an dem Fuße frei in der Luft ſchwebt oder geſchnellten Sprunges wieder auf den Kopf oder die Füße zu ſtehen kommt.“
Folge. 713
Noch ſtaunenswerther ſind die auf die Schnellkraft des Körpers baſirten Kunſtſtücke der alten Luftſprin⸗ ger und Schwingkünſtler(Petauristae oder Petami- narii), die nach Annahme der Aſtrologen unter dem Zeichen des Delphins geboren waren. Ihre verwe⸗ genen Künſte hingen eng mit dem Petauron, einem hohen und ſtarken Schwung- oder Schaukelgerüſte, zu⸗ ſammen, das wahrſcheinlich nicht feſt ſtand, ſondern durch einen emporſchnellenden Stoß dem Sprunge zu Hülfe kam.
Dieſes uralte, halsbrecheriſche Wageſtück iſt un⸗ ter dieſen Künſten in ſofern die gemeinſte, als es beim Zuſchauer nicht einmal den Reiz des Wunder⸗ baren, ſondern nur die äugſtliche Spannung des Ge⸗ fährlichen erzeugt,„dem der Künſtler,“ wie Manilius ſagt,„ſein Talent verkauft.“ Aber gerade dieſer Kitzel gefiel dem durch Gladiatorenkämpfe und Thier⸗ ſchlächtereien verwilderten Geſchmacke der ſpäteren Römer, und es nimmt daher nicht Wunder, wenn ſie den Seiltänzern mehr Aufmerkſamkeit zollten, als dem Drama. Eine genaue Beſchreibung der Kunſt liegt in einem Fragmente Petron's vor, wo es heißt: „Auf untergeſtellten Balken werden Stricke aus Werg geſpannt, welche der Jüngling ſicheren Fußes beſteigt. Der luftige Wanderer ſetzt ſodann die Beine vor ein⸗ ander und durchläuft den ſelbſt für Vögel ſchwierigen Pfad; die Arme ausbreitend lenkt er ſeine Schritte durch die Leere, damit nicht der Fuß vom ſchmalen Taue abgleite.“
Die Vorſtellungen fanden meiſt im Theater ſtatt, und wenn man heutzutage das Seil von den Thür⸗ men auf die öffentlichen Plätze herabgezogen ſieht, ſo ſpannten die Alten den Catadromus(das herab⸗ laufende Seil) von den höchſten Schwibbögen des Theaters bis in die Orcheſtra. Und was man früher als das höchſte Wageſtück des Menſchen anſtaunte, das mußte in der Kaiſerzeit das koloſſalſte Thier, der Elephant, leiſten. Zuerſt ließ der nachmalige Kaiſer Galba als Prätor bei den Spielen der Flora einen Elephanten auf dem Thurmſeile in die Höhe ſteigen Weit ſchwieriger war aber für den Rieſen der Thier⸗ welt das Herabgehen auf der ſchwankenden, abſchüſſi⸗ gen Bahn. Dennoch erzwang auch dies der unſinnige Nero bei den zu Ehren ſeiner durch ihn ermordeten Mutter veranſtalteten Spielen, und ſowie überhaupt die vornehmſten Männer und Frauen von ihm zu den entwürdigendſten Handlungen gedrängt wurden, nöthigte er auch hier einen römiſchen Ritter aus be— rühmtem Geſchlechte an Stelle des ſonſt gewöhnlichen Negerknaben auf dem Elephanten zu reiten.
Unter den Sonderbarkeiten dieſer Spiele erwähnt der Biograph auch einen Mauerläufer(Tichobates),


