Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
699
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ihm

wie Guade ſich ſeiner Pum Charla⸗ dere ausge⸗ ſelbſt ſagt beg befolgt halb ſchlug Roße Ent⸗ diine(die dirine aber wie es ſich ße Devine's ordentliches ein reicher i, an de⸗ der Held Sehandlung ne und ein⸗ igs, ſchickte Seuche er⸗ arzen, auf tten. Die inkheit an⸗ terhaltung tte ihren ndigte er bis zum 1s heilen, en Bedin⸗ Begnadi⸗ bewirken. daſſelbe Verſpre⸗ var ent⸗ genheit,

tt unbe⸗

ahlt die Vorten:

meiner Compli⸗

ich doch noch den hinreichenden Einfluß beſitzen, um men,

Vierle Folge. 699

menten über ihre Schönheit überſättigt worden und(verhängen, und ſeien Sie feſt überzeugt, in dem an das von Perſönlichkeiten, die hohe Aemter bekleideten gegebenen Falle werde ich denſelben Einfluß ausüben. und hoffähig waren. Das Compliment eines Pillen⸗ Im Gegentheil, wenn Sie Ihr Verſprechen erfüllen, fabrikanten, und wenn es auch eine pilule divine werde ich Ihnen mein gegebenes Ehrenwort gewiſſen⸗ war, betrachtete ſie als eine grobe Unverſchämtheit. haft halten. Madame Devine wird die volle Begna⸗ Das erzählten mir ihre ſchönen Augen. Indeſſen digung des Königs empfangen, und außerdem werde der Tod der Schatten des Todes iſt der Ge⸗ ich Ihr Intereſſe in jeder Art, die in meiner Macht bieter der Welt. Sie glaubte, daß ich vielleicht, ich ſteht, befördern. ganz allein von allen Aerzten in Paris, ſie vor die⸗Madame, das gehe ich mit Freuden ein. Doch ſem ſchrecklichen Phantom beſchützen, dasſelbe verban⸗ es iſt keine Zeit zu verlieren, Sie müſſen ſofort meine nen könne. Sie blickte mich an wie ein Panther magiſchen Pillen und andere Medicamente einnehmen, ſeine Beute, doch ich fürchtete keinen Angriff von ihr. die ich beſtändig bei mir führe, und die Sie pünkt⸗ Madame Dubarry würde lieber Alles gethan, ver⸗ lich nach den daran gehefteten Vorſchriften gebrauchen ſprochen oder gegeben haben, ehe ſie die Vermuthung müſſen. Haben Sie eine verſchwiegene Dienerin, aufſteigen ließ, daß ſie von einer ſo ekelhaften Krank⸗ welche Ihres ganzen Vertrauens würdig iſt?

beit wie die Kinderblattern befallen ſei oder befallenJa.

geweſen ware. Zu jener Zeit war die lächerlicheDann muß ich ſie ſehen und ihr wenige ein⸗ Meinung vorherrſchend, daß dieſe Krankheit, wenn fache Anweiſungen angeben, die unter keiner Bedin⸗ ſie auch überſtanden ſei und gar keine ſichtbaren Spu⸗ gung vernachläſſigt werden dürfen, und es wird am ren hinterlaſſen habe, nichts deſtoweniger das Blut beſten ſein, vorzugeben, daß Madame an einem leich⸗ für immer mit bösartigem Skrophelſtoff fülle und ten Fieberanfall leiden.

verderbe, der früher oder ſpäter in einer andern Form Dieſer Vorſchlag wurde gebilligt. Die Frau zum Ausbruch kommen würde.Sie ſind überzeugt,

. jfel dieſer creck⸗ Gräfin fügte hinzu, wenn es möglicher Weiſe geſche⸗ 6 e ir 0 e 9 e-90 eſer reck⸗ 4... daß ich, ohne irgend einen Zweifel, von dieſer ſchrec hen könne, ſo ſei es ihr wünſchenswerth, daß die

lichen Krankheit angeſteckt bin, und Sie ſind ſicher, V eigentliche Beſchaffenheit ſelbſt ihrer vertrauten Die⸗ vor dem Tode und der Entſtellung zu retten? nerin ein Geheimniß bleibe. Es war für mich von Es iſt nicht der geringſte Zweifel, Madame, daß einer ſolchen außerordentlichen Wichtigkeit, das ge⸗ Sie von der Krankheit angeſteckt ſind und daß ich ſchriebene Verſprechen der allmächtigen Favoritin zu Sie nicht nur von dem Tode, ſondern auch von der erlangen, daß ich keinen Anſtand genommen haben geringſten Entſtellung retten kann. würde, irgend eine Behauptung auszuſprechen, wie Ich willige in Ihre Bedingung ein; dort ſind gewagt ſie auch ſein mochte, und ich erwiderte dreiſt, Schreibmaterialien, entwerfen Sie die ſchriftliche Zu⸗ ich habe wenig Zweifel, daß meine Heilmittel ſo ſage ſelbſt. wirken werden, um es vollkommen möglich zu machen, Das that ich, Madame unterzeichnete ſie und daß in der vertrauten Wärterin gar keine Vermuthung legte ſte dann in meine Hand. über die eigentliche Krankheit auftauchen könne. Zu⸗ Nun, Herr Devine, ſagte ſie dann,laſſen Sie letzt wurde Alles geordnet, und ich verließ Le petit uns nun ganz mit einander verſtändigen. Ich werde Trianon auf den Flügeln einer unbeſchreiblichen Ek mich einſchließen, bis die Gefahr vorüber iſt. Wie ſtaſe ſchwebend. lange mag das dauern? Dieſe Metapher, welche er nach ſeiner Nachhauſe⸗ Höchſtens zehn Tage. kunft in ſein Journal niederſchrieb, iſt jedenfalls der Zehn Tage! Der König hat glücklicher Weiſe großen Aufregung zuzuſchreiben, in welche das Gehirn eine Reiſe in die Provinzen angetreten und wird nicht des exeentriſchen Mannes durch die Hoffnung, ſeine früher als in vierzehn Tagen zurückkehren. Revenons. Gattin in kurzer Zeit ganz b Ich ſtand im Begriff, Ihnen zu ſagen, daß ich ein ſetzt worden war. Billet an Seine Majeſtät ſchreiben und daſſelbe in einem Paquet verſiegeln werde, das gleich nach mei⸗ es oft thut, den Muthigen und Kühnen. Madame nem Tode dem König übergeben werden ſoll. Darin Dubarry beſtand die verſchiedenen Phaſen der ſchreck⸗ werde ich den König erſuchen, Sie für Ihre ganze lichen Krankheit glücklich und war noch einige Tage Lebenszeit in die Baſtille ſetzen zu laſſen. Ferner,

vor der Rückkehr des Königs vollkommen hergeſtellt. ſollte ich durch die Krankheit entſtellt werden, ſo werde Es waren nur zwei Blattern zum Ausbruch gekom⸗

die eine im Nacken, die andere an der großen Zehe des linken Fußes. Ihre glänzende Schönheit

egnadigt zu ſehen, ver

Fortuna begünſtigte, wie die flatterhafte Gottin

über Sie und Madame Devine dieſelbe Strafe zu 4

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