Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
695
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* fangen Freundes

heit führe auslichkeit Feldern

lernt, mein ggeſell ge⸗ enheit ha⸗ iuslichkeit gereichen, Meinung à zu dem lenerſchaft ſtkehrte.

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Morgen e dehnte e Wöͤlk⸗ beleben⸗ ngegend. nen wie ur klein⸗ en friſch rege; Mauche Hunter 3, das ttend.

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ſeiner Schweſter zuerſt in den Saal trat.

Folge.

vierte

intendent des Sprengels und der Amtmann als Kirchencommiſſare. Nach ihnen ſchritten der Gutsherr und Anna, die ſichtbar ergriffen war von der hohen Bedeutung, welche der Tag für den geliebten Bruder hatte. Auf dem Hofe hatte der Inſpector mit dem Verwalter ſich aufgeſtellt; ſie machten den Beſchluß in der vom Baron angeordneten Reihenfolge. Aller Häupter neigten ſich, als der kleine Zug den Platz vollen Blicke dem Baron die Hand. Feldern zog vor der Kirche betrat, deren innere Räume die vollen ſie an ſeine Lippen, zum erſten Male fühlte er in Töne der neuhergeſtellten Orgel durchrauſchten. Die der ihm gewordenen Anerkennung, daß er nicht um zahlreich verſammelte Gemeinde nahm geräuſchlos ſonſt gearbeitet für das Wohl ſeiner Mitmenſchen. ihre Plätze. Der Geſang begann unter trefflicher(Fortſetzung folgt.) Leitung des jungen Schullehrers. Als die letzten

Strophen, die nach ſeiner vorhergegangenen Anweiſung von einem Schüler⸗Chor geſungen wurden, verhallt waren, trat eine feierliche Stille ein. Der Pfarrherr betrat die Kanzel. In den wenigen vorhergehenden Tagen hatten ihn die Bauern meiſt nur geſehen; um ſo tiefer fühlten Alle ſich ergriffen, als er in ſeiner hohen kräftigen Geſtalt vor den mit Blumen ge⸗ ſchmückten Altar trat, und mit volltönender Stimme ein Gebet ſprach, in dem er Gott bat auch fernerhin

am heutigen Tage habe ich es erkannt, was Du an dieſer Gemeinde gethan; Du haſt mir in einer Weiſe vorgearbeitet, daß meine fernere Aufgabe nur eine leichte ſein wird. Anna neigte zur Beſtätigung des vom Bruder gethanen Ausſpruchs wiederholt das ſchöne Haupt, und reichte dann, wie es Winterfeld gethan, zwar ohne Worte, aber mit einem ausdrucks⸗

Dortor Denine.

Der obige Name iſt kein erdichteter, ſondern ge⸗ hrt einem Manne an, der im vorigen Jahrhundert ebenſowohl wegen ſeines Wiſſens wie wegen ſeiner

6 Lebensereigniſſe, die ganz der Romanwelt entnommen mit ſeinem heiligen Geiſte die Gemeinde zu erfüllen, 3 5. heilig 7.zu ſein ſchienen, während ſie doch vollkommen der

die er auf einer dem Herrn wohlgefälli en Bahn ge⸗ e 2,.... 4 2 funde 6 ches A 5 füllte dn ſu 2 g Wirklichkeit angehörten, eine viel beſprochene Perſön⸗ n. anche uge Thränen im. anch ge ſich 3 lne war. Da wir mit vollem Rechte vermuthen

uf der gehaltvollen und Allen verſtändlichen Pre⸗ 52*.. 5

1 Ler gehat. 1 45 2 dürfen, daß dieſer Arzt faſt allen unſern Leſern ſelbſt digr. Selbſt einige von den älteren Bauern, die vor

1 dem Namen nach unbekannt geblieben iſt, ſo glauben Jahren noch den Sonntag mehr um des Wirthshaus⸗ 4 7

5 3. wir uns den Dank derſelben zu verdienen, wenn wir

ganges als des Gottesdienſtes willen geliebt hatten, 2 G 3

2.. ihnen hier einige intereſſante Vorfälle aus dem Leben ſahen vor ſich nieder, um die feuchten Blicke zu ver⸗ 4

bergen. Als der Pfarrherr die Kirche verließ, traten deſſelben mittheilen, die nichts von der Alltäglichkeit . 6

. des Lebens an ſich tragen und doch nicht das Spiel pſe Vorſtände und Ortsälteſten an ihn heran, um ihm einer lebhaften Einbildungskraft, ſondern wahrheits⸗ nach einander ohne Worte, aber um ſo bedeutungs⸗. 3 voller die Hand zu drücken. Von Allen vielleicht am Jetreu ſinde tiefſten war Feldern ergriffen, der heute ſo recht Ge⸗ Eugene Devine hatte einen Franzoſen zum Va le 3 3 9 ffen, 1 h 4 Tcyt Whe⸗ tter und eine Deutſche zur Mutter, verlor aber ſeinen egenheit hatte die wohlthätige Veränderung ganz zu Vater früh. Als der Knabe erſt fünf Jahr alt war erker ie in einer kurzen Reihe Jahren 1 kannede an 88 ſi anen mahe das een i verheirathete ſich ſeine verwittwete Mutter mit An⸗ 0...

. 4 toine Tricard, einem ſehr en Stiefel gegebene Beiſpiel mit ſeinen Dorfbewohnern vorge⸗ Suuhehene dree Brae en dr inſ nd gangen war. 4 24 1. 7 gang 1 1 4 dder aber gegen ſeinen Stiefſohn kein Stiefvater ge

Mittags fand auf dem Schloſſe ein Feſteſſen weſen zu ſein ſcheint. Vielleicht gewannen dem Kna⸗ ſtatt. Außer den eigentlichen Hauptperſonen des Ta⸗ ben ſeine ſich frühzeitig entwickelndeu Aulagen, ſein ges, der mitwirkenden Geiſttlichkeit, dem Juſtizamtmann, empfänglicher Geiſt und ſein vorzügliches Gedächtniß dem Pfarrherrn und ſeiner ſchönen Schweſter, waren Wir wollen uns hier

3 m die Liebe ſeines Stiefvaters. nebſt dem Förſter, dem Inſpector und dem Verwal⸗ nicht mit ſeiner Iugendgeſchichte befaſſen, ſondern ter auch der Schulze und die Ortsvorſteher eingeladen. blos erwähnen, daß er ein ausgezeichnetes Talent für Feldern warf in gehobener Stimmung noch einen die Malerei bekundete und ſicher ein berühmter Ma⸗ letzten prüfenden Blick auf die feſtlich geſchmückte ler geworden ſein würde, hätte nicht ein Zufall ihn Tafel, als vor den andern Gäſten Winterberg mit beſtimmt, ſich dem Studium der Medicin zu widmen. Gerade aber dieſer Zufall wurde das erfolgreichſte Lieber Feldern! ſagte der Pfarrherr, indem Ereigniß in ſeinem Leben und beſtimmte nicht nur er dem langjährigen Freunde beide Hände reichte, den Gang ſeines künftigen Lebens, ſondern gab dem⸗