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Vierle Folge. 659
ging aus dem Zimmer, oft verließ er dann das Haus, ein Unrecht gegen ihn ſelbſt. Meine Liebe zu Franz ſchweifte in der Gegend umher und kehrte zuweilen beſteht ſeit Jahren, ſo lange ich denken kann, habe ſpät in ſehr aufgeregter Stimmung zurück. ich ihn geliebt, wir waren ſchon als Kinder ein Herz, Die Weihnachtszeit kam heran, im Forſthauſe ein Sinn, meine ſchönſten Gedanken, meine frömm⸗ hatte ſich nichts verändert. Der Oberförſter blieb ſten Empfindungen, meine edelſten Entſchlüſſe müßte bei ſeinem Willen, Marianne müſſe ſich mit Carl ich von mir werfen zugleich mit meiner Liebe, und verheirathen, ſobald die Kirſchen blühen würden; das unmoöͤglich können Sie, Großvater, Sie, der ehren⸗ Mädchen verharrte ihrerſeits bei ihrer Weigerung. hafteſte Mann, von mir verlangen, daß ich am Altare Die blaſſe ſtille Frau Lindau verſuchte zu vermitteln, einen falſchen Eid ablege.“ was ihr wenig gelang, ſie brachte es nur dahin, daß Der Oberförſter wurde bei Mariannens Worten Großvater und Enkelin nicht allzu heftig wurden. ganz fahlgelb im Geſicht, er winkte ihr mit der Von Franz war ſeit Monaten keine Nachricht an V Hand, ſie verſtand ihn und entfernte ſich. Marianne gekommen, aber ſein Schweigen konnte ſie Spät Abends, als ſie in ihrem kleinen Stübchen wohl tief betrüben, jedoch ihr den läſtigen Bewerber ſaß, trat ihre Mutter bei ihr ein. nicht theuer machen. V Sie ſah verweint aus und fragte Mariannen, Kurz vor den Feiertagen hatte der alte Apelt was ſie mit dem Vater geſprochen habe; der ſonſt ſo eine ernſte Unterredung mit ſeinem Sohne unter vier rüſtige Mann ſei ganz gebrochen und habe einige Augen. Worte von Schande, welche Marianne über ihn ge⸗ Ein Stündchen ſpäter ſchlich Carl, in ſeinen bracht, gemurmelt; als Frau Lindau den Vater um Mantel gehüllt und, wie er überzeugt war, von der näheren Aufſchluß gebeten habe, ſei er ſo heftig ge⸗ Dämmerung verborgen, zu Mamſell Emerenzia, ſein V worden und habe das Gemach verlaſſen, die Thüre Vater aber zog ſeinen Zobelpelz an und begab ſich ungeſtüm hinter ſich zuwerfend. Jetzt wandre der
Oberförſters Haus. alte Mann in Sturm und Kälte in den Forſten it war zu ſtolz, um Empfindlichkeit zu zeigen, umher. er ſagte nur etwas kurz, daß ſowohl er als ſeine Marianne ſprach offen mit ihrer Mutter; dieſe,
Frau zum Dreikönigstag Verlobung gehalten haben ihrem ſanften Naturell nach, ſtreichelte der Tochter möchten, daß er denke, Fräulein Marianne habe wohl Wangen und ſagte ſenfzend d:„Wenn Du könnteſt, liebe keine Einwendungen mehr zu machen, der Sitte Marianne, ach, wenn Du könnteſt! Du dauerſt mich, un a Anſtande ſei von ihrer Seite nun genug und der Vater— ich fürchte—“
geſchehn. V„Aber liebe Mutter, er ließ Dir doch freie Der alte Walter war ſeinerſeits auch ſtolz, wenn Wahl?“
auch in andrer Weiſe, er wäre Apelt faſt heftig be⸗„Ja, leider, er hat es oft bereut!“
gegnet, allein er war gerecht genug einzuſehn, daß Und Beide verſanken in trübes Schweigen, die
die Apelt'ſche Familie ſich durch Mariannens Be⸗ Mutter dachte mit Schmerz an ihre qualvolle Ver⸗ mehmen gekränkt fühlen mußte, und da ihm an die⸗ gangenheit und blickte düſter in die Zukunft, und ſer Verbindung viel lag, ſo gab er nach, beſtimmte Marianne konnte den Gedanken nicht faſſen, daß an den Dreikönigstag zum Verlobungstage, und ſtellte ihre ſelige Kinder⸗ und Jugendzeit ſich eine liebeleere nur die Bedingung, daß das Verlöbniß in ſeinem Zukunft, in welcher Franz fehlte, knüpfen ſollte. Hauſe ſtattfinden ſolle. Den andern Tag ließ ſich der junge Apelt wie⸗ Als Apelt, ſehr zufrieden mit dem Reſultate der einmal ſehn, er hatte, von Mariannens Beneh⸗ dieſer Unterredung, das Haus verlaſſen hatte, rief der men gekränkt, das Forſthaus über eine Woche e gemie⸗ Oberförſter Mariannen. Liebevoll aber entſchieden den. Er bat um eine Unterredung mit Mariannen, erklärte er ihr ſeinen Willen, beſcheiden aber feſt die ſie ihm auch gewährte. weigerte ſich Marianne ihn zu erfüllen. Als eine Stunde ſpäter der Oberförſter und „Nein, Großvater!“ rief ſie feierlich,„nein! Vor Frau Lindau aus der Kirche kamen, traten Carl und ltare ſelbſt werde ich Nein ſagen! Ich kann, Marianne dem Großdater und der Mutter Hand in Sie oder meine Mutter es wünſchen ſollten, Hand entgegen, und Carl ſagte, doch mehr niederge⸗ Schleier nehmen, ich will arbeiten von früh bis ſchlagen als freudig, daß Marianne eingewilligt, ſich zum Abend, ich würde, ohne einen Augenblick zurück⸗ den Dreikönigstag mit ihm öffentlich zu verloben,
zubeben, Ihnen mein Leben opfern, aber mit der und zum erſten Mai den Hochzeittag anberaumt habe.
tiefſten, reinſten Liebe zu einem Andern im Herzen Der alte Walter war über die plötzliche Sinnes⸗
kann ich Apelt's Weib nicht werden; es wäre ſogar änderung ſeiner Enkelin nicht minder verwundert als
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