Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
608
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608 Novellen⸗Zeitung. Viel

Misxrellen. Nach einem an den Vorſtand der kaiſerlichen geologi⸗ ſchen Reichsanſtalt, Hofrath von Haidinger in Wien, aus Athen

Bei der Shakeſpearefeier in Berlin wurde im königli⸗ 4 1 angelangten Schreiben hat der öſterreichiſche Conſul Dr. v.

chen Schauſpielhauſe Hamlet aufgeführt. Es war dies die

231. Vorſtellung dieſes Stücks. Die übrigen in den Feſt⸗ Hahn in der Zeit vom 29. April bis 21. Mai d. J. mit 36 eyklus aufgenommenen Stücke haben je die folgende Zahl Arbeitern die Ausgrabungen auf dem Balidagh, dem muth von Aufführungen erlebt: Viel Lärmen um Nichts 96; maßlichen Orte des Stadtgebiets von Troja, unternommen

und nach kurzer Zeit den ganzen Umfang der Burg und Theile der Oberfläche zu Tage gefördert, uraltes cyklopiſches Gemäuer. Sculpturen wurden keine entdeckt, dagegen fand man helleniſche Münzen, Lampen und Reſte von Thonfiguren. Man kam auf dieſe Reſte der Akropolis durch Entfernung einer 12 bis 13 Fuß hohen Schicht von Humus. Dem Balidagh gegenüber am Skamander befinden ſich ebenfalls Reſte einer uralten Akropolis, die gleichfalls unterſucht wur⸗

Kaufmann von Venedig 144; Gezähmte Widerſpenſtige 47; Julius Cäſar 19; Sommernachtstraum 70; und Romeo und Julie 147. Es wäre intereſſant, wenn man auch von an⸗ deren deutſchen Theatern eine ſolche Statiſtik hätte und eine Vergleichung mit England anſtellen könnts. e.

In Erivan zeigen die Armenier den Ort, wo Noah zu⸗ erſt den Weinſtock pflanzte, wie ſie auch die Stadt Nakh⸗

djevan noch heute als die Stelle bezeichnen, wo der Patriarch den. 1 e. beim Verlaſſen der Arche die erſte Anſiedlung gründete. 2 3 3 e. Inhalt Vorurtheil und Liebe. Novelle von Julius Meißner. 5 Als Tizian den Papſt Paul III. gemalt und der Künſt2* Gedichte von Moritz Blanckarts. Das Lied. Erinnerung. 8 8 6; 3 n 7 Schätzung Glücks. Literariſche Briefe O B ler das Portrait zum Trocknen an das Fenſter geſtellt hatte, chißung des Glüds iterariſche Briefe von Otto Banck. . Molf⸗ ebrerbietig gegrüß weil daſſelbe Feuilleton. Aus dem öffentlichen Leben in Ungarn. Der Buch⸗ wurde daſſelbe vom olke ehrerbi tig gegrüßt, weil daſſelbe händler Hachette. Es giebt keine Unmöglichkeiten! Das inter⸗ den heiligen Vater ſelbſt zu ſehen glaubte. e. nationale Lehrſyſtem. Eine Legende für Trinker. Miscellen. *

Bei Friedr. Bartholomäus in Erfurt erſchien in neuer verbeſſerter und wiederum vermehrter Auflage:

Ueueſtes Taſchen-Liederbuch.

Enthaltend 479 der beſten und beliebteſten Volks⸗, Geſellſchafts⸗ Schützen⸗ und Turnlieder, Opern⸗Arien, ernſte und heitere Couplets ꝛc., 1 2 8 4,. 44 mit Angabe der Dichter, Componiſten und Tonarten, nebſt einem Anhange von Toaſten. 1 Eine 0 Herausgegeben. 32. Auflage 3 Preis 9 Sgr. Erſtein 38 5 Erſcheint re Edmund Wallner. ſne Elegant cartonirt mit rothem Leinwandrücken 9 Sgr. oder 33 Kr. rh. Daſſelbe als elegantes Feſtgeſchenk in rother Lein⸗ wand mit Goldſchnitt Preis 18 Sgr.; iſt in dieſer Ausſtattung auch als Geſchenk für Damen geeignet. 2 1 ==Ein Taſchen⸗Liederbuch iſt längſt Bedürfniß geworden für jeden geſellſchaftlichen Cirkel. Kein fröh iches Zuſammenſein in Wald und Feld, in Familie und in heiterem Freundeskreis, wo nicht ein friſches Lied, zur rechten Stunde angeſtimmt, alle Herzen in Sympathie mit erklingen ließe, wo nicht ein fröhlicher Sang zur Erhöhung der allgemeinen Stimmung beitrüge. n Deshalb ſind auch ſolche Leute überall gern geſehen, denen das Recept zu einem Geſellſchaftsliede nie ausgeht und bei deren Anweſenheit die Geſellſchaft gemüthlich heiterer Stunden ſicher iſt. Zwar hat jeder Deutſche in ſeinem Gedächtniß und in ſeiner Kehle einen eigenen Schatz von bekannten oder minder bekannten Liedern und bedarf bei Abſingen derſelben in der Regel keines gedruckten Commentars. Jeder Sänger aber wird oft genug die Er⸗ fahrung gemacht haben, daß der Mangel eines Taſchen⸗Liederbüchleins nirgends fühlbarer auftritt, als wenn im geſelligen Kreiſe ein Lied angeſtimmt und beim dritten oder vierten Verſe aus keinem anderen Grunde wieder abgebrochen wird, als weil der Text ausge⸗ gangen und Niemand einen andern Anhaltepunkt als ſein eben auch nicht immer ſtichhaltiges Gedächtniß aufzuweiſen hat. 1 Fuu Zur Abhülfe ſolcher Uebelſtände giebt es nun der Liederbücher mancherlei, und daß ſie vom Publicum geſucht werden, zeigt g. der enorme alljährliche Abſatz derſelben. Der Verfaſſer des obengenannten Liederbuches iſt weit davon entfernt, die übrigen derartigen in uͤhelſt Concurrenzwerke zu verwerfen und das ſeinige als unübertrefflich hinzuſtellen; nichts deſtoweniger aber glaubt er es den Käufern ſei⸗ Selbſtverd nes Werkes ſchuldig zu ſein, auf die Vorzüge aufmerkſam zu machen, die das Wallner'ſche Liederbuch ſeit länger als zwanzig Jahren N in die Reihe der geſuchteſten und beliebteſten derartigen Werke eingereiht und es vor dem Ueberflügeln jedweder Concurrenz bis Palm de auf dieſen Tag erhalten haben.. vindung Es empfiehlt ſich das Wallner'ſche Taſchen⸗Liederbuch nicht nur durch ſeine elegante Ausſtattung, ſondern auch durch doch nii d

ſeine Vollſtändigkeit und praktiſche Einrichtung. Es enthält daſſelbe außer allen älteren bekannten Liedern noch eine Anzahl neuer, die in keinem andern Liederbuche zu finden ſind, und hat der Verſaſſer überall, wo dies möglich zu erforſchen war, den Dichter und den Componiſten angegeben. Außerdem iſt bei den beliebteſten Chorliedern die betreffende Tonart angegeben, eine Notiz, die in keinem anderen Liederbuche zu finden iſt und welche das Umwerfen eines Chorliedes, weil entweder zu hoch oder zu tief, von Anfang an verhütet. Der am Schluß befindleche Anhang von Toaſten wird ſchließlich Allen eine willkommene Beigabe ſein.

Möchte das Büchlein nun auch in dieſer ſeiner neuen Auflage die Zahl ſeiner pielen Freunde um ein Bedeutendes wieder ver⸗ mehren und, wo es an's Licht gezogen wird, recht viele fröhliche Stunden bereiten. 4

8 Die geehrten Beſteller dieſes Liederbuches wollen bei Ankauf deſſelben genan auf den Namen des Herausgebers: Edmund Wallner, achten!

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v. Redigirt unter Verantwortlichkeit Bon Onto Friedrich Dürr in Leipzig. Verlag der Dürr'ſchen Buchhandlung in Leipzig. Druck von A. Edetmann in Leipzig.