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lichen Uebungen— Turnen, Fechten Bootführen— der Unterricht in fran deutſcher Sprache ertheilt und gleich
„Reiten, Schwimmen, zöſiſcher, engliſcher und zeitig das Studium der
um ihn gefangen zu nehmen und fortzuſchleppen— wer weiß wohin, vielleicht gar nach Cayenne, dem franzöſiſchen Sibirien! Er erholte ſich erſt wieder, als er ſah, daß die ſechs Compag- griechiſchen und lateiniſchen Sprache nien an ſeinem Hauſe vorüberzogen und gerade auf den wird, um jeden Zögling in den Stan Teich losmarſchirten. ſchen zu genügen, die in ſeinem Hinter den Jägern kam ein zweiter Extrazug, mit traus⸗
portablen Bäumen, Sträuchern, Zierpflanzen und B
als daß dieſe ganze Militärmacht nur aufgeboten worden ſei, V
ſo ernſtlich betrieben tand zu ſetzen, den Anſprü⸗ Vaterlande an die geſtellt werden, welche für den Beſuch einer Univerſität für reif er⸗ lärt werden wollen. Dieſe internationale Lehranſtalt, an
Die F dderen Spitze der Director I- t ſteht, hat das dop⸗ Mit dem bekannten Muth der Chasseurs d' Afrique pelte Ziel im Auge, ihren Zöglingen eine vollſtändige Kennt⸗ legten die Soldaten Hand ans Werk, und ehe der vierte Mor⸗ niß der wichtigſten lebenden Sprachen zu verſchaffen und gen graute, war der Teich ausgefüllt und mit Blumen und gleichzeitig mit dieſem Sprachſtudium den gründlichen Unter⸗ Sträuchern bepflanzt in eine wunderhübſche Gartenanlage richt in den Zweigen des menſchlichen Wiſſens zu verbinden, verwandelt 1 deren Kenntniß theils für die zu beſtehenden Prüfungen, theils Voilà Napoleon III. qui embellit la France! V für den Eintritt in die verſchiedenen Laufbahnen erforderlich Freilich vermöchte dies nicht Jeder ſo fertig zu bringen, iſt. Gleichzeitig ſoll dieſe internationale Lehranſtalt den
und dem guten Maire möchte es wohl auch ſchwer geworden Anfang zur Ausführung des oben erwähnten Planes machen, ſein, dem kaiſerlichen Befehle nachzukommen. 1 und gerade deshalb verdient ſie große Beachtung. C. (Allg. M.⸗Ztg.) f
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Blumen nebſt einer ganzen Anzahl Gärtnergehülfen beladen.
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. Eine Legende für Trinker. Das internationale Lehrſyſtem. Ein alter böotiſcher Bauer erzählte dem in Griechen⸗ Vor zwei Jahren ging von Männern, die ſich gründ⸗ land reiſenden Gelehrten Curt Wachsmuth folgende höchſt lich mit der Prüfung der Frage beſchäftigt hatten, welche An⸗ witzige Legende: ſprüche in der jetzigen Zeit an eine vollendete Erziehung ge⸗ Als Dionyſos noch klein war, machte er eine Reiſe ſtellt werden müßten, der Vorſchlag eines internationalen durch Hellas, um nach Naxia zu gehen(Naxia iſt der heutige Lehrſyſtems aus, und gleichzeitig wurde ein Preis von 5000 Name von Naxos, dem alten Hauptſitz des Dionyſoscultes); Franken für diejenige Schrift ausgeſchrieben, welche ſich über da aber der Weg ſehr lang war, ermüdete er und ſetzte ſich die Ausführung des Plans am vorzüglichſten ausſprechen
auf einen Stein, um auszuruhen. Al
f W ſt s er nun ſo da ſaß und würde. Man ging dabei von folgenden Anſichten aus: vor ſich niederſchaute, ſah er zu ſeinen Füßen ein Pflänzchen
„In der Zukunft darf kein Europäer ſich in irgend ei⸗ aus dem Boden ſprießen, welches er ſo ſchön fand, daß er ſo⸗ nem Lande Europas fremd fühlen. Es iſt daher von ſehr
gleich den Entſchluß faßte, es mitzunehmen und zu pflanzen. Er hob das Pflänzchen aus und trug es mit ſich fort; da aber die Sonne eben ſehr heiß ſchien, fürchtete er, daß es verdorren werde, bevor er nach Naxia komme. Da fand er ein Vogelbein, ſteckte das Pflänzchen in dasſelbe und ging weiter. Allein in ſeiner geſegneten Hand wuchs das Pflänz⸗ chen ſo raſch, daß es bald oben und unten aus dem Knochen herausragte. Da fürchtete er wieder, daß es verdorren werde, und dachte auf Abhülfe. Da fand er ein Löwenbein, das war dicker als das Vogelbein, und er ſteckte das Vogelbein
mit dem Pflänzchen in das Löwenbein. Aber bald wuchs
verſchiedenen Geſichtspunkten aus, die alle von der größten Wichtigkeit ſind, nothwendig, ein Unterrichtsſyſtem zu erſchaf⸗ fen, welches der tiefen und allgemeinen Umgeſtaltung ent⸗ ſpricht, die ſich ſeit einem halben Jahrhundert in den intellec tuellen, commerciellen, ökonomiſchen und politiſchen Bezie⸗ hungen der Völker zu einander entwickelt hat. Ein ſolches Syſtem verlangt: Einen und denſelben Studiengang, der gleichzeitig und in mehreren Sprachen in mehreren Ländern praktiſch betrieben wird, und dem die jungen Leute nach dem
Willen ihrer Familien in dieſem oder jenem Lande, in die
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oder jener Sprache ſucceſſive in der Art folgen können, daß das Pflänzchen auch aus dem Löwenbein. Da fand er ein die Zöglinge, wenn ſie den Wohnort und das Idiom ändern, Eſelsbein; das war noch dicker als das Löwenbein. Und in der Methode ſich keiner bemerkenswerthen Veränderung er ſteckte das Pflänzchen mit dem Vogel⸗ und Löwenbein in zu unterwerfen haben.“ V das Eſelsbein und ſo kam er auf Naxia an. Als er nun das
Es handelt ſich nun darum, ſolche Lehranſtalten gleich⸗ Pflänzchen pflanzen wollte, fand er, daß ſich die Wurzeln um zeitig in Frankreich, Deutſchland, England und Italien zu das Vogelbein, um das Löwenbein und um das Eſelsbein
errichten, aus denen die Zöglinge in einander übertreten könnten. Ganz beſonders werden die großen Vortheile her⸗ vorgehoben, welche für die Zöglinge dieſer Anſtalten aus den freundſchaftlichen Beziehungen hervorgehen können, wenn ſie ihre Studien mit Schulcameraden betreiben, die eines Ta⸗ ges berufen ſein mögen, die erſten politiſchen, adminiſtrativen, commerciellen und induſtriellen Poſten in den verſchiedenen Ländern der alten und neuen Welt auszufüllen.
Bis jetzt iſt der Plan noch nicht zur Ausführung ge⸗ langt, und eben ſo wenig iſt bereits eine Preisſchrift gekrönt worden, dagegen aber iſt für den Anfang ein ſehr wichtiger Schritt dadurch gethan, daß in Saint Germain⸗en⸗Laye bei ziehungsanſtalt nach den obigen Grundſätzen errichtet worden iſt, in welcher neben den körper⸗
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feſtgeſchlungen hatten. Da er es alſo nicht herausnehmen konnte, ohne die Wurzeln zu beſchädigen, pflanzte er es ein, wie es eben war; und ſchnell wuchs die Pflanze empor und trug zu ſeiner Freude die ſchönſten Trauben, aus welchen er ſogleich den erſten Wein bereitete und den Menſchen zu trinken gab. Aber welch Wunder ſah er nun! Als die (Menſchen davon tranken, ſangen ſie Anfangs wie die Vögel⸗ chen; und wenn ſie mehr davon tranken, wurden ſie ſtark wie die Löwen; wenn ſie aber noch mehr davon tranken, wieher⸗ ten ſie— wie die Eſel.
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