vierte Folge. 587
.—„drö⸗— Schon zuckt das Licht der Morgenröthe blendend Flbeine Gedicht von Alfred Formey. Durch der Gewölke feuerſchwangre Nacht, 1 h durc Und Freudenblicke auf die Streiter ſendend, „ es iſt.. Steigt es empor, zu ſchau'n die heil'ge Schlacht. kliche Si⸗ Der Friedhof von Düppel. Haſt Du den Klang vom Kirchenthurm vernommen? cen de— 4 Sie iſt vorbei, der Rache e Friſt! abundeden Du großes, ſtilles, deutſches Ruhebette, S. Seente anee her anes Friſt! u mn Wo friedlich ſchläft, was ſeine Pflicht gethan: 1 S e iddel 3 Rettung iſt zelommren, ue d Frei, frei iſt Schleswig⸗Holſtein! Heil'ge Stätte, ud wenn's auch in der zehnten Stunde iſt! d9 wmänns Kann ich mit einem ſchönern Gruß Dir nahn? V wn Der Friede iſt frohlockend eingezogen, In Schweigen iſt der Donner ſchnell geſunken; uit Deutſch iſt das Haus und deutſch iſt Herz und Hand, V Begeiſtert ſchallt's: Vorwärts, Ihr Brüder, drauf! Brief Und wie ein Hallelujah rauſcht das Wogen Und aus den Gräben jubelt's ſiegestrunken hirſ en Der deutſchen See an den befreiten Strand! V Wie Sturmgebraus die Schanzen rings hinauf. i Se„ 1.( 5. nren e O Seligkeit: der treue Völkerhirte, Ob grauſenvoll des Feindes Gruß auch toͤne, „ ſ Deß Flammenherz in ew'ger Liebe ſchlägt, V Aus Blut und Dampf hebt Preußens Banner ſich. iebevol vn Er hat das Kind, das müde, lang verirrte, Mein Deutſchland, ſieh, ſo ſtreiten Deine Söhne, . ete wem An's große, warme Mutterherz gelegt! So bluten ſie, ſo ſterben ſie für Dich! 8 Sll Nun lächle wieder, blutend Stückchen Erde, bhe A Slue Ob in Dir anch Herz begraben ruht: 5 die Arm Ob 1nd Dir auih in D verz P9 Lu 3 Urplötzlich hemmt den Sturmesſchritt der Krieger Aulle Mit Gräbern nur erkauft man freie Heerde,. 1 eſchreiblich ge⸗ Und hres Glück ſprießt nur aus Herzensblut Ein rieſenhoher Paliſſadenwall; nen noch heut ud wahres d ſpile da 1e üuunüberſteiglich ſpottet er der Sieger ne——— N fr A ft„ S ror 3 ar 4. orenes Glück Du ſchwarzes Kreuz, Du Zeuge großer Stunden, Und fruchtlos ruft zum Streit der Hörnerſchall ſie iſt es Gewaltig rufſt Du über Meer und Land Da hebt der Boden ſich: mit dumpfem Dröhnen e t es ew 1 2 ee 38.. 3 4 n verei Gewe 2 ut e 3 Kracht rings das Bollwerk in die Wolken auf! n vereint Daß Schleswig⸗Holſtein endlich überwunden, 4. 8. f, aber was., b Volk Erlöſ Frei iſt der Weg; mit lauten Jubeltönen der whas Daß ein getreues Volk Erlöſung fand! 2 We.. das ſie hatt, 3 Waäͤlzt vorwärts ſich der Sturmcolonnen Lauf. de hat! An Dich gelehnt, laß mich die Stätte ſchauen, 3 eden, ſo lieh— N Und wo iſt er, der Held, der ohne Zagen en, ſo lieb, Wo es geſiegt, das gute, alte Recht, See N 62 ch man darf Wo freudig ſich in Blut und Todesgrauen Die Bahn gebrochen dem Entſcheidungskampf? zſprechen! Gebettet hat ein herrliches Geſchlecht. Er ſchlumm rt ſüß, doch nicht in Sarkophagen, für die arme Zerriſſen liegt er unter Schutt und Dampf. Arſ. ſer.. Schon brachten Dir, mein Klinke, Gottes Boten Louiſe— Ein. ſchl[ej- Grä e Zeile S 1 4 3. lrmen. Sie Was ſchleicht 2 dutrch der u.“ Aus Himmelshöh'n den ſchönern Siegeskranz, den Naut 8 dich en hunes Tr ſd 1 h Und trugen Dich als ſeligſten der Todten dem Monte wälr ren Efle 1— Es wälzt ſich porwert 1n ge häft g 1elle, Frohlockend zu des Vaterhauſes Glanz. zren Gräbern Jetzt ſteht es ſtill im feuchten Erdenſchooß! di llüthen⸗ d Sturmel d's. Ihr tapfern Herg Und unaufhaltſam ſtürmen die Colonnen, 3 2s V Die Sinwn ann ſen. hrh Alerende dun Und jeder Mann wird ein Leonidas, Sees, um⸗ r r Fr 8 3 Matert. z aic zin e 4 ean dle dsrumede 4 Mit Hurrahruf wird Wall auf Wall genommen, 4 d ſen ie dürſtet Ihr, 8 hdſie 1. dun Nichts widerſteht dem edlen deutſchen Haß! mhee 4 Der eni aenn Aoicherd 3 dera 1 Victoria! Die fremden Schergen ſinken! ſcöner no gr S tt⸗s: Ab gete eTa A ſt S oner Noch Si ſe i d 1oſ eeeenahdht relen Die Freiheit ſiegt, das Unrecht wird zu Spott; Kleine lo⸗ E 3 2 9 2 nm Eun u dn 5 9 Vbtt de waaft, maebi a bet Von allen Schanzen Preußens Fahnen winken, Dor kfſige 0 e d 2 ebeten.1.„ 3 der heiligen ud was Shl fühlt und den Wir zu Gebeten Und heilig tönt's: Nun danket alle Gott! Sie iſ der Und ſtählt den Arm zum heiß erſehnten Streit. z's geſtehe, 3 3. Sieh', Blitz auf Blitz entſprühet den Geſchützen, Jetzt biſt Du ſtill, Du Stätte deutſchen Muthes, je Stoff zu Der Donner brüllt, die Kugeln pfeifen hell: Längſt hat auf Dir die Schaar der Engel ſchon Dein Bollwerk, Däne, ſoll Dir wenig nützen! Geſammelt all' die Tropfen heil'gen Blutes, Die Rache naht, Du tückiſcher Geſell! Daß ſie als Roſen blühn vor Gottes Thron. Auf, ihr Geſchütze, ſchleudert Feuermaſſe Verwehet ſind die linden Frühlingslüfte, In Wall und Haus! Zerſchmettert Stein auf Stein! Die ſiegverkündend einſt die Welt begrüßt, Der Freiheit bahnt, der himmliſchen, die Gaſſe! und weiches Moos umziehet ſchon die Grüfte Und läutet ernſt die ernſte Feier ein! Der jungen Helden, die der Tod geküßt.* .— 3


