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Schenktiſch, trank und lärmte viel und fluchte zuweilen ſo arg, daß ſich das Herz der armen Roſel krampf⸗ haft zuſammenzog.
Einmal, als Barthel zu ihr herankam und ihr ein Glas Grog brachte, hörte ſie deutlich, wie ein pockennarbiger, baumlanger Kerl ihm zuflüſterte:„Jetzt kommt er!“
Unwillkürlich fuhr ein halblauter Schrei über Roſel's Lippen. Es trat ihr mit furchtbarer Gewiß⸗ heit vor die Seele, daß jetzt ein guter Menſch unter den plumpen Händen dieſer rohen Buben zum Krüp⸗ pel werden ſollte.
„Hat er meine Warnung nicht gehört?“ dieſe Frage ſchoß wie ein Blitz durch ihre Seele.„Oder verachtet er mich, weil ich, eine Verlobte, mich um einen Andern bekümmere?“
„Ganz ruhig!“ gebot Barthel ſeinen Cameraden. EPErſt muß er ganz dreiſt werden.“
„O Gott,“ dachte Roſel,„ich muß ihn warnen. Es iſt ja nur Mitleid, wenn ich's thue!“
ſie ſich entfärbte. gar, Du heulteſt? Doch nicht etwa um den ſchönen Verwalter? Gleich trink und lache, oder ich wüßte nicht wie Dir's ginge!“
In dieſem Augenblicke trat Walther in den Saal.
Folge. 547
pflanzt hatten, und gewann ungemein an Achtung, als es ihm gelang von ihren glänzenden braunen Geſichtern ein gnädiges Lächeln zu erlangen. Was half es, daß einige rohe„Kerle“ huſteten und grunz⸗ ten? Die meiſten Burſchen ſahen doch mit neidiſcher Bewunderung auf den jungen, feinen Mann, und die Mädchen guckten ihn höchſt verdächtig von der Seite an, ſo daß zunächſt eine große Stille im Saale ein⸗ trat. Selbſt die Muſik pauſirte außergewöhnlich lange, weil die Burſchen vergaßen einen Tanz zu beſtellen.
„Es ſind Knechte vom Vorwerk draußen,“ flü⸗ ſterte einer dem Barthel zu.„Die Kerle ſchnüffeln wie Bulldoggen ums Haus herum und warten nur, bis der Verwalter ſie ruft. Kannſt Dich in Acht neh⸗ men, Großer!“
„Du träumſt wohl?“ brummte der Huſar un⸗ gläubig und guckte ihn groß an.
„Ja, wahrlich!“ ſagte der Andere,„ſie haben am Fluſſe auf ihn gewartet und ihm ihre Fäuſte an⸗ geboten.“
„Heda!“ fuhr Barthel ſie an, als er ſah, wie „Was fehlt Dir, Roſel? Dächte
„Laß ſie kommen,“ murmelte Barthel ergrimmt, „ich will doch ſehen, wer hier Herr iſt. Aber wart! 's wird Zeit jetzt! Muß ihn doch einmal fragen, was e hier will, der Laffe.“ Walther, der ſeinen Hauptfeind nicht aus den Augen ließ, ſah, wie er eilig noch einen tüchtigen Zug aus ſeinem Bierglaſe that, offenbar nur, um
Er ſah, wie Barthel und ſeine rohen Genoſſen ihn dann einen großen Lärm anzufangen. Er trat des⸗ ſchon halbtrunken anglotzten; er ſah, wie Andere ſich halb in die Mitte des Saales und rief:„Auf meine
ſchüchtern auf die Seite drückten oder hinausgingen;
Koſtem einen Freiwalzer für Alle!'s iſt doch gar zu
er ſah Roſel mit bleichen Wangen, die Augen auf hübſch in Neubruch.“ Alles lachte, und da der Bauer
die Erde gerichtet, etwas entfernt von den Mädchen ſitzen— es ward ihm unheimlich für den Augenblick. Aber gleich darauf lächelte er über ſich, nahm ſich zu⸗ ſammen und ſtellte ſich ſo gleichgültig hin, als wüßte
er nichts von dem, was vorgehen ſollte.
es immer gern ſieht, wenn er etwas genießen kann, was ihm nichts koſtet, ſo in. Burſchen an, luſtig zum Tanze anzutreten, als der Barthel vor⸗ ſprang:
„Dummköpfe Ihr! Merkt Ihr denn nicht, daß
Bei ſeinem Eintritte hatte ſich offenbar ein höh⸗ Euch der Schleicher vom Rothen Vorwerke zum Beſten nendes Halloh erheben wollen, aber es kam nicht hat? Wollt Ihr Euch von einem Fremden foppen
recht zu Stande. nirte augenblicklich ſelbſt den roheſten Naturen.
Oberrocke und ſtemmte den Arm ſo energiſch auf den
Hackenſtock, wie ein echter Rittergutsbeſitzer ſelbſt.
Der Müller, der dem Tanze zuſchaute, fühlte ſich or⸗
dentlich geſchmeichelt, da ihn Walther zuerſt auf die
Schulter klopfte und ihm zuflüſterte:„Zwölf Scheffel
Korn morgen!“ Der Schmidt nickte ihm freundlich zu
und raunte ihm etwas vertraulich in's Ohr. Als der Tanz beendet war, ſchritt Walther ſo ſicher, ſo harmlos durch den Saal, daß Alle verblüfft waren. Er begrüßte ſehr höflich einige ſtattliche, wohlgenährte Weiber, die ſich ſehr breit längs der Mauer hinge⸗
Seine ſtattliche Erſcheinung impo⸗ Er * ſtand ſo hoch, ſo vornehm da mit dem übergehängten
laſſen? Papphänſe, was Euch der Feldklepper ſchenkt, das werfe ich weg! Verſteht Ihr? Muſik, Ihr nehmt Nichts von ihm, das rath ich Euch. Aber auf meine Koſten zwei Freihopſer, wißt Ihr's, für Alle; nur für den geleckten Vorwerker nicht, der mag ſeinen Walzer tanzen!“
Alle ſahen auf Walther. Dieſer ſagte mit einer komiſch⸗ehrerbietigen Verneigung des Kopfes:
„Allen Reſpekt vor den Huſaren und vor Bar⸗ tthel insbeſondere, der Officier ſein könnte, wenn er ſwollte, aber was meint Ihr? Der Bauer iſt auch nicht ſchlechter als der Soldat, und wer ſo zu Neu⸗ V bruch hält wie ich, der iſt kein Fremder. Ich dächte, wir ließen den Streit von der Frau Schulzin ent⸗


