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(S. B)
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Vierte
daher ſeinem Secretär auf, ihm einen Brief aufzuſetzen, der für einen Mann paſſend wäre, der zwar ehemals die Ehre gehabt hatte, unter dem Herzog zu dienen, aber vermöge ſei⸗ nes jetzigen Poſtens ihm gewiſſermaßen gleich ſtand. Ließ ſich Rouſſeau durch die ſeiner bisherigen Laufbahn angemeſſe⸗ nen ſclaviſchen Ideen, oder durch eine zügelloſe, immer in Extremen umherſchweifende Phantaſie verleiten... genug, der Brief, welchen er abfaßte und dem Geſandten zur Unter⸗ ſchrift vorlegte, war ſo niedrigſchmeichelhaft und kriechend, daß dieſer höchſt aufgebracht ihn zerriß, den Secretär wegen ſeiner Ungeſchicklichkeit ausſchmälte, und ihm befahl, einen andern aufzuſetzen, der ſeines öffentlichen Charakters würdi⸗ ger ſei. Rouſſeau machte ſich alſo von neuem an die Arbeit, nahm aber dies Mal einen ſo hohen, vornehmen und unver⸗ ſchämten Ton an, daß der Geſandte ihm nicht nur den Brief beinahe vor die Füße warf, ſondern ihn auch, als einen Menſchen, der zu nichts zu gebrauchen ſei, von Stund' an fortſchickte.
Einige Jahre nachher hörte Herr von Montaigu bei ſeiner Rückkehr nach Paris in der Oper daſelbſt den Devin de village aufführen und ward davon ſo bezaubert, daß er fragte, wer der Verfaſſer des Stücks ſei.
„Das ſollten Sie wiſſen,“ antwortete ihm Jemand— „Text und Muſik ſind von Rouſſeau, Ihrem ehemaligen Secretär.“
„Was? von dem Pinſel?“ rief der Exgeſandte, der den Verfaſſer nur nach jenem Gratulationsbriefe beur⸗ theilte, und der es nicht ahnete, daß dieſer Pinſel in kur⸗ zem den erſten Rang in der franzöſiſchen Literatur behaupten würde.
Um die Zeit als der Miniſter Calonne in Ungnade ge⸗ fallen war, kam der Stabsofficier von Hr nebſt ſeiner Familie von ſeinen Gütern in einem Gaſthofe an, wo er ſehr bekannt war, und wohin er ſich ſeine Briefe hatte adreſ⸗ ſiren laſſen.—„Große Veränderungen!“ rief er, als er ſie durchlief,„große Veränderungen! Der Erzbiſchof von Tou⸗ louſe iſt zum Miniſter ernannt.“
„Ei, das wolle Gott nicht!“ verſetzte der Wirth. „Sollte das wahr ſein, ſo wäre es ein großes Unglück für Frankreich.“
„Wie ſo?“
„Ich fürchte, er werde ſehr bald das Unterſte zu oberſt kehren. Er logirt immer bei mir, wenn er nach Paris reiſet oder von da zurückkommt, und ich kann immer ſicher darauf
rechnen, daß er kein Ding an ſeiner rechten Stelle läßt.
Dies Bett, zum Erempel, muß ſogleich in ein anderes Zim⸗ mer, die Commoden und Spiegel zwiſchen den Fenſtern wer⸗ den weggenommen und gegen das Kamin über geſetzt; und wenn ich ſeinem Rathe folgen wollte, ſo müßte ich mein Haus abreißen laſſen, um es an der andern Seite der Straße wie⸗ der aufzubauen. Ich denke, er wird ſehr bald anfangen, im Großen zu thun, was er hier im Kleinen vorzunehmen pflegt.“ 9
Die Prophezeiung des ehrlichen Wirths traf leider nur zu richtig ein, denn der Erzbiſchof von Toulouſe— nachher Erzbiſchof von Sens und Cardinal,— Herr von Lomenie, brachte durch ſeine Neuerungsſucht nicht nur ſehr bald ganz Frankreich gegen ſich auf, ſondern auch ſich ſelbſt wieder um ſeinen Poſten..
Als die Herzogin von Penthisvre ſich einſt in Seaux befand, ließ ſich der Pfarrer des Orts bei ihr melden, um
Folge.
ſihr ſeine Aufwartung zu machen. Sie empfing ihn ſehr artig, und ließ ihn in einem Armſtuhl ſitzen, der neben ihr ſtand. Aber wie erſchrak der ehrliche Geiſtliche, als er die Augen niederſchlug und einen Zipfel Leinwand erblickte, der aus ſeinen Beinkleidern— die, wie ſeine Pfründe, wohl eben nicht in den beſten Umſtänden ſein mochten— hervor— zudringen ſchien, und den er für ſein Hemd hielt! Geſchwind deckt er ſeinen großen Hut darüber und ſucht unter deſſen Schutze die Leinwand ſo gut als möglich mit den Händen zurückzuſchieben. Allein einige Augenblicke nachher wird er noch ein zweites Ende Linnen gewahr, das er abermals zu⸗ rückarbeitet, bis nichts mehr zu ſehen iſt.
Ein kleiner Page, der ſich im Zimmer befand, und dem des Pfarrers Geſchicklichkeit insgeheim nicht wenig Spaß ge⸗ macht hatte, ſah bald darauf die Herzogin den Kopf von ei⸗ ner Seite auf die andre wenden, und fragte:„Suchen Eure Durchlaucht vielleicht etwas?“
„Mein Schnupftuch, das ich neben mir zu haben glaubte.“
„Es lag vorhin hier auf dem Stuhle; aber der Herr Pfarrer hat es ſoeben in ſeine Beinkleider geſteckt.“
Man kann leicht denken, daß das laute Gelächter der Herzogin nicht geeignet war, die Beſchämung des Geiſtlichen zu vermindern, der erſt jetzt ſeinen Irrthum inne ward und nicht wußte, wie er ihn entſchuldigen ſollte.
Henri Mouhot, welcher im Jahre 1858 als Naturalien⸗ ſammler eine Reiſe nach Siam und Cambodſcha antrat, bei ſeiner Rückkehr nach Luang Prabang aber Ende 1861 am Fieber ſtarb, erzählt in ſeinem ſo eben erſchienenen Reiſewerke: Travels in the Central Parts of Indo-China(Siam), Cambodia and Laos 1858— 1860, wie er an einem Kü⸗ ſtenflüßchen in der Nähe von Tſchendabun Gelegenheit hatte, ein äußerſt intereſſantes Stück Naturgeſchichte zu belauſchen. Der Fluß iſt bevölkert von Krokodilen, welche bisweilen un⸗ achtſame Fiſcher oder Leute, die all zu nahe am Ufer einſchla⸗ fen, angreifen und nicht ſelten verſchlingen. Noch öfter wer⸗ den ihnen aber die Affen zur Beute. Hart am Ufer liegt nämlich das Krokodil, mit dem Leibe im Waſſer und nur mit der Schnauze in der Luft, immer bereit wegzuſchnappen, was ſich in ſeinen Bereich wagen ſollte. Sobald eine Bande Affen das Ungethüm wahrgenommen hat, wird zuerſt Bera⸗ thung gehalten, dann wagen ſich die Vierhänder unter allerlei Poſſen näher und näher, endlich ſpringt einer der Frechſten von Aſt zu Aſt, bis er über dem Krokodil an einer Hand ſich feſtklammernd ſchwebt. Mit Klettergewandtheit läßt er ſich auf und nieder, um, wenn es ohne Gefahr geſchehen kann, der Eidechſe einen Schlag mit der Hand auf den Kopf zu verſetzen oder aus Neckerei damit zu drohen, während die an⸗ deren Affen dem Spaß vergnügt zuſehen. Sind die Aeſte über dem Krokodil zu hoch, ſo klammert ſich ein Affe an den anderen, bis eine lebendige Kette gebildet iſt, deren unterſtes Glied bis zu dem lauernden Krokodil herabreicht, das geneckt und geplagt werden ſoll. Gewöhnlich ſchnappt das Krokodil nach der Affenhand in die Luft, und dann erheben die Vier⸗ händer ein Geſchrei vor Vergnügen, bisweilen aber erreicht das Reptil ſeinen Necker und zieht ihn blitzſchnell in das Waſſer hinab, worauf die Affenbande ſchreiend und zankend auseinander fährt. Das Mißgeſchick des Cameraden ver⸗ hindert ſie jedoch nicht, nach einigen Tagen ihre gefährlichen Späße von neuem zu wiederholen.
Als Mouhot nach Cambodſcha kam, war der zweite König ſo entzückt von ihm, daß er ihn, was ſonſt Niemandem


