die Londoner Geſellſchaft für die Verbreitung des Chriſten⸗ thums unter den Juden 32,680 Pf. St. Die Church Pastoral Aid Society hatte ein Jahres⸗Einkommen von 44,545 Pf. St.; die London City Mission von 42,476 Pf. St.; die Scripture's Readers' Society von 11,193 Pf. St.; die Army Scripture's Readers' von 9,477 Pf. St. die Home Missionary Society von 6,508 Pf. St. Die Irish Church Missions, eine Geſellſchaft, wenn auch deren Titel ſich in
auf 26,672 Pf. St. ſteigen geſehn. Dieſe lange Liſte er⸗ ſchöpft indeſſen die Namen der frommen Geſellſchaften, die im Mai ihr Meeting gehalten haben, noch keineswegs, im Gegentheil giebt es noch eine Menge kleinere, die aber zu⸗ ſammen genommen ebenfalls ein großes Einkommen haben. C.
Ibis rubra. Madame Margues Lisboa, eine Gönnerin des Jardin
c'acclimatation in Paris, hat demſelben zwei prachtvolle roſenrothe Ibis als Geſchenk geſandt. Dieſer Vogel heißt in Braſilien und Guyana, wo er zu Hauſe iſt, der Flammende oder Hellglänzende.„Die Federn des Flammenden“, ſagt
wenn er im Sonnenſchein fliegt, ſo erſcheint er ſo glänzend wie eine feurige Kohle.“
Der roſenrothe Ibis iſt eine der ſchönſten Arten der Ibisfamilie, die mehr als zwanzig Species zählt.
Der Jardin d'acclimatation beſitzt auch den Ibis mit einem weißen Gefieder und einem langen gebogenen und ganz ſchwarzen Schnabel, den die alten Aegypter göttlich ver⸗ ehrten. Sein Bild findet ſich auf allen Denkmälern jenes Landes und bildet einen Theil der hieroglyphiſchen Sprache. Das neuere Aegypten hat aber von dem alten die Verehrung für den Ibis nicht geerbt.
Die Bewohner an den Ufern des Nils jagen ihn mit der Flinte und vermittelſt des Garnes. Das Fleiſch des jungen Ibis ſcheint recht gut zum Eſſen zu taugen, was ſich aber von den alten nicht ſagen läßt. Der Nutzen des Ibis beſteht vorzüglich darin, daß er viele Inſecten und Amphibien vertilgt.
Alle Arten dieſes Vogelgeſchlechts nähren ſich von Wür⸗ mern, Waſſerinſecten und kleinen Mollusken.
In Cayenne und auf den Antillen wird der roſenrothe Ibis zu dieſem Zweck in den Gärten gehalten.
Der heilige Ibis verdankte die Verehrung, die ihm von den alten Aegyptern erwieſen wurde, nur dem Umſtande, daß man ihn für einen großen Zerſtörer giftiger Schlan⸗ gen hielt.
ſie dienen als Schmuck für Frauen- und Kinderhüte. Die großen rothen oder weißen Schwungfedern ſind an
riſche Zierrath. C.
Das Oidium Tukery.
Soies unter dem 28. Juni aus Livorno:
der Mehrzahl ausſpricht, hat ihr Jahres⸗Einkommen ſich bis
ihrer Spitze ſchwarz gezeichnet und ſie bilden eine ſehr male—
Man ſchreibt dem in Lyon erſcheinenden Moniteur des
Novellen⸗Jeitung.
Obſtbäumen, auf den Olivenbäumen geſehen, wie wir es auf dem Graſe und an dem Weizen bemerkt haben. Was den Letztern betrifft, ſo verhindert das ſchnelle Reifen desſelben das Oidium die Körner in einer bemerkbaren Art anzugrei⸗ fen, doch ſobald er gemäht iſt, bleibt das Stroh desſelben ſchwarz. Es iſt daher nicht zu verwundern, daß die Eichen⸗ ſeidenraupe eben ſo, wie der Bombyx moxi und wie die wil⸗ den Raupen, von der Krankheit ergriffen wird. Die Urſache davon iſt die nämliche.“ C.
Die Ameiſenfrlaven.
Das Sonderbarſte, was wir in der Naturgeſchichte der Ameiſen kennen, iſt, daß gewiſſe Gattungen andere ſich unterwerfen und ſie nöthigen, als Sclaven zum allgemeinen Beſten zu arbeiten, wobei das Merkwürdige, daß die Ameiſen, welche die anderen zum Frohnen zwingen, hellbraun oder roth ſind, dieſe aber ſchwarz. Die Zeit, in der Ameiſen ihre
(Sclaven einfangen, währt etwa zehn Wochen, wenn die Lar⸗
ven ausgewachſen ſind. Sobald ein rother Haufen eine
ſchwarze Colonie entdeckt, werden Spione ausgeſchickt, um
der Pater Dutertre,„ſind von einer hochrothen Farbe;
die Stellung derſelben genau zu erforſchen. Iſt dies geſche⸗ hen, ſo zieht der rothe Haufen auf den Fang aus, mit einer Vorhut von zehn oder zwölf Stück, die aber immer wechſelt, denn ſowie ſie dem Armeecorps ein wenig vorgerückteſind, halten ſie ſtill und werden durch andere aus dem nachgerlck⸗ ten Haufen erſetzt. In weiten Umkreiſen umzingeln die An— greifer die Colonie der Schwarzen, doch ſo, daß dieſe ſie nicht gewahren, bis ſie ſo nahe, daß ſie den Angriff beginnen kön⸗ nen. Die Vorhut greift an und wird nicht ſelten von den Wächtern der Schwarzen getödtet; augenblicklich hat ſich aber in dem angegriffenen Haufen Alarm verbreitet, und zu Tau⸗ enden rücken die Schwarzen hervor und werden ſogleich hef⸗ ſig von den Rothen angegriffen. Von beiden Seiten wird tauf's Hartnäckigſte geſtritten, doch unterliegen gewöhnlich die Schwarzen, die ſich dann in wilder Flucht in ihren Haufen zurückziehen. Die rothen Ameiſen umſſtellen jetzt den Haufen und wühlen denſelben auf, um hineindringen zu können und die Plünderung zu beginnen. Trotz der Vertheidigung der Schwarzen rauben ihnen die Rothen alle Larven, die ſie im Munde forttragen, ſich in derſelben Ordnung zurückziehend, wie ſie auf den Raub ausgezogen ſind. Die Larven werden im Neſte der Feinde wie ihre eigenen behandelt und ſchicken ſich, ſowie ſie ausgekrochen ſind, zu allen Arbeiten an; ſie beſſern das Neſt aus, machen die Aus- und Eingänge, ſam⸗ meln Nahrung, füttern die Larven, tragen ſie an die Sonne
Gegenwärtig ſind die Federn des Ibis ſehr Mode und
und thun überhaupt Alles, was die Colonie ihrer Herren nur nöthig hat; die ſchwarzen Ameiſen ſind vollkommen die Sela⸗ ven der rothen.(S. B.)
V Mlistellen. ₰. J. Rouſſeau war eine Zeit lang Secretär des fran⸗
zöſiſchen Geſandten in Venedig, Herrn von Montaigu, aber damals von dem Ruhme, welchen ihm nachher ſeine unver⸗ noch weit entfernt, ungeachtet ſich ſein excentriſcher Charakter, der ihn ſelbſt oft
gleichlichen Schriften erworben haben,
ſo unglücklich machte, ſchon deutlich genug ankündigte.
„Das Oirdium Tukery oder irgend ein andres Oidium Als der Geſandte, der vormals in dem franzöſiſchen hat nicht blos die Maulbeerbäume, ſondern alle Pflanzen Garderegimente gedient hatte, in Venedig hörte, daß der Her⸗ ohne Ausnahme von dem Graſe auf den Wieſen bis zur zog von Biron zum Marſchall ernannt war, wollte er ſeinem Korkeiche und Steineiche ergriffen. Wir haben es auf allen! vorigen Oberbefehlshaber dazu Glück wünſchen, und trug
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