Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
509
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Spitze der einen Abtheilung befand der König ſich ſelbſt.

Die Egbas verfolgten beide Abtheilungen und ſchlugen die Flüchtlinge ohne Gnade und ohne eine Pauſe zu machen todt. Als die Wewußner der Dörfer in der Umgegend gewahr wur⸗

den, was vorgegangen war, ſtürzten ſie ſich ebenfalls voller

Freuden auf die! Dahomeaner und betheil igten ſich an dem Gemetzel. Von den drei Geſchützen blieben zwei in den Hän⸗ den der Egbas.

Wir glauben, unſre Leſer werden mit Intereſſe etwas Näheres über die Stadt Abbeokuta vernehmen. Abbeokuta bedeutetUnterſtein. Dieſer Name wurde dem Orte gege⸗ ben, theils we hen der mehr als zwanzig Hügel, auf denen er erbaut iſt, theils zum Andenken an einen großen Felſen von Porphyr,Ol umo genannt, welcher in der Mitte der Stadt ſtand, hinter dem ſich früher Räuberbanden zu verſtecken pflegten. Im Jahr 1825 wurde derOlumo oder das

Verſteck von den Räubern verlaſſen und derſelbe wurde in Jahr der Zufluchtsort einiger Unglücklichen, die

demſelben ſich aus den Klauen der Sclavenhändler dahin geflüchtet hat⸗ ten. Aus einer ſolch kkerung der jetzigen Stadt entſtanden.

kamen arme Flüchtlinge nach Abbeokuta, fluchtsort zu ſuchen. Hügeln in kleinen,

um dort einen Zu⸗ Sie ließen ſich auf den verſchiedenen aber getrennte n Sabigueinde en nieder. Jede Stadtgemeinde hat ihre eignen Geſetze; jede hat ihr eignes Oberhaupt, ihren Richter, militäriſchen Anf hrer und ihr Stadthaus; und jede gab ihrer Gemeinde den Namen des Dorfes, aus dem ihre erſten Begründer hatten flüchten müſſen. Die Hügel bezeichnen die Stadtgemeinden. Die Stadtgemeinden ſind vollſtändig von einander getrennt, doch ſcheint weder eine natürliche, noch eine künſtliche Grenz⸗

marke ſich zwiſchen ihnen zu befinden, und die ganze Stadt iſt

von der großen, bereits oben erwähnten Mauer zu ihrer Sicherheit umgeben. C.

Dr. Livingſtone's Expedition.

Ueber dieſen unermüdlichen Reiſenden berichtet Sir Frederick Murchiſon in einem an die Times gerichteten Briefe:

Ich habe von meinem ausgezeichneten Freunde, Dr. Livingſtone, Briefe erhalten, von denen der letzte, welcher unter dem 24. Februar aus Mozambique datirt iſt, mir meldet, daß er ſich in guter Geſundheit befand und eben in Begriff ſtand, ſich nach Bombay zu begeben und dort einen Verſuch zu machen, das Dam pfſchiffLake Nyaſſa, das er auf ſeine eignen Koſten l hat erbauen laſſen, zu verkaufen. Als er in Shupanga die Nachricht von der ibſchaſfuns ſei⸗ nes Conſulats erhielt, war er aus Waſſermangel nicht im Stande das ihm von der Regierung zur Verfügung geſtellte Dampfſchiffder Pionier den Zambeſi hinunter zu trans⸗ portiren. Da er wußte, daß er warten müſſe, bis die Regen die Flüſſe und Ströme wieder füllten, ſo beſchloß er mit ſei⸗ nem bekannten Eifer, die ihm bleibende Zeit zu einer Reiſe ins Innere längs der weſtlichen Ufer des Shiré zu verwenden und womöglich zu beſtimmen, ob der See Nyaſſa, den er früher unterſucht hatte, durch Gewäſſer, die aus dem Norden kommen, und von denen Burton und Speke vermuthen, daß ſie aus dem See Tanganyi ika ſtammen, verſorgt werde. Un⸗ glücklicher Weiſe ging das Boot, ſetzen laſſen, um darin den Shiréh ſinanf zu ſegeln, in einem der Katarakte des Fluſſes verloren. Dadurch nicht muthlos gemacht, ſetzte er in Begleitung ſeines treuen Makol olo und

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Dierte Folge.

hen Art von Flüchtlingen iſt die Bevöl⸗ Von allen Seiten

das er hatte in den Stand

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des Steward desPionier ſeine Reiſe zu Fuß fort und, ſich V nordweſtlich haltend, erforſchte er eine von Norden nach Sü⸗ den laufende Perft, tte, die ohngefähr 6000 Fuß hoch über dem Meeresſpie eel lag, mit reichen Thälern in einer Tiefe von 2000 Fuß unter der Höhe. Als er im 12 25 55, ſüd⸗ licher Breite an der Kotakotabai des zroſien See's ankam, wo dieſe große e Waſſerfl läche in ein enges Fahrwaſſer zuſam⸗ mengedrängt wird, fand er, daß der Selaventransport hin⸗ über nach der öſtlichen Küſte in voller Stärke betrieben wurde, und er bedauerte tief, daß man ihm nicht erlaubt hatte, ſeine Dienſte fortzuſetzen und ſein kleines Dampfſchiff Lake Nyaſſa bis zu dieſem Punkte herauf 8 ſchaffen, da er mit demſelben dem Selaventransport ſofort hätte ein Ende machen können. Das von der Regierung erbaute Dampfſchiff, derPionier, ging zu tief im Waſſer und konnte deshalb für die innere Schifffahrt nicht benutzt werden.

Sein Reiſebericht von da nach dem Weſten und Norden, der voll von neuen intereſſanten Thatſachen iſt, wird am 13. Juni in der Sitzung der Royal Geographical Society in London vorgeleſen werden. Mit dem aufrichtigſten Wunſche, ſeine Nachforſchungen nach dem Norden von der Weſtſeite aus fortzuſetzen, zwang ſein Pflichtgefühl den Dr. Livingſtone nach dem Zambeſi zurückzukehren, ehe er durch perſönliche Einſicht die Richtung beſtimmen konnte, in der die Gewäſſer an dem nördlichen Ende des Sees Nyaſſa fließen, aber er ſammelte von den Eingebornen viel ſchätzbare Belehrungen, die unter den Geograph en intereſſante Discuſſionen veran⸗ laſſen werden. Da er Feitdel üis an einer ſchweren Erkran⸗ kung litt und ſtrenge Befehle hatte, die Zambeſi⸗Expedition aufzugeben, ſo fühlte er ſich zur Rücktel ehr gezwungen, um ſeine amtlichen deſbaten vollſtändig zu erfüllen, indem er den Pionier den Fluß hinab brachte, und er reiſte deshalb mit ſeinen Begleitern in 55 Tagen 700 engliſche Meilen weit zurück, und nachdem ſie Shupanga erreicht hatten, fuhren ſie von dort den Strom hinab. Seinem Worte treu, übernahm eer es, die eingebornen Knaben und Kinder, die befreit und ſtheilweiſe unterrichtet worden waren, nach dem Vorgebirge der guten Hoffnung zu ſchicken. Wir wollen hoffen, daß er bei dem Verkauf ſeiner Lake Ny aſſa, die er auf ſeine Koſten ausdrücklich zu dem Zwecke Brdenne en ließ, dem Sclavenh hand del über den Shiré ein Ende zu machen, nicht einen zu großen pecuniären Verluſt erleiden und daß unſre Regierung die herzlichen und ergebnen Dienſte dieſes verdienſtvollen Miſſi⸗ onars und Erforſchers nicht vergeſſen möge. C.

Mai-Meetings. England iſt reicher an Geſellſchaften zu frommen Zwe⸗ cken als irgend ein andres Land, und welch eines reichen Einkommens ſich dieſelben zu erſreuen haben, ſtellt ſich jedes⸗ mal im Monat Mai heraus, wo dieſe Geſellſchaften ihr jähr⸗ liches Meeting halten, um über die im letzten Jahr gehabten Einnahmen und Ausgaben Bericht zu erſtatten. Die fol⸗ genden Zahlen ergeben das deutlich. Die Church Missio- nary zaclety hatte ein Jahreseinkommen von 154,247 Pf. St., wovon 20,000 Pf. St. in den Miſſionen ſelbſt aufge⸗ bracht wunde; die Jahreseinnahmen der Wesleyan Missio- nary Society betrugen 134,258 Pf. 9die der Congre⸗ gationaliſten in London 81,072 Pf. St., die der Baptiſten 34, 419 Pf. St.; die British and wte a Bible Society enwiig in dem vergangnen Jahr 89,897 Pf. St. nahm außerdem für verkaufte Bibeln 79,007 Pf.

und ſie St. ein;