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Fräͤu ulei in, u wle Sehr gut, t, mein efllic ich dauke Niß Smith. Der Beau. ren;— immer Wie ſollte man
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Wohtn gehen in die zwülte
ie ſind ſo auf
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Vierte
Straße.— Der Beau. Sie erlauben mir, Sie zu begleiten?— Miß Smith. Gewiß.— Der Beau. Was wollen Sie kaufen?— Miß Smith. Ein Kleid von Seide für die Mutter, Schweizer Spitzen für mich ſelbſt, und Stricknadeln für meine kleine Schweſter.— Der Beau. Ihre Schweſter verſpricht viel.— Miß Smith. Ja, ich glaube, ſie wird ſchön werden.— Der Beau. Sie wird Ihnen nie gleich ſein, das iſt unmöglich.— Miß Smith. Galanterie macht Sie ungerecht; in drei oder Jahren werden Sie ſehen, daß ich neben ihr Aſchenbrödel bin.—
Der den Ihrigen vergleichen,
vier nur ein
Keine Vorzüge können ſich mit und keine Schönheit in der
Beau.
Gegenwart oder Zukunft kann den Kampf mit Ihnen aufnehmen.— Miß Smith. Es freut mich, zu glau⸗ V ben, daß das Ihre Uebergeugung iſt, was Sie mit ſo viel Geiſt ausſprechen.— Der Beau. In der That, das ſind meine aufrichtigen Gefühle.— Miß Smith. Ich bin ſehr gerührt davon.— Der Beau. Hier ſind wir an der zwölften Straße.— Miß Smith. Ich will in dieſes Magazin.— Der Beau. Und ich will mich nach dem der Baumwolle erkundigen.— Miß Smith. Ich glaube gehört zu haben, daß er geſtiegen iſt.— Der Beau. Ich bin
deſſen nicht gewiß und muß es erfragen... Peüde
gen Sie mich für morgen eines zweiten Rendez⸗vons? — Miß Smith. Ja wohl; ich werde aber nicht
vor fünf Uhr fort können. Sie werden mich nicht an
derſelben Ecke erwarten, ich werde die Straße links nehmen.— Der Beau. Sehr wohl, ich werde da ſein. Adieu, mein Fräulein.— Miß Smith.
Good bye!
(Zweite Scene. Schauplatz: Gaſthaus auf dem Lande, das Pferd frißt, Miß Smith nimmt Ge⸗ frornes, der Beau ſchlürft einen sherry cobbler.)
Der Beau. Der Abend iſt herrlich.— Miß Smith. Ja, dieſe ſanfte Kühle thut wohl nach der Hitze, die wir gehabt haben. Der Thermometer Fahrenheit's erreichte 99 Grade, und mein Vater ſagt,
daß das noch nichts h daß er auf 110 ſteigen werde wie das vorige Jahr.— Der Beau. Man wird nicht mehr wiſſen, was man thun ſoll.— Miß Smith. V Wir werden an's Meer gehen.— Der Beau. Ich werde ſehr betrübt ſein, Sie abreiſen zu ſehen.— Miß Smith. Kommen Sie mit uns.— D er Beau. Unmöglich: ich habe die Abſicht, in Büffelhäuten zu ſpeculiren, das wird mich nach dem Weſten führen. — Miß Smith. Meine guten Wünſche begleiten das Geſchäft.— Der Beau. Es muß gelingen, ſobald Sie das mindeſte Intereſſe daran nehmen.— Miß Smith. Ich habe ſtets mit Befriedigung be⸗
Und fahren Sie
ſelbſt und pflegen
und ihn ihre Suprematie fühlen laſſen,
Folge. 50⁵
merkt, daß Ihr Urtheil geſund und Ihr Caleül raſch iſt.— Der Beau. Ja, ich kann, ohne mir zu ſchmeicheln, ſagen, daß auf unſerem Platze Niemand beſſer und ſchneller rechnet, als ich— ebenſo, wie es in den ganzen Vereinigten Staaten keine zweite Lady giebt, deren Augen ſo rein und ſo reizend blau wä— ren, wie die Ihrigen.— Miß Smith. Sie ſind zu galant.— Der Beau. Ich bin nur wahr. Miß Smith. Wir müſſen aufbrechen. Der Beau. Nach Befehl, mein Fräulein.— Miß Smith. raſch; ich habe zum Thee einen jun⸗ gen Beau eingeladen’, der mir ddeſelt mnide und der in der That ſehr liebenswürdig iſt. r Beau. Ich werde einen ſchnellen Trab wione damit ſich der Gentleman nicht langweilt.
(Dritte See Sitzzimmer der Familie. Man hat Thee getrunken und iſt im Begriff fortzugehen.)
Miß Smith. Ich wünſche Sie zu ſprechen. — Der Beau. Sie befehlen?— Miß Smith. Ihre Beſuche ſind zu häufig; es fällt auf, daß wir oft zuſammen ausgehen; ich will nicht mehr plänkeln mit Ihnen. Der Beau. Wie Sie wünſchen, mein Fräulein; Ihr Wille geſchehe. Ich habe die Ehre, Sie zu grüßen.— Miß Smith. Good bye!
Es giebt kein Beiſpiel, daß ein verlaſſener beau ſich dem Befehl ſeiner belle widerſetzt hätte.
Das ſoeben geſchilderte Verhältniß wird in Ame⸗ rika flirtation genannt. Jeder amerikaniſche Mann und jedes amerikaniſche Weib muß einmal in ſeinem Leben eine flirtation gehabt haben. Der nie ge, bellt“
ene.
und die nie ge,flirt“ hat, ſind keine echten Amerika⸗ ner. Man würde aber irren, wollte man daraus bei den Yankees auf eine ſtarke und bleibende Neigung
zum Flirtiren ſchließen. Im Gegentheil hält die Luſt
dazu nicht lange an und iſt die Periode der flirtation
nur von kurzer Dauer. Die jungen Leute wiſſen dies die nicht Maßhaltenden gern zu beſpötteln. So giebt es für ein Mädchen oder einen jungen Mann nichts Schlimmeres, als wenn man ſagt: „ſie iſt eine flirt“, oder„er iſt ein ladyman.“
In der That viderſtreiten Uebertreibung und Schrankenloſigkeit dem eigenen Weſen der Flirtation. Wie wir näglich ſahen, ſo hat dieſelbe zwei Seiten. Einerſeits will das Mädchen den jungen Mann feſſeln andererſeits fürchtet ſie, ſelbſt in Schlingen zu fallen, und bält daher zurück. Das Ganze iſt ein geiſtreiches Spiel, das die Formen der Liebe nachahmt, ohne ihren In⸗ halt zu haben— gleichſam eine Gefühlsübung. Doch lehrt die Erfahrung, daß es nicht immer beim bloßen Spiel bleibt, und daß die Flirtation auch einen prak⸗ tiſchen Zweck hat. Dieſer Zweck beſteht darin, den


