Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
491
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Vierte

Folge. 491

Feuilleton.

Vulrcane und Erdbeben.

Wenn wir im Laufe der Zeiten von einem neuen Aus⸗ bruch eines Vulcanes, ſei es ein europäiſcher oder fremdlän⸗ diſcher, hören, ſo ſind wir von Jugend auf daran gewöhnt, uns mit dem Gefühl eines heimlichen Grauens nicht ſowohl die großartigen ſchauerlichen Eruptionserſcheinungen vorzu⸗ ſtellen, ſondern unwillkürlich gedenken wir der armen Um wohner eines ſolchen thätigen plutoniſchen Heerdes, und malen uns mit unſerer mehr oder weniger lebhaften Phantaſie ein Bild jener Schrecken aus, welche die vulcaniſche Thätigkeit um ſich her verbreiten kann, oft genug in Wahrheit ver⸗ breitet.

Dieſe Vorſtellungen, mit uns groß geworden, haben uns nach und nach daran gewöhnt, in Nähe und Ferne die Vulcane als unheimliche, Verderben bringende Feuerheerde zu betrachten, und die meiſten meiner freundlichen Leſer ha⸗ ben ſich gewiß ſchon mit einem gelinden Stoßſeufzer der Freude Glück gewünſcht, nicht in der Nähe eines Vulcanes zu wohnen, wenn derſelbe ſeine inneren Kräfte nicht mehr zu zügeln vermag. Kann man einen ſolchen Glückwunſch aller⸗ vings Niemandem verargen, da jeder Ausbruch eines Vul canes immerhin ſeinen Umwohnern oft beträchtlichen Schaden bringt, ja oft weite Strecken vollkommen verheert, ſo haben wir entfernter Wohnenden doch eigentlich weniger Grund uns dafür zu bedanken, daß wir nicht in der Nähe eines ſol⸗ chen feurigen Heerdes wohnen, als dafür, daß derſelbe über⸗ haupt da, und ſeine Thätigkeit noch nicht erloſchen iſt. Wäre letztere nicht vorhanden, ſo ſchwebten wir Alle, wenn auch tauſende von Meilen von den Vulcanen entfernt, in immer⸗ währender Gefahr, die unterirdiſchen Kräfte in einer allge⸗ mein verheerenden Weiſe kennen zu lernen.

Für diejenigen meiner Leſer, denen obige Worte nicht

Räume von einer Ausdehnung, wie ſie im Innern der Erde nicht vorhanden ſein können, allmählich mit furchtbar geſpann⸗ ten Waſſerdämpfen erfüllt werden müſſen.

Und zu dieſen Waſſerdämpfen geſellen ſich nun noch die unendlich vielen anderen Stoffe, aus welchem Umſtande ſich viele Erſcheinungen der Vulcane allein erklären laſſen. Die Anſicht dagegen, daß ſich der Waſſerdampf im Innern der Erde und über den glühenden Strömen ihrer Gänge in ſeine Beſtandtheile zerſetzt, hat ſich ſeit Surope's Vorgang mehr und mehr verloren.

Alle dieſe Dämpfe nun, gedrängt und geſchoben von immer neu hinzukommenden, finden an der feſten Erdrinde einen ſo heftigen Widerſtand, daß ſie denſelben zu überwinden nicht im Stande ſind; ſie müſſen ſich demnach über und zwi⸗ ſchen den glühenden Maſſen einen Weg bahnen. Indem dies nun, und namentlich in der Nähe von Vulcanen, nicht gleichmäßig ſtattfindet, ſondern den hindurchdringenden Däm pfen ſeitens der glühenden Maſſen in der Art ein Wider⸗ ſtand entgegengeſetzt wird, daß dieſelben nur ſtoßweiſe wei⸗ ter vorſchreiten, entſtehen jene unterirdiſchen Detonationen, die häufig in der Nähe der plutoniſchen Werkſtätten wahrgenom⸗ men werden.

Auf dieſe Weiſe und unter den genannten Erſcheinun⸗ gen gelangen die Waſſerdämpfe nun nach und nach zu dem eigentlichen Heerde der Vulcane, der in ſeinem Krater den Ausgang an die Oberwelt findet. Hier treten demſelben nur die wenigen ſtrengflüſſigen Laven entgegen und bie⸗ ten ihnen einen geringeren Widerſtand, wodurch es möglich wird, daß die Waſſerdämpfe in einzelnen Abſätzen die flüſ⸗ ſige Lava emporheben, ſie aus einander reißen, und indem ſie aus den entſtandenen Riſſen entweichen, nehmen ſie einen Theil der Aſche der im Vulcan verbrannten Stoffe mit ſich

wahrſcheinlich erſcheinen, möge das Folgende als Beweis dienen.

Um uns von den Vulcanen einen deutlichen Begriff machen zu können, müſſen wir uns die Erde in ihrem tiefſten Innern als von Gängen durchzogen denken, in denen ein ge⸗ ſchmolzenes und glühendes Gemiſch aller derjenigen Stoffe fluthet, aus denen unſere Erde in ihrem Innern beſteht. Zu dieſen Beſtandtheilen gehört nun in einem nicht unbedeuten⸗ den Grade das Waſſer, nicht nur dasjenige, welches in Folge atmoſphäriſcher Niederſchläge in die Erde dringt, ja dieſes vielleicht nur in einem unbedeutenden Grade, ſondern na mentlich auch dasjenige, welches ſich theils in der Erde be⸗ findet, theils ſich noch heute in derſelben durch Vereinigung ſeiner Beſtandtheile neu bildet. Aber dieſes Waſſer iſt als ſolches in der Nähe dieſer glühenden Ströme nicht vorhan⸗ den, ſondern muß, ſelbſt wenn es ſich unter dem Einfluſſe der⸗ ſelben aus ſeinen Beſtandtheilen erzeugt, ſtets in einem dampfförmigen Zuſtande vorhanden ſein. Wenn wir nun aber an allen Dampfmaſchinen im Kleinen einen Beweis von der ungeheuern Gewalt ſolcher Waſſerdämpfe, namentlich in comprimirtem Zuſtande finden; wenn wir ferner bedenken, auf einen wie unendlich großen Waſſervorrath im Innern der Erde ſchon allein die aus demſelben ſtammenden Quellen ſchließen laſſen, und wenn wir hierzu noch die beſtändige Verdampfung rechnen, die ohne Unterlaß ſtattfinden muß: ſo iſt es leicht erklärlich, daß unter ſolchen Umſtänden ſelbſt

fort und reißen dieſelben über den Rand des Kraters, wo⸗ durch der Aſchenregen auch ohne vulcaniſche Eruptionen und Lavaausfluß ſeine Erklärung findet.

Dies ungefähr iſt der Vorgang in einem Vulcane, wenn er ſich im Zuſtande der Ruhe befindet. Nicht immer aber haben die Dämpfe einen ſo geringen und ſo leicht zu über⸗ windenden Widerſtand, ſondern oft ſetzen ihnen die gehäuf⸗ ten Lavamaſſen ein ernſtes Hinderniß entgegen. Gemein⸗ hin iſt dies der Fall, wenn die dem Krater zunächſt gelegenen Theile eines unterirdiſchen Ganges entweder durch frühere Eruptionen, oder durch Vorwärtsſchieben der flüſſigen Laven leer geworden ſind, und ſich hierdurch in ihnen Höhlungen gebildet haben. In dieſen ſammelt ſich dann allmählich eine immer größere Menge Dampf, welcher die vor ihm befind⸗ lichen Lavamaſſen durch ſeinen ſteigenden Druck in die Höhe hebt, gleichzeitig aber treten aus dem Innern neue Laven hinzu, oder die alten überwinden endlich den Druck der Dämpfe, indem ihr eigener durch größere Comprimirung in dem en⸗ ger werdenden Abzugsrohr ſich in einem bedeutenden Grade ſteigert. Hierdurch wird aber der Dampfdruck nicht aufge⸗ hoben, im Gegentheil muß auch dieſer ſich ſteigern, und die geſpannten Dämpfe fangen an ſich einen anderen Ausweg zu ſuchen; die nächſte Folge dieſer convulſiviſchen Anſtrengun⸗ gen ſind örtliche Erſchütterungen des Bodens in der Nähe des Vulcans, und endlich bahnen dieſe Erſchütterungen den Dämpfen, wenn dieſe nicht im Stande ſind in einem gewalt⸗