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Der noch lebte, oder dem hitzigen Fieber erlegen war.
Er trat in mehrere Höfe und redete mit den Leuten
convalescenten, jetzt zuweilen gar abſonderliche Ge⸗ luſte. Augenblicklich reizte ihn die appetitliche Milch⸗
Vierte
Graf Oskar gab endlich dem Drängen des Arz⸗ tes nach und begab ſich auf ſein Schloß in Z., um in der friedlichen Ruhe der Landeinſamkeit die Ner⸗ ven zu kräftigen und ſchneller zu geneſen. Der Arzt erkannte recht wohl die innere fieberhafte Unruhe des Reconvalescenten, jedoch ohne ihre Urſache zu ahnen. Mit echter Schulweisheit ſchrieb er ſie auf Rechnung des Reſidenzgewühls und der unumgänglichen, ſtören⸗ den Standesformalitäten, und beſtand deshalb auf ein ländlich zurückgezogenes Leben ſeines Patienten.
Wir ſagten es ſchon, der Graf gab nach und fuhr nach Z. Doch gab er Befehl, daß ihm die ein⸗ gehenden Briefe und die Pariſer Journale täglich hinausgeſandt würden. Er hoffte ja noch immer auf einen Brief von Agnes, auf eine Frage nach ſeiner Geſundheit; allein vergeblich. In den Pariſer Jour⸗ nalen fand er eines Morgens die Ankündigung ihres erſten Auftretens als Agathe.
Sie lebte in Paris, ſie war glücklich, ſang und erntete Triumphe und Lorbeeren und fragte doch nicht einmal nach ihm, obgleich ſie nicht wiſſen konnte, ob
Und er liebte ſie doch mit der ganzen Gluth eines Mannes, welcher ſeine erſte Liebe erſt in gereifteren Jahren findet, und ſich nach dem Anſchauen der Ge⸗ liebten und nach dem Tone ihrer Silberſtimme ſehnt, wie die ſchmachtende Blume nach dem Thautropfen.
Die Anzeige von Agnes' Auftreten hatte den Grafen aufgeregt. Sein Zimmer und das Schloß wurden ihm zu eng für die Wogen der Gefühle, welche in ſeiner Bruſt übereinander ſtürmten, er mußte hin⸗ aus, hinaus in die Luft!
In dieſem Zuſtande begab ſich Graf Oskar in das Dorf, und die Liebe und Ehrerbietung der Dorf⸗ bewohner, welche ihn einem Vater gleich ehrten, tha⸗ ten ihm wohl. So war er doch nicht ganz ungeliebt!
über ihre Intereſſen, gab Rath und ſagte Unterſtützung zu, und beſuchte endlich auch Agnes' Vaterhaus.
Es war gerade Mittag geworden, und Agnes' Eltern befanden ſich zu Hauſe. Liſe hatte eben eine Schüſſel voll prächtiger Milchſuppe auf den Tiſch ge⸗ ſtellt, den ein reinliches, blaues Tuch überdeckte, und die bunten, thönernenTeller mit den Blumenſträußen in der Mitte, ſowie die blanken Blechlöffel daneben gelegt. Graf Oskar empfand, wie die meiſten Re⸗
ſuppe Liſens, und er erbat ſich ohne Umſtände einen Teller voll von derſelben. Liſe wurde um Geſchirre
Folge.
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Tellern mit einem blechernen Löffel eſſen! aber Oskar lachte über ſolche Bedenken und griff tapfer zu. „Ich habe Hunger!“ ſagte er bereits angelegent⸗ lich beſchäftigt,„und da ſchmeckt es von ſolchem Ge⸗ ſchirre beſſer, als ohne Appetit vom ſchwerſten Silber.“ Die beiden Landleute wollten ſich reſpectvoll zu⸗ rückziehen, bis der Graf gegeſſen hätte; aber dieſer duldete es nicht.
„Ihr habt Hunger, ſo gut als ich!“ rief er faſt ärgerlich,„und mir ſchmeckt es in Geſellſchaft auch beſſer, als allein.“
Hans und Liſe mußten ſich mit an den Tiſch ſetzen, und der Graf aß mit ihnen um die Wette, bis die Schüſſel geleert war.
„Wie gut es in Geſellſchaft ſchmeckt!“ ſagte Os⸗ kar mit einem glücklichen Lächeln; er hatte in dieſem Augenblicke ſeine Sorge und ſein Sehnen vergeſſen und empfand Nichts, als das wohlthuende Gefühl neuerwachender Lebenskraft.
„Und doch bleiben der Herr Graf ſo allein?“ entgegnete Hans Lindau.„Wenn der gnädige Herr Vater noch hätte ſehen können, daß der Herr Graf ſo einſam bleiben wollte, er würde ſicher keine Worte geſpart haben, um Eure Gnaden anderen Sinnes zu machen.“
„Meint Ihr, guten Leute?“ frug Oskar lächelnd; „nun, es iſt ja noch nicht zu ſpät zu dem, was Ihr meint, und ich werde es mir überlegen.“
„Ja, Eure Gnaden, da thun Sie recht daran. Sehen Sie, wir Beide würden Jedes allein auch nicht glücklich ſein; zuſammen aber ſind wir es, trotzdem wir unſer einziges Kind nicht um uns haben.“
Eine Wolke lagerte ſich plötzlich über des Grafen Stirn.
„Das macht uns zuweilen rechten Schmerz, Herr Graf. Die Agnes iſt nun ſo vornehm und berühmt geworden, und uns hat ſie ganz vergeſſen. Zweimal nur hat ſie in den acht langen Jahren unſere ein⸗ fache Hütte beſucht, und als ſie das letzte Mal da war, da fühlten wir ſchmerzlich, wie ihr Alles zu ſchlecht und ärmlich däuchte. Und ſie iſt doch hier geboren, und dieſe einfachen Wände haben doch ihren erſten Schrei vernommen! Sie hielt ſich auch nur einen Tag bei uns auf und iſt ſeitdem nicht wieder⸗ gekommen. Wir ſollten ſie auch in der Reſidenz nicht aufſuchen; wir hätten es ſo gern gethan und wären öfter einmal hineinmarſchirt, die Liſe und ich, denn was thäte man denn, nicht, um ſein Kind ſehen zu dürfen! allein ſie ſagte, der Weg wäre zu weit und ſie würde ſchon wieder zu uns kommen. Sie iſt aber nicht mehr gekommen; und nun iſt ſie gar in
verlegen; der Graf konnte doch nicht von thönernen
ein fremdes Land gereiſt, ohne Elternſegen und obva


