Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
481
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Eiine MWochenchronik für iteratur, Kunzt, ſchäne Siſſenſchaſten und Geſellſchaft.

Erſcheint regelmäßig

jeden Freitag. L c p 3 1 g) am

II. Jahrgang.

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29. Juli 1864.

Die Primadonnn.

Novelle von Julius Mühlfeld. (Fortſetzung.)

Wir eilen der heimkehrenden Sängerin voraus in die Heimath, in das Dorf Z., auf deſſen Schloſſe Graf Oskar von Brenken ſeit einigen Tagen lebte, um in der freundlichen Ruhe des Landlebens zu ge⸗ neſen. Bevor wir den Faden unſerer Erzählung weiterſpinnen, wird es gut ſein, wenn wir einen Blick auf die Vergangenheit werfen, von dem Tage an, wo Graf Oskar von Brenken die kleine Agnes Lindau mit ſich in die Stadt nahm, um ſie zur Sängerin ausbilden zu laſſen.

Graf Oskar hatte Wort gehalten. Er gab das Mädchen in eine ausgezeichnete Erziehungs⸗ und Lehr⸗

anſtalt, von welcher aus ſie das muſikaliſche Conſer⸗

ſönliche Mühe, um den angenommenen Pflegling zur möglichſten Ausbildung gelangen zu laſſen. Er ſelbſt beſuchte ſie faſt in jeder Woche einmal und freute ſich herzlich über Agnes' Fortſchritte und über die Zufrie⸗ denheit ihrer Lehrer.

So verging ein Jahr nach dem andern. Der Graf lebte, wie einſtmals ſein Vater, theils in der Reſidenz, theils abwechſelnd auf ſeinen Gütern, deren Unterthanen ſich ſeiner treuen, väterlichen Sorge zu erfreuen hatten. Oskar's Schwärmerei hatte ihn aller⸗ dings zuweilen zu Fehlgriffen bei der Ausführung ſeiner Beglückungsprincipien verführt; er hatte doch zuweilen Herkulesarbeiten unternehmen wollen und trügeriſchen Phantomen Geld und Kräfte nutzlos ge⸗ opfert, bis er ſeine Thorheit erkannte und ſich endlich immer mehr an Unternehmungen nach wohldurchdach⸗ tem Plane, an ein Wirken mit den Mitteln, welche ihm gegeben waren, gewöhnte.

Die Beſitzungen des Grafen waren die ſchönen Zeugniſſe ſeines Wirkens, und die unbegrenzte Liebe

vatorium beſuchte, und ſcheute weder Koſten noch per⸗

und Dankbarkeit der Inſaſſen ſein herzlichſter Lohn. 1