Jahrgang 
27-52 (1864)
Seite
479
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land mit, wo er nach der Schlacht von Smolensk von Napo⸗ leon das Kreuz der Ehrenlegion und das Patent als Capitain erhielt. Auch in der Völkerſchlacht bei Leipzig focht er mit und zeichnete ſich in derſelben ſehr aus.. Nach dem Sturz des Kaiſerreichs kehrte er, wie ſo viele Andere ſeiner Landsleute in ſeinen Hoffnungen, daß der ge⸗ waltige Mann, dem ſie ſo treu gedient, Polen als einen un abhängigen Staat wieder herſtellen werde, getäuſcht, nach Po⸗ len zurück. Im Jahr 1825 wurde er zum Mitglied des Land⸗ ags erwählt. Als die polniſche Revolutiou im Jahr 1830 ausbrach, wurde Dembinski zum Obriſt des Regiments er⸗ nannt, das er in der Woiwodſchaft Krakau errichtet hatte, und nach ſeiner Ankunft in Warſchau mit ſeinen Leuten wurde er von dem Oberbefehlshaber Skrzynecki, deſſen Adjutant er im franzöſiſchen Dienſte geweſen war, zum Befehlshaber einer Brigade Lanciers ernannt, an deren Spitze er ſich ſelbſt ſehr huszeichnete. Sein Benehmen in dem Gefecht bei Oſtro⸗ lenka, in dem Gefecht bei Raygrod und dem glücklichen Rück⸗ zug von Kurszawy im Juli 1831 verſchaffte ihm den Rang als Diviſions⸗General. Bei⸗ſeiner Rückkehr nach Warſchau nach einem anhaltenden Marſche von 26 Tagen, in denen ir beinah 300 Stunden Weges zurückgelegt und, wenn er ſei⸗ nen Feind nicht ſchlagen konnte, ihn wenigſtens getäuſcht ſalte, wurde er von der Bevölkerung mit dem größten En⸗ hhuſiasmus empfangen und die Kammern votirten einſtimmig, daß Dembinski und ſein Heer ſich um das Vaterland ſehr berdient gemacht hätten. Kurz nachher wurde er zum Ober⸗ tefehlshaber des National⸗Heeres ernannt. In der Abſicht den Spaltungen ein Ende zu machen, die unter den Polen nusgebrochen waren und die ihren Grund theils in ihren lignen Nebenbuhlerſchaften hatten, theils von ruſſiſchen Ugenten angeſtiftet wurden, ſtrebte er danach, ſich zum Dic⸗ ator ernennen zu laſſen, doch ſein Verſuch mißglückte, er ver⸗ or ſeine Popularität und die Macht wurde ihm entzogen. Als Warſchau übergeben wurde, ſuchte Dembinski mit dem Reſte von Rylinski's Corps in Preußen einen Zufluchtsort, doch in Folge der Vorſtellungen des Fürſten Paskiewitſch ſih er ſich bald gezwungen, das Land zu verlaſſen. Er zog ſch nach Dresden zurück und nahm endlich ſeinen Aufenthalt in Frankreich, wo er einen Bericht über den Feldzug in ithauen veröffentlichte. Die Februar⸗Revolution im Jahr 1848 wurde die Veranlaſſung, daß er Frankreich nochmals Er ging nach Breslau und Prag und war in dem Longreß der ſlaviſchen Patrioten, die in dieſen Städten ge⸗ ſalten wurden, zugegen. Von Prag begab er ſich nach Un⸗ ſarn, wo er ſeine Dienſte der magyariſchen Regierung anbot, welche damals durch das Heer unter dem Fürſten Windiſch⸗ gtätz bedroht wurde. Er wurde von Koſſuth zum Oberbe⸗ ſhlshaber der Armee der Inſurgenten ernannt und entwarf

ie Zuſtimmung Görgey's zu demſelben zu erlangen, deſſen zögerung ſich ihm anzuſchließen den Verluſt der Schlacht bei Japolna am 28. Februar 1849 veranlaßte. Er ſah ſich ge⸗ zvungen, ſich hinter die Theiß zurückzuziehen, und verzichtete dun auf den Oberbefehl, welcher dem General Görgey, ſinem Gegner, übertragen wurde. Er hielt ſich dann zwei Monate in Debreczin auf, wo er die magyariſche Regierung, nelche definitiv mit Oeſterreich gebrochen hatte, mit ſeinen Nathſchlägen unterſtützte. Er ſprach ſich ſehr ernſtlich für die Nothwendigkeit aus, die Sache Ungarns mit der Polens zu vereinigen, und drang darauf, daß eine Expedition nach Galizien unternommen werde. Da ſein Plan verworfen vurde, ſo verweigerte er, den Befehl über das Nordheer zu 4

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übernehmen. Doch bei der Annäherung der Ruſſen über⸗ nahm er unter Meſſaros, der im Juli 1849 an Görgey's Stelle den Oberbefehl über das Heer erhalten hatte, den Poſten als General⸗Quartiermeiſter. Das Heer zog ſich nach Szegedin zurück, wo damals die Regierung ihren Sitz hatte. Am 5. Auguſt fand ein Gefecht bei Szdreg ſtatt, in dem er geſchlagen wurde. Nun marſchirte er ſofort nach Temesvar und vor dieſer Stadt focht er ſeine letzte und un⸗ glückliche Schlacht mit der öſterreichiſch-ruſſiſchen Armee. Koſſuth's Rücktritt von der Dictatorſchaft und die von Gör⸗ gey am 13. Auguſt bei Vilagos abgeſchloſſene Capitulation machte dem Kampfe ein Ende, der in der That ſchon ſeit lan⸗ ger Zeit hoffnungslos war. Dembinski ſuchte mit andern Anführern der Inſurgenten einen Zufluchtsort auf dem tür⸗ kiſchen Gebiete, erreichte Widdin, dann Schumla und wurde endlich von dem franzöſiſchen Geſandten in Conſtantinopel als ein naturaliſirter Franzoſe in Schutz genommen, wodurch er ſich gegen jede weitere Verfolgung geſichert ſah. Er kehrte nach Frankreich zurück und von dem Jahr 1850 bis zu ſei⸗ nem Todestage bewohnte er fortwährend Paris. Er ſoll ſich während der letzten acht Jahre ſeines Lebens damit beſchäftigt haben, eine Geſchichte des ungariſchen Krieges zu ſchreiben. Dembinski war ein aufrichtiger und uneigennütziger Patriot, hielt ſich aber den demokratiſchen Revolutionären ſtets fern, weil er nicht die geringſte Sympathie für ſie fühlte. Er war in hohem Grade geachtet und ſein Tod wird von Allen be dauert, denen die Ehre und das Vergnügen ſeiner nähern

D Bekanntſchaft zu Theil geworden war. C.

Die Beerdigung der Todten in Manilla.

InA Lady's Visit to Manilla and Japan wird über dieſen Gegenſtand Folgendes mitgetheilt:

Bei unſrer Rückkehr beſuchten wir den etwa andert⸗ halb engliſche Meilen von der Stadt gelegenen Kirchhof. Derſelbe iſt von einer beſondern Bauart, und man kann ihn nicht durchwandern, ohne von einem Schreckensſchauer ergrif⸗ fen zu werden. Er iſt zu einem doppelten Kreiſe geſtaltet,

und am Ende des Weges in der Mitte iſt eine Kirche. Zwi⸗

ſchen dem äußern und dem innern Kreiſe iſt ein Raum für die Armen gelaſſen, welche nicht in einem Sarge beerdigt und deren Leichname mit ungelöſchtem Kalk beſtreut werden, um deren Zerſetzung zu beſchleunigen. In den dicken ſolid

gebauten Mauern ſind in kurzen Zwiſchenräumen von ein⸗

ander drei parallele Reihen von horizontalen Vertiefungen, die groß genug ſind, um einen großen Sarg aufzunehmen. Hier finden die Leichname derjenigen ihre Ruheſtelle, deren Verwandte in der Lage ſind ſechzehn Dollars(ohngefähr 24 Thlr.) zu bezahlen. Der Eingang wird dann mit Ziegel⸗ ſteinen zugemauert und auf der Außenſeite eine Platte be⸗ feſtigt, worauf der Name, das Alter und der Stand ꝛc. des darin Ruhenden angegeben ſind, deſſen Ueberreſte nun für den Zeitraum von drei Jahren ungeſtört bleiben, doch nach dem Ablauf dieſer Friſt können die Verwandten oder Freunde des Verſtorbenen, wenn ſie es wünſchen, die nothwendigen Anordnungen treffen, um die Gebeine desſelben zu ſammeln und ſie in einer Kirche verbrennen zu laſſen. Die nicht in dieſer Art entfernten Gebeine werden aus dem Sarge ge⸗ nommen und in eine Art von Schädelſtätte geworfen, die ſich an der Seite des Gottesackers befindet, in die man von einer hohen Terraſſe oder Spaziergang auf der Mauer hineinſehen kann, auf den man vermittelſt einer langen Reihe