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griffe vom häuslichen Glücke zu haben. Er beſuchte uns oft und ſchien ſich in unſerm traulichen Famili⸗ enkreiſe immer mehr zu gefallen.
Sein Mißmuth nahm ſichtlich ab, und wenn Protector Piſani und ſeine Schweſter Roſalie um die Wette unſern muntern Knaben Pippo liebkoſten, ſo lachte wohl der trockene Brite aus vollem Halſe und ſchleppte ihm in ſeinen Taſchen Haufen von Spiel— und Naſchwerk herbei. Bald war der Winter dahin.
Mit dem Frühling zogen wir wieder auf unſer Landhaus bei Verona. Lord Edgecombe begleitete uns dahin, und ſtreifte dann nach kurzem Aufenthalt nberall in Italien herum. Nur zu ſchnell verflog uns die ſchöne Jahreszeit, und der Winter führte uns wieder nach Venedig zurück, wo ſich auch der Eng⸗ länder wieder einfand. Da zerſtörte eine Feuersbrunſt durch unglücklichen Zufall die Pachterwohnung undeinige Nebengebäude auf meinem Landſitz bei Verona und machte meine dortige Gegenwart nothwendig. Wäh⸗ rend meiner Abweſenheit wurde der Lord meiner Ma⸗ ria als erklärter Cicisl beo beſtimmt, der ſie des Mor— gens in die Meſſe und Abends in das Theater führen ſollte. Aber während der kurzen Woche meiner Ab⸗ weſenheit hatte der Tod meinen theuren Schwiegervater
Senator Piſani hingerafft und ich fand ſeine Leiche auf reichgeſchmücktem, von zahlreichen Wachskerzen er⸗
leuchtetem Paradebett, und ſeine Schweſter in tiefſte Trauer gehüllt, wie ein Kind mit einem Roſenkranze ſpielend. Maria fand ich nirgends, und auf meine Nachfrage vernahm ich— keine Antwort. Endlich löſte mir Roſalie unter Schluchzen und Thränen das ſchreckliche Räthſel, indem ſie Folgendes erzählte: Am Freitag Abend hatte Lord Edgecombe Maria und war dann Nachts elf Uhr allein mit leichenblaſſem Geſicht und verſtörtem Blicke heimgekommen, indem er keuchend kaum die drei Worte herausbrachte:„Wo iſt Maria?“ konnten ihm keinen Beſcheid geben. Da er⸗ zählte er in größter Aufregung, in einer benachbar⸗ ten Loge im Theater habe ſich ein bildſchöner, junger Mann eingefunden, der Maria mit unverwandten Blicken beobachtet, und den dieſe als ihren Vetter Adolfo Cornaro erkannt habe. Nach beendigtem Schau⸗ ſpiele habe er Maria ſeinen Arm geboten, um ſie in ihre Gondel zu führen. Im Gedränge, das auf einmal en, ſei er von Maria's Seite plötzlich wegge⸗
los zu werden, riſſen und dann von einer rieſenhaf ten, vermummten
Perſon ergriffen, in einen Winkel geſchoben und dort tinige Zeit feſtgehalten worden. Nachdem er ſich wieder habe losmachen können, ſei er eiligſt zu Ma— nia's Gondel hingeeilt. Er habe aber dieſelbe leer gefunden, und die Schiffer, die auf ihn warteten, hat⸗
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Folge.
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ten Piſani's Tochter nicht geſehen. Umſonſt ſei all ſein Suchen, Fragen, Hin⸗ und Herrennen geweſen Da ſei er in den Palaſt Piſani gekommen, in der Hoffnung, die Vermißte zuletzt daſelbſt zu finden. Nachdem er ſich getäuſcht geſehen, habe er geſchworen: Maria ſei ein ihm anvertrautes, heiliges Pfand, er müſſe ſie finden, und wenn ſie auch in der Hölle wäre. Damit war er fortgerannt, und ſeither nicht wieder gekommen. Der tiefgebeugte Vater Piſani, den die Gicht auf das Krankenlager feſſelte, hatte ſo— gleich dem Dogen und den Staatsinquiſitoren von dem Verſchwinden ſeiner Tochter Anzeige gemacht, mit der dringenden Bitte, doch Alles zur Entdeckung der Entführten aufzubieten. Alles, was man ausfindig machen konnte, beſchränkte ſich auf einige unbedeutende Thatſachen. Adolfo Cornaro ſei am gleichen Tag in Ve⸗ nedig angekommen, an deſſen verhängnißvollem Abende Maria verſchwunden war. Man habe ihn nirgends auffinden können. Am gleichen Abend ſeien an den Thea⸗ terausgängen eine Menge vermummter Perſonen erſchie⸗ nen, welche jenes Gedränge verurſacht hätten, wäh⸗ rend deſſen Lord Edgecombe von Maria's Seite weg⸗ geriſſen worden ſei. Der Engländer ſei am Morgen nach dem Verſchwiuden Maria's auf einem engliſchen Poſtſchiffe plötzlich abgereiſt. Dieſe troſtloſen Nachrich⸗ ten wirkten ſo erſchütternd auf Maria's kranken Vater, daß er vom Schlag getroffen wurde und plötzllich ſtarb.
Nach dieſen unglücklichen Mittheilungen der tief⸗ gebeugten Tante eilte ich nach dem Regierungspalaſte, um Alles aufzubieten, was in meinen Kräften lag, um meine entführte Gattin wieder auffinden zu kön⸗ nen. Wie ein Unſinniger lief ich durch alle Säle, frug einen Jeden mit Ungeſtüm nach meiner Gattin, und eilte wieder weiter, ohne eine Antwort abzuwar⸗ ten. Dann rannte ich wieder fort nach Piſani's Palaſt, den ich mit meinen Wehklagen füllte. Doch des edlen Mannes kalte Leiche blieb ſtumm und ſtarr. Wie wünſchte ich heimlich, wie er da liegen zu kön⸗ nen, befreit, erlöſt von meinem ſchrecklichen Selen⸗ ſchmerz der Ungewißheit und Verzweiflung!
In nächſter Nacht wurde meines theuren Schwie⸗ gervaters Leiche unter großem Gefolge zahlreicher Verwandter und der Würdenträger der Stadt in einer Gruft der Mareuskirche beigeſetzt.
Nach dieſer feierlichen Handlung lebte ich zwi⸗ ſchen Furcht und Hoffnung in einem fieberhaftem Zu⸗ ſtande und einzig in Roſaliens und meines Kindes Geſellſchaft. Da trat an einem ſpäten Abend Lord Edgecombe raſch und unangemeldet in's Zimmer und ſprach:„Wohlan! mein Freund, Maria iſt gefunden. Bald iſt ſie hier. Der ſchlüpfrige Fiſch hat, Gott verdamm mich, dies Mal Waſſer genug geſchluckt!“


