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Kunſtgenüſſe zu empfangen— mehr, als ich den Aus⸗ ſichten noch erwarten durfte.“
Die beiden Verwandten planderten noch lange mit einander von Dingen aus vergangener Zeit, Er⸗ innerungen, welche ſie Beide gleich intereſſirten, und erſt der Ruf Agnes' nach Mariannen erinnerte ſie wieder an die Gegenwart. Löwen ſah die Unterhal⸗ kung ungern unterbrochen. Die einfache, faſt zu be⸗ ſcheiden ſich verhüllende Erſcheinung ſeiner Verwandten hatte einen lebhaften Eindruck auf ihn gemacht, und mit glänzenden Augen blickte er der Enteilenden nach. Wie liebreizend war das einfache Mädchen, und ſie war ſeine Verwandte, die Geſpielin ſeiner Jugend⸗ jahre!
Marianne kehrte bald zurück und bat den Baron, einzutreten. Sie ſprachen drinnen Beide nicht von ihrer Entdeckung; nur mit den Augen grüßten ſie ſich zuweilen, aber der verzweifelte Zuſtand Agnes' ließ auch Berührung eigener Intereſſen nicht zu.
„O Baron, ich bin beſchimpft; mein Ruf iſt für alle Zeiten vernichtet! O dieſer Schimpf!“ rief die Künſtlerin unter Thränen dem Eintretenden entgegen und rang rathlos die Hände.
Nur mit Mühe gelang es Löwen, die krankhaft Aufgeregte einigermaßen zu beſchwichtigen und für vernünftige Vorſtellungen Raum zu gewinnen.
Auch er rieth zur Abreiſe und entwarf ſchnell einen Plan derſelben.
Agnes willigte ſchweigend ein, ohne ihn zu ver— ſtehen; das aber hatte ſie doch begriffen, daß ſie ab⸗ reiſen müßte, um von dieſem Orte des Schreckens fort⸗ zukommen, und ſo trieb ſie denn zur Abreiſe und ruhete nicht eher, bis ſie die Barrieren von Paris im Rü⸗
icken hatte.
Dann athmete ſie auf. Und wie ſie die Stätte hinter ſich wußte, die ihre Niederlage geſehen hatte, richteten auch Stolz und Eitelkeit in ihr die tiefge⸗ beugten Häupter ein wenig wieder empor, und im fernen Oſten, in der Heimath, wo man ihr ſtets wie anbetend gehuldigt hatte, ſah ſie neue Hoffnungs⸗ ſterne ſchimmern.
Baron Rudolph und Marianne hatten herzlich
von einander Abſchied genommen, doch ohne der Sän⸗
gerin ihre Verhältniſſe zu offenbaren. Rudolph liebte die einzige Spielgefährtin herzlich und hatte gebeten, daß ſie ihn nicht vergeſſen möge, und ſie hatte ihm mit einem Lächeln und einem freudigen Aufblicke der blauen Augen geantwortet, aus denen er entzückt ſein Glück geleſen.(Fortſetzung folgt.)
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Folge.
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Der Klausner zu St. Verena.
Von A. Feierabend.
Wenn man von der altehrwürdigen Römerſtadt Solothurn auf den ausſichtreichen Weißenſtein ſteigt, ſo führt der Weg durch eine höchſt maleriſche Felſen⸗ ſchlucht, in welcher die romantiſche Einſiedelei zu St. Verena liegt. Ein hölzernes Kreuz bezeichnet den Eingang in das kleine Felſenthal, aus welchem ein klares Bächlein mit lautem munterm Murmeln ſich herauswindet. Grüne Hecken umrahmen den ſchmalen Fußſteig und ſchattige Buchen wölben ihr luftiges Dach über denſelben. Enge treten die wand⸗ jähen Felſen zuſammen, beſchattet von dunkelgrünen Tannen und umrankt von üppigem Epheu. Wilder erbrauſet der Bach durch Klippen und Felſentrümmer. An ſeinem Ufer ſteht ein einfacher Felsblock, mit drei Trauerweiden geſchmückt. Es iſt ein Freundes⸗ denkmal des leider zu frühe vollendeten ſchweizeriſchen Geſchichtſchreibers Robert Glutz. Bald öffnet ſich. die enge Felſenſchlucht wieder und giebt zwei kleinen Wieſenplätzchen Raum, auf welchen Nuß⸗ und Kirſch⸗ bäume in üppiger Fülle daſtehen. Rechts vom Wege iſt in eine koloſſale Felſengrotte die St. Verena⸗ capelle hingebaut, deren offene Säulenhalle auf ei⸗ nem gemauerten Keller ruht, und zu der man auf zwei hohen ſteinernen Treppen hinanſteigt. Das Innere der Capelle ſtellt das Grab des Weltheilan⸗ des dar. Vor demſelben ſteht der Altar mit dem Bilde des Gekreuzigten und drei andern Figuren aus weißem Marmor. Seitwärts in einer Felſenblende erblickt man das Bild der heiligen Verena, die lange Zeit in dieſer Einſamkeit gelebt. Neben der Kirche iſt der ſogenannte Oelberg künſtlich in der Felswand ausgemeißelt. Weiterhin ruht das Bild der Magda⸗ lena, der ſchönen und reuigen Büßerin, hinter Eiſen⸗ gittern wohlverwahrt in kühler, bemooſter Felſen⸗ grotte. Der Capelle gegenüber, am jenſeitigen Ufer des Baches, zu dem eine kleine Brücke hinüberführt, ſteht vom Felſen überdacht eine zweite wunderlich bemalte Capelle, die Ruheſtätte der Klausner in die⸗ ſer reizenden Einöde, und neben derſelben die kleine freundliche Einſiedelei, beſtehend aus zwei winzigen Zellen und einer Küche. Als gegen Ende des drit⸗ ten Jahrhunderts der römiſche Präfect Hirtacus in Solothurn die Brüder Urſus und Victor mit vie⸗ len andern chriſtlichen Bekennern der thebaiſchen Le⸗ gion, welche ſich weigerten den Göttern zu opfern, hinrichten ließ, da flüchtete Victor’'s Geliebte, Verena, vor dem Mordbeil des wüthenden Heiden in die


