änge und faßte konnten. Er ind zeigte ihre „Jähne. Die⸗ e Meſſerklinge viene Theil des dabon wpfelte Lahm er w den ann einen V⸗ Schenkel aus um n. Ich beobach⸗ h glaube— bin Schlange, deren den Vogel biß. Bogels ſchwoll leide er große venig, doch kurz der Platform in Minute— es
haben mußte, wenn die ſollte, welche aber trotz der ih Werth des Grundſtücks weit abzulaſſen.
nige, welcher ſofort den Prior der fen ließ.
2„Frommer Vater,“ ſagte Heinrich zu ihm,„ zu Ehren des Dauphins,
ßen Vortheil der Stadt eröffnet werden ſoll?“
den Armen und wir beſtreben uns, es zu vermehren.“
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neuen Straße erbauen, werden Ihnen viel mehr einbringen, als der Kohl, den Sie in Ihrem Garten bauen.“
„Nun, ſo mag der Vorſtand der Kaufmannsgilde noch 5000 Livres zulegen, und der Handel iſt abgeſchloſſen.“
„Er wird nichts zulegen. Hören Sie mich wohl an, frommer Vater: Sie ſind ein Normann; ich bin ein Gas⸗ cogner; laſſen Sie uns keinen Verſuch machen, einander zu überliſten. Ich gebe Ihnen acht und vierzig Stunden Be⸗ denkzeit. Wenn bis dahin Ihre Mauer nicht eingeriſſen iſt, ſo werde ich die rue Dauphin mit der Kanone(avec le canon) ſelbſt öffnen.“
„Sire,“ ſagte der Prior, indem er ſich verneigte,„es bleibt mir kein Mittel mehr übrig, Ihnen zu widerſtehen; Ihre Beweisgründe ſind augenſcheinlich im Geiſte der Kirche, weil Eure Majeſtät ſich auf das canoniſche Recht(droit canon) ſtützen.“
Heinrich IV. fing an zu lachen und behielt den Prior zum Abendeſſen bei ſich.
In dieſer Art gelangte die Stadt Paris zur rue Dauphin. C.
4, doß ſein Ge⸗ ihr ſürchten ſie den Vaga geregt, daß er ſie olt watf, das e, und keinen er Zwiſcenzeit aſſung bracht lange auf, die Sie ſind ein Wohlahrt der x einen Zauber⸗ ſofort ſterben.“ die Schlaugen
. Eine naive Antwort. Der in London erſcheinende„International“ erzählt folgende Thatſache:
Kürzlich antwortete ein Kind in einer Armenſchule in London dem Geiſtlichen auf deſſen Frage, weshalb Gott Wam und Eva aus dem Paradieſe verwieſen habe, mit einer Stimme, welcher man die tiefe Ueberzeugung anhörte:
n„Der liebe Gott hat ſie fortgeſchickt, weil ſie ihre Woh— üpf ungsmiethe nicht bezahlt hatten!“
1 der Man erfuhr auf nähere Erkundigung, daß den Eltern n Wun einer der des armen Knaben von ihrem Hausherrn die Wohnung ge⸗
uberzeu t,
ein Abkommen zu treffen, von deren Garten man einen Theil projectirte Straße ausgeführt werden nen gemachten Gebote, die den überſtiegen, ſich weigerten ihn
Francois Miron erzählte die Angelegenheit dem Kö⸗ Auguſtiner zu ſich ru— Fro iſt es wahr, daß Sie ſich dem Durchſtich einer Straße widerſetzen, welche unfres theuern Sohnes, zum gro⸗
„Sire,“ antwortete der Abt,„unſer Kloſter würde durch dieſe Zerſtücklung leiden; überdies gehört unſer Vermögen
„Nentre-saint-gris! Die Häuſer, welche Sie an der
ſich auch ein gewiſſer Geiſtlicher, welcher eben ſo klein am Geiſt ſein mußte, als er von Perſon wirklich nur ein Dimi— nutiv war. Er hieß Dietrich; er wollte ſeine Lobrede münd⸗ lich vortragen, was ihm auch geſtattet ward. Der An⸗ fang derſelben lautete:„Halber Gott, großer Friedrich!“ Hierauf fing er an zu ſtottern, verſtummte bald ganz, und konnte weiter nichts mehr hervorbringen, als Verbeugungen, die ſehr das Anſehen eines morgenländiſchen Staubleckers hatten. Friedrich, ſchon von den erſten zwei Worten ver⸗ drüßlich gemacht, antwortete ſchnell, aber ohne alle Verbeu⸗ gung:„Ganzer Narr, kleiner Dietrich!“ kehrte ſich um und erließ dem Redner ſein weiteres Stottern.
Die Reichthümer, welche der Cardinal Mazarin wäh⸗ rend ſeiner Verwaltung aufgehäuft hatte, waren ſo beträcht⸗ lich, daß er ſelbſt nicht wußte, wgs er beſaß. Herr v. Cau⸗
martin bemerkte mehrere Jahre nach dem Tode des Cardinals
in deſſen Palaſte, welchen ſein Erbe, der Herzog von Maza⸗ V rin, bewohnte, einen ſehr tiefen Schrank von eingelegter Ar⸗ beit, welcher vom Fußboden bis an die Decke reichte. Die Schlüſſel dazu waren ſchon vor langer Zeit verloren gegan⸗ gen, und man hatte ſich nicht weiter um dieſen Schrank be⸗ kümmert. Auf Andringen des Herrn v. Caumartin, wel⸗ cher Seltenheiten darin vermuthete, öffnete man ihn jetzt und fand ihn von unten bis oben mit Quadrupelſtücken und goldenen Zahlpfennigen und Medaillen angefüllt. Die freu⸗ dige Ueberraſchung bei einem ſolchen Fund läßt ſich begrei⸗ fen. Die Herzogin warf eine Woche hindurch jeden Tag einige Hände voll Geldſtücke unter das Volk.— e.
Der Stadtrath von Florenz hat beſchloſſen, bei Gelegen⸗ heit des Dante-Jubiläums,„um ein altes Unrecht der Väter zu ſühnen,“ die Gebeine des großen Dichters von der Stadt Ravenna, wo er im Exil ſtarb, als brüderliches Geſchenk zu
erbitten und feierlich nach Florenz zu übertragen. Auch ſoll das muthmaßliche Geburtshaus Dante's angekauft und der König gebeten werden, allen Mitgliedern der noch in Verona vorhandenen Familie Sarego⸗Alighieri das florentiniſche Patriziat ohne Taxen für ſie und ihre männlichen Nach⸗ kommen zu verleihen.— e.
Auf der Bibliothek in Baſel iſt ein Gedicht aufgefunden worden, das von dem damals in Baſel wohnenden Dichter des„Narrenſchiffes“ herrührt und die Kunde beſingt, wie am 17. December 1492 in Enssheim der erſte Meteorſtein vom Himmel gefallen ſei.— e.
Eduard Hanslieb ſchreibt in der Wiener„Preſſe“: Wenn wir nicht irren, war es Riehl, der eine„tiefe Bedeu⸗
lſt vobe einen fündigt worden war, weil ſie mit ihrer Miethe im Rückſtande ay beifen zu waren. Es wurde ſofort zu Gunſten derſelben eine Samm⸗
7 Schill9 lung veranſtaltet, welche eine ziemlich große Summe ein⸗ I zxfliden trachte. C.
2
ommen zu
1 C. V
Misrellen.
finer Als Friedrich der Große während des ſiebenjährigen
Aunl fuansä Krieges Sachſen gleichſam als Souverain beherrſchte, und
uude bei man für ihn nach einem erhaltenen Siege in den Kirchen daß
en, d 2. dieſelbe mandelt lleichen Umſtänden immer zu geſchehen pflegt, viele unbe⸗
weſtern be ufene Lobredner mit ihrem Geklimpere vor des Monar⸗ ls uge pen Angeſicht. Unter dieſer Claſſe von Lobrednern befand Alle ar T anchen uriuamäng
die pas Te Deum abſingen mußte, kamen auch, wie es bei der⸗
tung“ für die moderne Oper darin ſah, daß in der epoche⸗ machenden„Stumme von Portici“ die Hauptperſon ſprach⸗ los ſei. Das geiſtreiche Apergu in Ehren, aber weder Au⸗ ber noch Scribe hatten die entfernteſte Abſicht, dem Stumm⸗ ſein der Fenella eine tiefere Bedeutung unterzulegen; nicht dem Drang einer neuen Zeitidee, nicht einmal einem bizarren
Einfall folgten ſie damit, ſondern einfach einer theatraliſchen
Nothwendigkeit. Der Hergang iſt intereſſant genug und außerhalb Frankreich wenig bekannt. Maſaniello's Schwe⸗ ſter ſollte ſo gut eine der ſingenden Perſonen der Oper ſein, als die übrigen; ja, die ganze Dispoſition des Stückes deu⸗ tet darauf hin, daß Fenella als dramatiſche Sängerin Elvi⸗ ren ungefähr ſo gegenüberſtehen ſollte, wie Maſaniello dem Herzog Alphons. Die Oper war vom Dichter und Com⸗
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