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„Hinaus mit ihm!“ riefen Einige.„Werft ihn vor die Thüre!“.
„Sagt unſerm ehrwürdigen Herrn Pfarrer, daß er den Läſterer excommunicirt!“ fügten Andere hinzu.
Der junge Mann richtete ſich ſtolz auf.„Ruhe!“ donnerte er,„dem Erſten, der es wagt, mich anzufaſſen, zerſchmettere ich den Schädel.“ Er zog bei den letzten Worten ein Piſtol aus der Taſche und blickte dem Metzger ruhig und feſt in’s Auge.
„Großmaul, hüte Dich!“ rief der letztere.„Glaubſt Du, durch Dein Dickthun das Volk bethören zu kön⸗ nen? Du und Deine ganze Sippſchaft, der Adel, wie die Geldwölfe, ſie mögen ſich in Acht nehmen; der Tag kommt, an dem wir über Euch Gericht halten werden.“
Er wandte dem jungen Mann den Rücken und ging mit dem erhabenen Bewußtſein, einen großen, kühnen Gedanken ausgeſprochen zu haben, ſtolz davon.
Der Wagen traf in dieſem Augenblick ein, gleich— zeitig mit demſelben der herbeigerufene Arzt.
Der Mann der Wiſſenſchaft warf einen Blick auf die Lumpen und zuckte die Achſeln.„Laſſen Sie ihn in's Spital ſchaffen,“ ſagte er,„ich glaube nicht, daß
er gerettet werden kann.“
„Sie glauben es nicht?“ fragte Forſt ruhig
„Freilich, wenn er in's Spital kommt, wird er die fä a nur
Sonne nicht mehr untergehen ſehen, er iſt j
ein Bettler. Eben deshalb ſoll er nicht in's Spital.“
Bettler.
„Nichts da, ſchafft ihn in den Wagen,“ gebot der junge Mann dem Kutſcher.„Bringt Ihr ihn lebend in mein Haus, werde ich mich dankbar be⸗
weiſen.“ Deer Kutſcher wartete eine zweite Aufforderun nicht ab, ſchon in der nächſten Minute fuhr der Wage langſam von dannen.
„Das ändert freilich die Sache,“ meinte der Arz „bei guter Pflege—“
„Ich danke Ihnen, Herr Doctor,“ fiel Forſt ihm
in's Wort,„Ihrer Hülfe bedarf ich nicht mehr.“ Ohne eine Erwiderung abzuwarten, ging er na dieſen Worten davon.
Kuno Forſt war der einzige Sohn eines reichen Patriziers. Er hatte die Mutter in ſeiner früheſten Kindheit, den Vater vor einigen Jahren verloren und
ſah ſich nach dem Tode des letzteren im Beſitz ein Vermögens, deſſen vierter Theil hingereicht hab
er es zu führen bisher gewohnt war, zu ſichern.
„Bringt mich in meine Wohnung,“ bat der
würde, ihm ein ſorgenfreies genußreiches Leben, wie
Folge.
Er war nicht ſchön, aber ſein Aeußeres machte einen angenehmen Eindruck. Eher klein, als groß, dabei von gedrungener Conſtitution, konnte ſein Auftreten keineswegs ein imponirendes genannt wer⸗ den, aber die Herzensgüte, welche ſich in ſeinen dunk⸗ len Augen ſpiegelte, die Charakterfeſtigkeit und Of⸗ fenheit, welche in ſeinen Zügen ſich offenbarten, mußten Jeden für ihn einnehmen. Er war ſtets über die ſchroffen Vorurtheile ſeines Standes erhaben geweſen, und ſeine Anſichten darüber, welche er unverhohlen
außerte, entfremdeten ihm die Herzen ſeiner Standes⸗
genoſſen. Seine Erklärung, daß der Bettler denſel⸗ ben Anſpruch auf Menſchenrecht und Menſchenwürde beſitze, wie der Bankier, daß der Stolz der Geldari⸗ ſtokratie eine lächerliche Thorheit ſei und daß die ſtrenge Abſonderung der höheren Stände nur für die Engherzigkeit und den Hochmuth derſelben Zeugniß ablege, fand nirgend Anklang. Seine Standesgenoſ⸗
ſen ſonderten ſich mehr und mehr von ihm ab; mit
einem Manne, der ſo ſehr ſeinen Standpunkt ver⸗
kannte, der ſich erkühnte, an den heiligſten Rechten
der Geſellſchaft zu rütteln, wollte man nichts mehr
gemein haben. Zwar konnte man ihm den Zutritt
zu den Salons nicht wehren, er blieb ja noch immer
der reiche angeſehene Patrizier, und unter den heiraths⸗
higen Damen waren viele, welche ſich der Hoffnung
hingaben, ſeine Hand und ſein Vermögen zu ge⸗ winnen.
Kuno wußte, wie man über ihn dachte, ihm galt
ſaß er keine Verwandte. Dieſer Oheim, ein Bruder ſeines Vaters, war
Kuno beſuchte ihn zuweilen, aber dieſe Beſu wurden immer ſeltener, weil der Oheim ebeufalls di Anſichten ſeines Neffen nicht theilte und es dem jün⸗s t, gen Manne unangenehm war, ſtets die Vorwürfe und Ermahnungen des alten Herrn hören zu müſſen, Der Umgang Kuno's beſchränkte ſich auf einige Freunde, welche, zu den höheren Ständen zählende ch nur deshalb zu ihm hielten, weil ſie bei ihm ſtets offene Tafel und in Stunden der Verlegenheit au eine offene Börſe fanden. welche ſie heuchelten 8 verdiente, daß ſie 1— ſie ſeiner bedurften,„un väb lie uhm den Ruͤcken we
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oder eine Heirath unabhängig und Herren ihres Ver⸗ mögens waren, wußte Kuno wohl. Wie ſie n de nutzten, um ſich aus kleinen Verlegenheiten, die ſt
das Gerede gleich, unabhängig, wie er war, konnte er 5 ſich ruhig darüber wegſetzen, Außer einem Oheim be⸗
Junggeſelle und durch die Gicht an ſeinen Seſſel ge⸗
Daß die Freundicacse
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den würden, ſobald ſie durch den Tod ihrer Ektern
ihren Eltern nicht entdecken durften, zu befegjen
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