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Vierte Folge.
Vater bei, dem er ſeine Bitte zuſagte. Daß er hierin ganz im Sinne ſeines verſtorbenen Pflegevaters handel⸗ te, wußte er. Dadurch, daß er dem Vater verſprach, ſobald es ſeine Zeit erlaubte, ihn aufzuſuchen, um ihm ſelbſt zu ſagen, daß die Vergangenheit für ſein kind⸗ liches Herz nicht mehr vorhanden ſei, gab er die deutlichſten Beweiſe eines guten und edlen Sohnes. Daß er nur im Geiſte der theuren Abgeſchiedenen, ſeiner Mutter und ſeines Onkels, handelte, verſicherte er dem Vater; dies, meinte er, mußte dem tief Ge⸗ beugten einige Ruhe ſeiner Gewiſſensqualen bringen.
So liebe⸗ und rückſichtsvoll er dem Vater über ſein Vergehen ſchrieb, ſo beſtimmt erklärte er aber, daß, wenn er auch ſeinen Bruder Hugh Carlton vor der Welt als einen ſolchen anerkenne, es ſein Herz nie thun würde; die Handlungen deſſelben— die er dem Vater kurz ſchilderte— hätten es verwirkt. Niemals wünſchte er ihn perſönlich kennen zu lernen, und dieſen Entſchluß bat er den Vater ſeinem Sohne mitzutheilen.
Als Toni ſo ſeinen Pflichten genügt, überlegten die Freunde, wann die Reiſe nach England anzutreten ſei. William bat ſeine Braut, ſeinen innigen Bitten nachzugeben und ihm ſchon in einigen Tagen die Hand vor dem Altar zu reichen. Von dem treuen Vor⸗ munde und Toni unterſtützt, fanden dieſelben auch bald ein williges Gehör.
Der Gedanke, ſich bald von ihren theuren Da⸗ hingeſchiedenen, von ihren lebenden Freunden, auch von ihrem lieben Reichheim, von all den Räumen, die ihr durch das Andenken an ihren heißgeliebten Vater heilig, durch ihre dort verlebte Kindheit lieb geworden waren, zu trennen, wurde Hedwig ſchwer⸗ ſehr ſchwer. William's liebenden Augen entging die⸗ ſer Kampf nicht, er faßte daher den Entſchluß, Reich⸗ heim, ſo lange ſein theurer Vater lebe und ſeine
Pflicht ihn nicht nach ſeiner Heimath riefe, zu ſeinem
Wohnſitz zu wählen. Dies machte Hedwig unendlich glücklich, und gern gab ſie ihre Zuſtimmung, jährlich einige Monate in dem Vaterlande ihres Verlobten und ihres Vaters zu weilen.
Lord Elgin und ſeine Gemahlin, die ſich von der ſchweren Krankheit, die William vor einigen Wochen an ihr Krankenbett rief, wieder erholt, hatten dem Sohne zu ſeinem künftigen Wohnſitz ein reizend gelegenes Gut, nahe dem ihrigen, übergeben, um ſo ihre Kinder in der Nähe zu behalten. Daß der Plan der Eltern nun nicht ganz erfüllt werden würde, ſchmerzte zwar William, doch er kannte dieſelben und wußte, daß ſie ſeinen Entſchluß unter den obwalten⸗ den Umſtänden billigen würden.
Die treuen Diener, die an dem Glück ihrer Pfleg⸗
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und Lieblinge den innigſten Antheil genommen, blie⸗ ben in ihren alten Stellungen, nur der alte gute Johann, oder John, wie er ſich jetzt wieder am lieb⸗ ſten nennen ließ, kämpfte einen ſchweren Kampf. Hedwig und Toni hatten ihm freigeſtellt, zwiſchen ihnen zu wählen. Die Heimathsliebe ſiegte endlich, und er entſchloß ſich, ſeinem jungen Herrn nach Eng⸗ land zu folgen. Die Gewißheit, ſeine theure Herrin jedes Jahr einige Monate in ſeinem Vaterlande zu ſehen, milderte den Schmerz des Abſchiedes. Auch daß Brigitte und Carl bei derſelben blieben, erleichterte ihm ſeinen Entſchluß.
Einige Tage nach dieſen Entſchließungen läuteten
die Glocken des kleinen Gotteshauſes zu Reichheim.
Dies Mal begleitete ihr feierlicher Ton keinen theuren Dahingeſchiedenen auf ſeinem letzten Gange; heute war es ein glückliches Paar, das unter ihrem Geläute die heilige Stätte betrat, um am Altare dem Bunde ihrer Herzen die göttliche Weihe geben, und ihn durch ihren jetzt geſprochenen, freiwilligen Eid für ſ Leben in Freud und Leid beſiegeln zu laſſen.
Die Braut in einer weißen ſchlichten 2 umwallt von einem feinen Spitzenſchleier, den kranz auf den ſchönen dunkelblonden Flechten einen ergreifenden Eindruck. Ihre blaſſen der Ernſt ihrer ſchönen Züge ließen erken tief bewegt ſie war; ihre großen dunkelbla ſchimmerten feucht, in ihren ſeelenvollen den Trauer und Glück vereint geſchriebe 1
Der große ſtattliche Mann an iheff Seite zeigte in ſeinen edeln Zügen auch eine e Bewegung. Sorgſam und liebevoll hielt er die zitternde Hand ſeiner Verlobten; ſein Benehmen athmete nur Liebe und Sorge für ſeine Hedwig.
Toni und Oskar waren die Führer des Bräuti⸗ gams, Marie die einzige Brautzungfer Hedwig's. Als
Trauzeugen waren nur die Paſtorin, der Profeſſor
Schweiger und Dr. Grün nebſt Frau geladen. Die alten treuen Diener und Brigitte ſteGden gleich hinter die⸗ ſen, dann folgte das ganze Haus⸗ und Hofperſongl. Die Kirche war gedrängt voll, denn jeder aus der Gemeinde wollte die geliebte, junge Herrin, die alle Herzen durch ihre Freundlichkeit beſaß, ſehen, ihr noch einen Glück- und Segenswunſch bringen.
Der würdige Pfarrer hielt eine erhebende, tief ergreifende Rede. Als er den Segen mit zitternder bewegter Stimme über das junge Paar ausſprach, blieb kein Auge trocken.
Um die Gefühle der Braut zu ſchildern, iſt die Feder zu ſchwach. Daß Alles, was ſie, ihr ſeli⸗ ger Vater, ihr theurer Bruder erlebt, ſich in dieſem


