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Vierte Folge.
ſelbe Grundidee einſtehenden Corporation erreicht deten„Shakeſpeare⸗Geſellſchaft“ zu rivaliſiren. Beide werden können, hat man es zweckmäßig gefunden, den dienen ſo ganz verſchiedenen Zwecken, daß man recht jährlichen Beitrag auf die geringe Summe von nur friedlich Mitglied vom Dresdner„Shakeſpeare⸗Ver⸗ zwei Thalern feſtzuſetzen. Ich entnehme noch den Statu⸗ ein“ und zugleich auch von der Weimaraner„Shake⸗ ten die Nachricht, daß es zur Erreichung der Mit⸗ ſpeare⸗Geſellſchaft“ ſein kann, ſobald man ſich mit gliedſchaft genügt, einem der oben genannten Comité⸗ V dieſer Geſellſchaft dafür intereſſirt, zur noch größeren mitglieder den Zutritt ſchriftlich anzuzeigen. Die Verbreitung, beſſeren Ueberſetzung, Erklärung und erſte Generalverſammlung wird im Laufe dieſes Som⸗ philologiſchen Erkenntniß Shakeſpeare’s in Deutſch⸗ mers in Dresden abgehalten werden, bis zu welchem land beizutragen. So wie man fort und fort be⸗ Augenblick allem Anſcheine nach auch bereits in andern wundern kann, daß die Roſe die ſchönſte Blume iſt, deutſchen Städten Filialvereine mit Separatvorſtän⸗ V ſich aber doch dabei erlauben darf, den Garten zu den gegründet ſind, eine ſchöne Aufgabe, der ſich cultiviren, damit noch andere Blumen und Pflanzen ſicher manche für die Sache erwärmte und in der heranwachſen, eben ſo kann man auch Shakeſpeare, Oeffentlichkeit einflußreiche Perſönlichkeit gern unter⸗ die Roſe der Poeſie, als den großen Todten unauf⸗
ziehen wird.
Schließlich will ich noch, um Mißdeutungen zu begegnen, bemerken, daß der Dresdner„Shakeſpeare⸗
hörlich feiern, braucht aber darüber doch nicht die Lebenden zu vergeſſen, denn nicht durch Erinnerung und Betrachtung allein, ſondern zumeiſt durch That
Verein“ niemals im Sinne hatte oder haben kann, und Streben für die Gegenwart beweiſen wir Kraft mit der kürzlich in Weimar durch Dingelſtedt gegrün⸗ und Anrecht zu einem ſich veredelnden Daſein.
Feuilleton.
Meyerbeer's Leichenbegüngniß in Paris. Am 6. Mai c. ſah Paris einen großartigen Leichenzug,
wie man ſich eines ähnlichen daſelbſt ſeit vielen Jahren nicht mehr erinnert, der ſich von der rue Montaigne in der Nähe der
Ghamps-Elysées nach dem Stationsgebäude der Nordbahn fortbewegte, und über den das Nähere hier mitzutheilen wir uns um ſo mehr verpflichtet fühlen, weil der noch nach ſei— nem Tode ſo hoch Geehrte ſeiner Geburt und Erziehung nach Deutſchland angehörte, wenn auch Paris während der letzte⸗ ren Hälfte ſeines Lebens ſein Lieblingsaufenthalt war. Ueber⸗ dies können wir wohl mit ziemlicher Gewißheit annehmen, daß faſt alle unſre Leſer dem Componiſten von Robert der Teufel, die Hugenotten, der Prophet, Struenſee, der Nord⸗ ſtern ꝛc. für herrliche muſikaliſche Genüſſe ſich zu Dank ver⸗ pflichtet fühlen, und daher mit Vergnügen Näheres über die letzten Ehrenbezeigungen, die ihm in Paris dargebracht wur⸗ den, vernehmen werden.
Wir enthalten uns hier abſichtlich, eine Biographie des allgemein bekannten Giacomo Meyerbeer mitzutheilen, wohl aber halten wir uns für verpflichtet, einiges Nähere über ſei⸗ nen Geſundheitszuſtand und die Krankheit, welche ſeinen Tod herbeiführte, zu erwähnen. 1
Meyerbeer's Geſundheit war ſchon ſeit 1851 ſehr er⸗ ſchüttert. Er vermochte ſein Leben nur durch große Sorg⸗ falt, Schonung und Ruhe zu erhalten, indem er gleichzeitig, wofern ſeine Leidenſchaft für die Kunſt dabei nicht in's Spiel kam, den ſtrengſten Vorſchriften ſeiner Aerzte nachkam. Er verlebte ſeit einer Reihe von Jahren die Sommermonate ſtets in Spaa, deſſen geſunde Luft und Bäder ihm ſehr wohl tha⸗ ten. In den letzten Zeiten war er außerordentlich mager und ſchwach; aber ſeine ganze Kraft und ſein ganzes Leben
hatten ſich in ſeinem Kopfe und in ſeinem Blick concentrirt,
(Er hatte ſich ſelbſt verſprochen, ſich nicht zu ſehr anzuſtren⸗ gen, keine Einladung anzunehmen und nicht außerhalb ſei⸗ ner Wohnung zu diniren; dagegen ſah man ihn bei allen erſten Opernvorſtellungen, die dieſen Winter in Paris gege⸗ ben wurden; es ging ihm dabei nicht ein Wort, nicht eine. Note verloren; er folgte dem Werke und den dasſelbe aus⸗ führenden Künſtlern mit dem lebhafteſten Intereſſe. Dieſe Theaterabende ermüdeten ihn ſehr; die Repetitionen der Hugenotten, worin er zwei Sänger prüfte, welche in ſeiner bis jetzt noch nicht aufgeführten Africaine Rollen übernehmen ſollten, erſchöpften ihn und zerbrachen ſeine Kraft, ohne daß er es je eingeſtehen wollte. Acht Tage vor ſeinem Tode er⸗ ſchien er plötzlich nicht mehr im Theatre des Italiens und andern Opern. Der Grund davon war ein Unwohlſein, von dem er öfters befallen geweſen und das ſtets leicht vor⸗ übergegangen war und ihn zwang das Bett zu hüten.
Er vermuthete nicht einen Augenblick, daß ſein Leben in Gefahr ſei, und hatte ſeinem Kammerdiener ausdrücklich verboten, ſeine Familie von ſeiner Krankheit in Kenntniß zu
ſetzen. Trotzdem wurden ſeine in Berlin lebende Gattin und Reine verheirathete Tochter und ſeine beiden eben in Baden⸗ Baden anweſenden Töchter per Telegraph von der Krankheit unterrichtet, und die beiden Letztern trafen Sonntag Morgens am 1. Mai in Paris ein. Sie weinten in einem andern Zimmer die bitterſten Thränen, während ihr Vater noch gar nicht wußte, daß ſie ihm ſo nahe waren; man trug Bedenken, ſie zu dem Kranken zu führen, doch da derſelbe ſichtbar ſchwä⸗ ſcher wurde, ja ſogar zuweilen ſein Bewußtſein verlor, ſo ſagte man ihm endlich, daß ſeine Töchter unterwegs ſeien und wahrſcheinlich bald eintreffen würden. Jules Beer näherte ſich dann ſeinem Oheim und ſagte zu ihm.„Hier ſind meine
.. Couſinen,“ Meyerbeer ſprach ſehr freundlich und zärtlich
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