en, lief Waſfer zuruck. ich für offnete
ſe für
eruhige de Gott 1d war zen er rllären. ſellung nachen, ſonnte, h mußte ich doch ing, als dadurch lem den ſte gern waren —„hat Ie fönnen,
darmher⸗
ich dem willen,
zeweſen,
ipfangen
ſſ ſein
Vierte Folge 347
chen Beilage“ der Leipziger Zeitung erfolgte, alle bis jetzt nur durch einfache Einladungen dafür ge⸗ Freunde der Bühne, ja unſerer Nationalliteratur über⸗ wirkt worden iſt, ſo ſcheint doch die Sache ſo laut haupt, zum kräftig patriotiſchen Zuſammentritt auf⸗ und überzeugend zu reden, daß ſich in den verſchie⸗ zufordern, um die endliche ehrenvolle Löſung ſo man⸗ denſten Theilen Deutſchlands Namen erſten Ranges cher das deutſche Theater betreffender Fragen, zunächſt ſeinen Fahnen angeſchloſſen haben. aber die Einführung eines allgemeinen Tantièmege⸗ Es handelt ſich hierbei um keinerlei perſönliche ſetzes herbeizuführen und ſomit durch Sicherſtellung Intereſſen und auch nicht einſeitig begrenzt um die und Hebung der Production den Manen des großen des Theaters. Was zunächſt für die Reform der Dichters das ſchönſte und lebendigſte Monument zu Bühne geſchehen muß, kommt in zweiter Inſtanz auch errichten. der Literatur im Allgemeinen zu Gute, und der wahre Es wurde dieſer in jenem Aufruf weiter ausge⸗ Genius der Literatur iſt zugleich der Genius des führte Gedanke mit einer kaum zu hoffenden allge Culturgeiſtes, der Staaten und Völker auf dem Wege meinen Theilnahme, ſowohl von dem denkenden Theile der Bildung und Geſammtentwickelung ſiegreich vor⸗ des gebildeten Publicums, wie auch von der vater⸗ wärts führt. Wer die Theilnahme an die ſittliche ländiſchen Preſſe in Nord und Süd, Weſt und Oſt Förderung der Literatur im Großen und Ganzen ver⸗ entgegengenommen. Da meine lediglich nur durch leugnet, ſagt ſich zugleich los von dem ſittlichen Kern die Macht und Weihe der Sache getragenen Worte desjenigen idealen menſchlichen Strebens, welches in der gereifteren Zeitſtimmung einen ſo fruchtbaren immer dem reglen die innere Veredelung und Klärung Boden fanden, ſo gab man ihnen williger Gehör als geben muß, ſofern das Leben überhaupt nicht ver⸗ ähnlichen Anſprachen, wie ich ſie bei meiner kritiſchen ſeichten, ſondern werth bleiben ſoll der Mühe des Beſchäftigung mit dem Theaterweſen ſchon ſeit einem täglichen An⸗ und Ausziehens. Verlauf von mehr als zwölf Jahren ab und zu ver⸗ geblich verſuchte und wie ſie auch inzwiſchen von Andern, z. B. vom deutſchen Bühnenverein und eini⸗ gen wacker ſtrebenden Intendanzen, ohne erfreulichen Erfolg gemacht worden ſind.
Die Literatur und am meiſten die dramatiſche iſt ein Spiegel des öffentlichen Lebens einer Nation. Dieſer Spiegel muß natürlich von den Gegenſtänden und Thaten, die er auffängt, ſehr abhängig ſein. Zugleich aber zeigt die Poeſie und Kunſt überhaupt
Zu der Zahl der Blätter, welche jenen erwähn- auch Geſtalten und Vorgänge, die aus der Schöpfungs ten„Vorſchlag zur Shakeſpearefeier“ auf eine erfreu⸗ kraft der freien Phantaſie in ihrem Spiegel aufge⸗ liche Weiſe weiter verbreiten und ſomit unterſtützen nommen ſind, und durch dieſe Production im Sinne halfen, gehörte auch die Novellenzeitung. Zugleich der Wahrheit, aber nicht mit Beibehaltung der all⸗ hat jedoch die Saat nicht blos auf dem Felde der täglichen Wirklichkeit gelingt es ihr, ſelbſt in einer Preſſe, des Wortes, ſondern auch auf dem der That wenig geeigneten Zeitepoche erhebend, begeiſternd und einen ohne Zweifel ſehr lebensfähigen und zukunfts⸗ rectificirend auf den Gang der Gegenwart einzuwirken. reichen Keim getrieben, und es wird die Pflicht der Oeffentlichkeit ſein, deſſen Berechtigung zu prüfen und ihn entſprechenden Falls zu einem vielverzweigten Baum heranzupflegen, welcher nicht nur der Gegen wart, welcher auch noch fernen Geſchlechtern ſegens reichen Schatten ſpendet.
Es wird ein ſolcher Erfolg aber nur voll und ungetrübt möglich ſein, wenn man der Literatur ihren Wirkungskreis erweitert und fruchtbringend macht, mit einem Wort, wenn man die vielen feindlichen Hinderniſſe beſeitigen hilft, welche ihren beſten Be⸗ ſtrebungen auf vielen Seiten hemmend entgegentreten Einigen hervorragenden Kräften des literariſchen und den Vertretern derſelben die materiellen Kämpfe Vereins zu Dresden gebührt das ehrenvolle Verdienſt, zur Behauptung ihrer Exiſtenz erſchweren. jenen Keim emporgetrieben, d. h. in dem Vorſchlag Eine ſolche Erleichterung iſt ganz vorzüglich in des Verfaſſers dieſer Zeilen eine genügende Anregung Bezug auf die Bühne nöthig, denn gerade von dieſem gefunden zu haben, um ohne Weiteres in Dresden einen Forum herab übt der beſſere Geiſt der Literatur ſeine „Shakeſpeare⸗Verein“ zu conſtituiren und die Idee größten und in das Volk eindringendſten Wirkungen ſomit zu einer Thatſache zu realiſiren, welche ſich mit aus; er vermag dies jedoch nur, wenn ihm Zuſtände Hülfe der deutſchen Jutelligenz und des volksthüm⸗ die Hand bieten, welche uns jetzt größtentheils fern lichen, ſtets mehr erwachenden Selbſtbewußtſeingazu V ſtehen; eine gerechte, allgemein gültige Bühnenver einer immer größeren Macht entfalten und der faſſung, ein genügender pecuniärer Lohn, eine der hältniſſen gemäß entwickeln möge. Poeſie dienende, nach ſittlich-äſthetiſchen Zielen rin⸗
Dieſer„Shakeſpeare⸗Verein“ weiſt bereits eine gende Schauſpielkunſt, eine gerechte von fähigen Kräf beträchtliche Auzahl von Mitgliedern auf, und obgleich ten ausgeübte Kritik.


