Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
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. ſtählten ihre Kraft,

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geſchichten, denn es kann nicht ganz Deutſchland mit Wärme intereſſiren, an welchem Tage Preußen aus einem Kurfürſten⸗ thum zum Königreich wurde. Nur wenn die Feſte auf all⸗ ſo w gemeine Ehrentage geſtellt ſind, kann ein Zuſtrom aus a Gauen erwartet werden.

Schon die alten Griechen verſammelten, prüften und erhoben und begeiſterten ihre Jugend fentlichen Spiele. Was ſie thaten Fam anderer der Zeit entſprechenden den

Form noch thun, haben wir erſt noch zu erreichen, und es iſt keine Umkehr, ſondern ein Fortſchreiten, wenn wir dieſen Weg einſchlagen. Unſere deutſchen Schützenfeſte ließen ſich mit dieſen Verſammlungen v

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durch ihre großartigen öf und was die Schweizer in

erbinden, denn es ſind andere Waffen und Uebungen, als die der Griechen, mit welchen des wir es heut zu Tage zu thun haben, und es wäre ſehr frag⸗ weg lich, ob ſich nicht auch ähnlich wie bei jenem großen Cultur⸗ lunt volke, das in vielen Beziehungen unſer Lehrer wurde und es noch mehr als bisher zu ſein verdiente, auch mit den kör⸗ perlichen Leiſtungen geiſtige verbinden ließen. Es würde die dies vielleicht das beſte Mittel ſein, die Nation in den wei⸗ teſten Kreiſen für Kunſturtheil und idealeres Schaffen em⸗ pfänglich zu machen.

Vorläuf denn wir ſind überzeugt, chen Drang in ſich empfindet, in Ueberlegung zu ziehn.

ig begnügen wir uns mit dieſen Andeutungen, V Po daß die Gegenwart einen natürli⸗ un ſolche Ideen mehr und meh

Die Morgue in Paris. 4 Ganz Paris geſtaltet ſich um. und ſo viel beſprochene Morgue, der traurige Schauplatz ſo vieler Dramen und dort vergoſſener Neuerungsgeiſte weichen müſſen, und de bereits in den dafür neu hergeſtellten Gebäuden hinter No⸗ V tre Dame vollkommen eingerichtet. Die alte Morgue wird nächſtens ganz von ihrem bisherigen Platze am Marché- Neuf verſchwinden, und die Stelle, auf der ſie jetzt noch ſteht, wird der Chauſſée du pont Saint Michel gleichgemacht werden. Dieſes traurige Gebäude, welches das Gefängniß du Chatelet erſetzte, in dem ſeit undenklicher Zeit die in der

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r Dienſt derſelben iſt

Seine gefundenen Leichname ausgeſtel chen Stoff zu einer der ſonderbarſten Geſchichten liefern. Eine nur etwas ausführliche Geſchichte derſelben würde hier ſicher nicht an ihrem Platze ſein, doch die folgenden kurzen Andeutungen werden hoffentlich für viele unſrer Leſer nicht ohne Intereſſe ſein. Die Morgue am Marché-Neuf wurde erſt im Jahre 1804 erbaut. Die erſten zehn Jahre boten nichts beſonders Merkwürdiges dar, aber im November 1814 erregten die Reſte eines auf ihren Steinplatten ausgeſtellten Leichnams in Paris einengroße Aufregung. Drei Tage lang drängte ſich eine zahlloſe Menſchenmenge dahin; endlich erfuhr man, daß dieſer zerſtückelte Leichnam der des Herrn Dautun, des Empfängers der Einregiſtrirungsgebühren, ſei, der von ſei⸗ nem eignen Bruder Charles Dautun ermordet worden war, für welches Verbrechen dieſer im April 1815 auf dem Schaf⸗ fot ſtarb. Einige Zeit nachher zog der Leichnam von Louiſe Leroux, die unter dem Beinamen la belle écaillère(die ſchöne Auſternverkäuferin) bekannt und von ihrem Geliebten ermordet worden war, buchſtäblich ganz Paris in die Mor⸗ gue. Ganz dasſelbe war im Jahr 1827 mit der Bergere

Novellen⸗ZJeitung.

gewiſſen Ulbach ermor

Ulen ſein Opfer in dem Saa ſehen.

bot die Morgue ein ſ

einen Sohn zu erkennen.

man 78 Todte in die Morgue transportirt. Mars am 14. Juni

1837 bei Gelegenheit der Feſte zu der Vermählung

bracht wurden, unter denen man beſ Omet bemerkte, bei dem man ergab, daß die Verſchwörer ih

r ſen beſetzten Gürtel.

Leichnamen, welche ſeit 1804 in die alte te der des kleinen Joſeph Anizot, dem ſein Mörder Elicabide in Villette mit Steinſchlä⸗ V die größte Neugierde und Der Leichnam dieſes Kindes wurde Morgue gebracht, und ganz Man bezeichnete

Morgue geſchafft worden ſind, erreg

das tiefſte Intereſſe. Selbſt die allbekannte am 17. März

Thränen, hat dem ihn mit d

Duchaͤtelet,

Ut wurden, könnte rei⸗ Gäſte gehabt, von denen gefunden wurde, 1

der ſich gegen

ry(der Schäferin von Jory) der Fall, welche von einem

det worden war, der ſeine Kühnheit

eit trieb, daß er ſelbſt in die Morgue ging, um dort

ilien ſuchten dort unter dreißig von entſtellten Leichnamen einen Gatten,

Die Kataſtrophe am Champ de Ehren

le der öffentlichen Ausſtellung zu

Nach den blutigen Tagen am 5. und 6. Juni 1832 ſchreckliches Schauſpiel dar; troſtloſe ſcheußlichen Wun⸗ einen Bruder oder Während dieſer zwei Tage hatte

Herzogs von Orleans raffte gleichfalls zahlreiche Opfer

Man ſchaffte 22 unbekannte

Folge, daß eine gewiſſe Zahl Opfer in die Morgue

onders den eines gewiſſen ein Papier fand, aus dem ſich m im Fall eines Triumphs den

Leichen in die Morgue, er denen ſich ein Individuum befand, deſſen Taſchen zwölf

Taſchenuhren und einen Dolch enthielten. Der Aufſtand im Jahre 1839 hatte, wie alle Aufſtände,

ge⸗

ſten als Polizeipräfect von Paris zugeſagt hatten; er trug

ter ſeiner Weſte einen breiten blauen,

Unter allen

n den Kopf zerſchmettert hatte,

1840 in die aris begab ſich dahin, um ihn zu ſehen. em Namendas Kind von la Villette. In Folge einer in den Annal

alben Monat zu ſehen war. Eligabide, der

Die Säle der Morgue haben zuweil wir nur den Redacteur

der an der

Mitternacht in den Cana ſtürzte, als er eben den Gehängten im Theat ren ſehen, den Schauſpieler Villars, einen und endlich Gérard de Nerval Letztre ſich bei einer Kälte von zwölf

Vieille⸗Lanterne erhing. Die Annalen der Morgue haben ſogar, was beluſtigenden anekdotiſ

glauben ſollte, auch einen Einen ſolchen Zug wollen wir nach Firmin mittheilen und damit ſchließen. ein Trunkenbold ſchellt an der Morgue⸗ fragt der Wächter. Trunkenbold,lavire ich von der Re

bin nicht nach H das u Ich will ſehen, ob ich nicht vielleicht hier bin.

chten zur

.

den Schauſpieler Lepeintre den I Saint Martin

er hatte auffüh⸗ fremden Fürſten erwähnen wollen, welcher Grad in der

Was wo

mit goldenen Fran⸗

en der Morgue ganz un⸗

erhörten Maßregel wurde der Leichnam nach Gannal's Ver⸗

fahren einbalſamirt und in Marmorplatte, ſondern auf Eſtrade ſtehenden Bett ausgeſtellt, h Kindes, wurde zum

ſeiner Kleidung nicht auf einer einem kleinen weißen, au wo er zwei und einen Mörder dieſes

Tode verurtheilt und hingerichtet. en auch berühmte

f einer

des Sidcle,

Ecke der Straße de la Huchette to Aeltern,

Straße

Linken.

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man kaum chen Theil. Maillard hier Es iſt Morgens ein Uhr; llen Sie? Seit vier Tagen, antwortet der

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auſe zurückgekehrt, und das macht mich beſorgt. C

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deſſe leiſten gab ſi damin ſand. zon uces langſe ge Berl nit? leheit