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5.
½ Vierte
wohl in Gedanken nehmend, wandte er ſein Auge, um nicht wieder, in die liebe Heimath zurück zu ſchauen.
Mit Tagesanbruch erreichte er die nächſte Hafen⸗ ſtadt, ging auf ein Poſtdampfſchiff, welches ſehr bald die Maſchine in Bewegung ſetzte, und bald entſchwan⸗ den ihm auch die Küſten ſeines geliebten Vaterlandes, und er hatte die Ausſicht, als Flüchtling den Fuß auf fremden Boden zu ſetzen.
Nach einer glücklichen Reiſe betrat er bei Calais die franzöſiſche Erde, reiſte von dort ungeſäumt nach Paris und bezog hier das von ihm ſchon früher längere
Zeit bewohnte Hôtel. Da ihn aber jetzt das Geräuſch, das Leben und Treiben dieſer großen Stadt ſehr unange⸗ nehm berührte, ſo beſchloß er, ſobald ſein Diener aug kommen ſei, weiter zu gehen; er wollte das ſüdliche Fran reich, welches er früher nur flüchtig durcheilt, beſuchen, wenn es ihm gefiele, dort einige Zeit verweilen; was ſpäter werden ſollte, war ihm nicht klar; daß er viel⸗ ſeine Heimath nie wieder betreten könnte, war
Bange, trübe Tage durchlebte er nun; en, der vor dem Hötel hielt, gen, immer hoffte er ſeinen John zu er⸗
die Ankunft fürchtete, denn welche Nachrichten konnte er ihm bringen, wie troſtlos würden ſie wahrſchein⸗ lich lauten!
Vierzehn unendlich lange Tage mochten ſo ver⸗ ſtrichen ſein, als endlich der lang Erſehnte in ſein Gemach trat; doch ſchon aus dem trüben Blicke ſeines treuen Dieners ſah Edward, welche traurige Kunde er ihm bringen würde. Leider irrte er ſich nicht, denn ſtockend und zögernd erzählte John, daß Sir Hugh ihm ſelbſt geſagt, daß Sir William todt ſei, auch übergab er ſeinem Herren einen Brief. Dieſer war von Hugh; er beſtätigte die Trauerbotſchaft, ſprach dann von der Verzweiflung der Familie Elgin, hob beſonders die Ellen's mit grellen Farben hervor und ging dann von der Trauer auf den Zorn derſelben, den ſie gegen Edward fühlten, über.
So ſchmerzlich es ihm wäre, ſchrieb der Bru⸗ der weiter, ſo dürfte er ihm doch nicht verhehlen, wie groß die Empörung über ſein Benehmen, nicht allein in den verwandten Familien, auch bei allen Nah⸗ und Fernſtehenden ſei. Er zwar bräche nicht den Stab über ihn, verſuchte ſogar immer wieder ihn zu entſchuldigen, leider aber vergebens. Von der Mut⸗ ter könnte er zu ſeiner großen Betrübniß ebenfalls nichts anderes ſagen; näher auf ihre Aeußerungen über ihn einzugehen, verböte ihm die Schonung für ſeinen theuren Bruder, nur dies müßte er ihm ſagen,
in ſeinen Anſichten weiter arbeiten.
G dane, den er jetzt noch nicht auszudenken ließ ſein Herz
1 nach er ſich theils ſehnte, aber auch theils
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daß ſie ſeinen Brief noch nicht geleſen; er hoffte noch immer, daß die Zeit auch dieſe Anſichten, dieſe Ge⸗ fühle mildern würde; was in ſeiner Macht ſtände, würde er aufbieten, um die Mutter ſanfter zu ſtim⸗ men, auch würden ſeine Bemühungen nicht aufhören, den Fluch derſelben, den ſie, wie er feſt überzeugt ſei, nur in der erſten Verzweiflung ihres Herzens über ihn ausgeſprochen, in einen Segensſpruch um⸗ zuwandeln.
Von dieſer troſtloſen Mittheilung ging er zu Geſchäftsſachen über, ſagte ihm, daß Hr. Wilſon ihm ſeine Beſtimmungen hätte zukommen laſſen, er wäre für ſeine Perſon mit Allem einverſtanden, ver⸗ ſpräche ihm gewiſſenhaft, die ihm übertragene Ober⸗ ffſicht über die Beſitzungen auszuführen, er würde ich alles Andere in ſeinem Sinne fördern und gauz Die Geldſen⸗ dungen für ihn würden an das von ihm beſtimmte Banquierhaus pünktlich an den feſtgeſetzten Terminen geſandt werden.
Dies der Hauptinhalt des Briefes, er vernichtete gänzlich den ſchwachen Hoffnungsſtrahl, woran ſich
Edward noch geklammert; jetzt hatte er die ſchreck⸗
lichſte Gewißheit. Er, mit dem Morde ſeines Freun— des, mit dem Fluche ſeiner Mutter beladen, war ein Ausgeſtoßener, alle ſeine Lieben, alle ſeine Bekann⸗ ten flohen ihn, er kam ſich ſelbſt wie ein wirklicher Mörder vor, und was hatte er eigentlich gethan, als was die menſchliche Geſellſchaft von einem Ehren⸗ mann verlangt, daß er ſeine angegriffene Ehre durch Blut ſühnt? Hatten es denn nicht Tauſende vor ihm gethan, würden es nicht Tauſende nach ihm thun? war denn ſeine That wirklich ein Verbrechen, hätte er anders handeln konnen, war er nicht von ſeinem Freunde gezwungen worden? Daß ſie einen ſo trau⸗ rigen Ausgang genommen, war wahrlich nicht ſein Wille geweſen!
Solche Gedanken, ſolche Borſtellungen traten wohl
vor ſeine Seele; doch dieſe waren ſtets bald verſchwun⸗ den, die tiefſte Verzweiflung folgte dann unmittelbar der augenblicklich ſelbſtgeſchaffenen Tröſtung.
Lange konnte ſein Körper dieſe Seelenqualen nicht ertragen, ſie warfen ihn auf ein monatelanges Krankenbett, Wochen ſchwebte er in Lebensgefahr, doch als wenn Gott ihn noch dem irdiſchen Daſein erhal⸗ ten wolle, genas er zur wirklichen Verwunderung ſeiner
Aeis un ſeines treuen Dieners. ieſer hatte ihn Tag und Nacht mit der größten,
unermüdlichſten Sorgfalt und Aufopferung gepflegt, ſeine Freude war faſt grenzenlos, als die Doctoren
ſeinen geliebten Herren endlich außer Gefahr erklärten,


