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Vierle
wurde es Edward immer klarer, daß er nie die Liebe für Ellen empfinden könnte, die er zu einer wahrhaft glücklichen Ehe für nothwendig hielt. Daß ſie ein liebes gutes Herz beſaß, fühlte er, doch trat es ihm bei jedem Zuſammenſein deutlicher vor die Seele, daß Ellen nie fähig ſein würde, ihm in den Anſprüchen, die er an ſeine künftige Lebensgefährtin ſtellte, zu genügen. Er ſehnte ſich nicht danach, eine Frau zu erhalten, die die Honneurs ſeines Hauſes mit An⸗ muth zu ma cen, die von Gegenſtänden zwar ganz angenehm, aber nur oberflächlich zu plaudern wußte;
nein, ſein Herz, ſein Geiſt verlangte nach einem ihm geiſtig verwandten Weſen, das an Allem theilnehme, was er geſchaffen und noch zu vollbringen hoffte. Sie ſollte ihm eine fleißige, rathende Hülfe bei ſeinen Unternehmungen werden, ſie ſollte die Fähigkeit be⸗ ſitzen, auch den Ernſt des Lebens, der ſelbſt in den glück⸗ lichſten äußeren Verhältniſſen nicht fern bleibt, zu ver⸗ ſtehen; ſie ſollte die Helferin, die Tröſterin ſeiner Unter⸗ gebenen werden; ſie ſollte nicht allein Gaben an Arme vertheilen, weil ſie den Reichthum dazu beſaß, nein, ſeine Frau ſollte mit Herz und Verſtand wohl⸗ thun, eine wahre Stütze für alle ihr Naheſtehenden werden. Daß Ellen nie im Stande ſein würde dieſe Anſprüche zu erfüllen, fühlte Edward nur zu gut; ſeine Abſicht war daher auch, durch eine längere Abweſen⸗ heit die näheren Verbindungen mit der Familie Elgin abzubrechen. Einige unaufſchiebbare Geſchäfte verzö⸗ gerten indeß ſeine Abreiſe, und ſo war der Geburtstag von Ellen herangekommen.
Die Eltern, in der ſichern Hoffnung, dieſen als doppelten Feſttag begehen zu können, hatten beſchloſ⸗ ſen ihn durch eine große Geſellſchaft zu feiern; alle
ihre Verwandten kamen, unter dieſen auch der einzige Bruder Ellen's, dieſer war viel älter als ſie, ſchon ſeit einigen Jahren verheirathet, und Vater von zwei
Kindern, er war der Geſpiele, der Jugendfreund und jetzt auch noch der liebſte und getreueſte Freund von Edward Richton.
„William Raleigh Elgin nhe bei ſeiner An⸗ vä eie von Seiten ſeiner r von den frohen chten hinſichts einer Verbindung Ellen's mit
und, er hatte den Freund ſeit zwei Jahren nicht geſehen, ihn nun als er begrüßen zu kön⸗ nen, erhöhte dieſelbe nur. Das Wiederſehen der beiden Freunde war ſehr herzlich, nur ſchmerzte und verdro illiam, daß Edward auch ſelbſt, als ſie it allein waren, nichts davon ſagte, l der wahre Freund und auch der Bruder Ellen's ein wirkli t hatte. Die Geſellſ elte ſich, die Glückwün⸗
ee An ſeine Freude war darüber wahr
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Folge. 247
ſche wurden dem Geburtstagskinde dargebracht, auch Edward war unter den Gratulanten, doch kein er⸗ ſehntes Wort über einen noch anderen Wunſch wurde von ihm geäußert. Ellen konnte über ſolche geſchei⸗ terte Hoffnungen kaum ihre Traurigkeit beherrſchen, ihre Eltern und nahen Verwandten, auch die Mutter Edward's wurden verſtimmt; ſo ſetzte man ſich zur Tafel, die Unterhaltung war und blieb gezwungen, und da der junge Richton auch während des auf Ellen's Wohl ausgebrachten Toaſtes in ſeiner paſſiven Rolle verharrte, ſo konnte das junge Mädchen nicht länger Herrin ihrer ſelbſt bleiben, ſie gewann nur noch ſo viel Macht über ſich, daß ſie, ein ſtarkes Kopfweh vorſchützend, die Geſellſchaft verließ. Ihr Bruder William hatte ſie und Edward fortwährend unbemerkt beobachtet, jetzt hätte ein genauer Beobachter leicht wahrnehmen können, daß Schmerz, Aerger und Ver⸗ druß in ihm kämpften, und bei ſeinem leicht erreg⸗ baren und in Zorn aufwallenden Gemüthe einen Aus⸗ bruch voraus geſehen. Keiner Sſchien dies jedoch zu bemerken, am wenigſten Richton. Die Damen ent⸗ fernten ſich bald nach Ellen's Fortgehen, die Herren tranken jetzt mehr, wurden dadurch belebter, und die
frühere Verſtimmung ſchien vergeſſen. (Fortſetzung folgt.)
Jakob Grimm.
Erinnerungen aus ſeinem Jugendleben, erzählt von Dr. Paul Wigand.
(Schluß.)
Doch ich kehre zurück zu den Anfängen unſeres akademiſchen Lebens. Jakob's nächſte Sorge war, uns ſeinem geliebten Lehrer Savigny vorzuſtellen und mit ihm bekannt zu machen. Dieſer wohnte in einem kleinen freundlichen Hauſe, das an dem großen Hofraume mit Haus und Garten des Profeſſor Weis lag und dieſem gehörte, deſſen Bibliothek und Auditorium ihm auch zur Benutzung eingeräumt war. An einem ſchönen Frühlingsmorgen beſuchten wir ihn, um ſeine Colle⸗ gia zu belegen. Unvergeßlich iſt mir dieſer Morgen. Wir betraten das heitere Arbeitszimmer des ſchönen blühenden jungen Profeſſors mit dem uns ſogleich feſſelnden geiſtreichen Auge. Er ſaß in der Mitte des Zimmers an einem on Folianten umgebenen Tiſche. Er erhob ſich, und Jakob ſtellte uns vor. Wir wurden aufs Gütigſte und Freundlichſte empfan⸗ gen, und es entwickelte ſich ein Geſpräch, das zu⸗


