den The⸗ nder; Re ene jung zum jun 1 en Läͤche enießban des B a, er we Rgen di ind beweg hmes, der icht anzie t zuweilen ſtozend ge dünn, und ſorgfälti dies lieh Utur We den Mund
8 Lächel
ſuchte ei zutnüpſe a nurx ei agen. Se „Ernſt Auge hatt
eine leich der Stinn Gedanten tuhles, de werwandte
unterhi or und be Umſict und
6 d geit ſt vendel 9, mit der bald da wit ſie gl ine Lampe
—́———
waren ihm von
Vierte
lich lieblichen Zug, vollendete das Ganze zu einem wirk⸗ lich ſchönen; alle ihre Bewegungen waren graziös, und obgleich eine tiefe Trauer und Niedergeſchlagen⸗ heit über ſie ausgebreitet lag, ſo machte dieſe ſie jetzt eben ſo anziehend, wie früher der kindliche Frohſinn, der ſie belebt hatte. Nachdem die alte Brigitte ſie von dem feuchten Shayl befreit, ſetzte ſie ſich in einen Lehnſtuhl am Kamin, lehnte wie ermüdet und erſchöpft ihren Kopf zurück, ſchloß die Augen, und wenn nicht die von Zeit zu Zeit herabrollenden Thrä⸗ nen verrathen, daß der Geiſt beſchäftigt ſei, ſo hätte man ſie für ſchlafend gehalten.
Die ganze Geſchäftigkeit der Dienerin blieb von ihr unbeachtet; daß dieſelbe eine Taſſe voll heißen duftenden Thees vor ſie geſtellt und ſie bat, ſich derſel⸗ ben zu bedienen, ließ Hedwig's Stellung unverändert. Länger konnte Brigitte ihren Liebling nicht ſchwei⸗ gend betrachten, ihr Herz trieb ſie zu verſuchen, dem⸗ ſelben Troſt zuzuſprechen. Leiſe nahm ſie einen Stuhl, ſetzte ſich, nahm ihrer Herrin Hand und ſprach mit eindringlichem bittendem Tone:
„Liebes Fräulein, Sie dürfen nicht länger Ihrem Gram in dieſer Weiſe nachhängen; Sie reiben Ihre Geſundheit auf! Denken Sie, was Ihr theurer, ver⸗ ſtorbener Vater ſagen würde, wenn er Sie in die⸗ ſem Zuſtande der Troſtloſigkeit ſähe; erinnern Sie ſich doch ſeiner vielen dringenden Bitten, durch welche er Sie beſchwor, ſich nach ſeinem Heimgange nicht dem Schmerze zu ſehr hinzugeben, ſondern auch da noch für ihn zu leben und das zu vollenden, was ihm hier durch ſeinen Tod verboten ward auszuführen. Auch denken Sie daran, welche Gnade unſer Herr und Gott demſelben noch in ſeinen letzten Tagen ver⸗ lieh, wie erleichtert er die ihm gebliebene Zeit noch genoß und wie ſanft und friedvoll er zu ſeinem Hei⸗ lande ging, nachdem er Sie dem Schutze des allbarm⸗ herzigen Gottes in heißem Gebete übergeben, und wie er gefleht, daß durch des Höchſten Gnade Sie dazu berufen werden moͤchten, alle die wieder zu vereinen und innig zu verſöhnen, die er durch iin und ſeines Bru⸗ ders Handeln getrennt.“
Um dieſe Worte verſtändlich werden zu laſſen, müſſen wir einige zwanzig Jahre zurück greifen. Zu dieſer Zeit war der verſtorbene Herr Walther, von dem die alte Brigitte ſprach, ein junger, kräftiger,
ſchöner Mann, durch den kürzlich erfolgten Tod ſeines V Vaters zum Erben und Beſitzer großer Güter und
großen Vermögens berufen worden. Aus einer alten ſchottiſchen Familie entſproſſen, lagen auch ſeine Haupt⸗ ehmngen in Schottland. Sein Vater hatte immer auf ſeinem Sta lloß Richton Hall gelebt; hier
Gemaplin, ebenfalls einer der
Folge.
245
angeſehenſten ſchottiſchen Familien angehörend, zwei Söhne und eine Tochter geboren.
Lord Edward Richton, der jetzige junge Erbe, hatte mit ſeinem jüngeren Bruder, nun Baronet Hugh. Carlton, eine ſehr gute Erziehung genoſſen. Sie hatten beide die Univerſität beſucht; nach den Studienjahren ging der junge Edward nach dem Continent, hier durchreiſte er, und zwar mit großem Nutzen, die be⸗ deutendſten Länder Europas; in Deutſchland verweilte er aber am längſten und gewann dieſes beſonders lieb. Seine ſchon bedeutenden Kenntniſſe erweiterten ſich hier immer mehr, der Verkehr mit den berühmteſten Gelehrten machllthm den Aufenthalt ſo angenehm und feſſelnd, daß erſt das ſchwere Erkranken ſeines Va⸗ ters ihn nach ſeinem Vaterlande zurückrief; er fand den edlen Lord dem Tode nahe, er konnte nur noch den Segen und den heißen Wunſch deſſelben, die Tochter ſeines Freundes, des Lord Elgin, zur Gemahlin zu nehmen, empfangen. Nachdem der alte Herr der Gruft ſeiner Ahnen im vorgeſchriebenen Leichengepränge übergeben, trat der nunmehrige junge Lord in den Beſitz des großen Vermögens. Mit ganzem Eifer widmete er ſich den Geſchäften, die ein ſo großer Güterbeſitz mit ſich bringt. Doppelt viel fand er aber hier zu thun. Sein Vater hatte ſich wenig um den Stand der Güter bekümmert, Alles war und wurde noch, wie es bei den Vorfahren geweſen war, ver⸗ waltet, die ſchönſten Ländereien gaben ihrer ſchlechten Bewirthſchaftung wegen wenig Ertrag, nachläſſige, theilweiſe untreue Beamte herrſchten hier, bedrückten ihre Untergebenen, Alles befand ſich in einem bekla⸗ genswerthen Zuſtande.
Nachdem ſich der junge Edward von Allem ſelbſt überzeugt, Alles geprüft hatte, ſah er ein großes Feld der Thätigkeit vor ſich, der er ſich mit allen Kräften unterziehen wollte. Seine vielfachen Kennt⸗ niſſe befähigten ihn ganz dazu, beſonders da er ſich den Studien der Agricultur auf ſeinen Reiſen mit Vorliebe hingegeben, ſeine ihm ſpäter zufallende Lebens⸗ aufgabe immer dabei im Auge habend, denn der Zu⸗ ſtand der Beſitzungen war ihm vor ſeinem Fortgange nach dem Auslande kein Geheimniß geweſen; doch den Vater in ſeinen ſtarren Anſichten kennend, hatte er geſchwiegen. Jetzt aber, als Herr, ſollte ihn Nichts abhalten, ſeine Pflicht im ganzen Umfange zu erfüllen. Nicht allein an Grund und Boden, Viehſtand und Gebäude wurde die verbeſſernde Hand gelegt, ſondern auch auf die Lage ſeiner Untergebenen wendete der junge Beſitzer ſeine Hauptaufmerkſamkeit.
Die ſchlechten, nur auf ihren Vortheil bedacht ge⸗ weſenen Beamten, die die die Untergabenen gedrückt und geknechtet hatten, wurden beſeitigt, neue befähigte
5—
—— ———


