die dortig gen zu be chüler und gleiten und ch zu ſein. Vorſchlags Vennung dac, kränk⸗ ſillig dieſem der Abreiſe us ſein äͤl⸗ ihn zu ſor⸗ h lebte mit atte. Wir und jeden der Haſta⸗ inte nicht, eWälder nt ihn u unwillkür⸗ deſen warf die durchs lbends im einzuſchla⸗ „ſo lange eeſen und e nne „ob das nte mich end, mit ausblaſen, el löſchen ne. Ueb⸗ einander, n meinem
gluß folgt.)
nen Ge⸗ m Vater⸗ ſich ganz ſchiedenen uf widme⸗ z ſie von
s zu me 3 Marime dern weil
ſondern
Vierte Folge.
gleichzeitig ein wahrhaft edler und wirklich gebildeter Mann, ein Gentleman in der ſchönſten Bedeutung dieſes Wortes war. Den Tod eines Literaten wie Thackeray, der in Deutſchland durch ſeine Werke, die theilweiſe in die„Collec- tion of British Authors, Tauchnitz edition Leipzig“ aufgenommen, theils durch die Ueberſetzung vieler derſelben ſo bekannt iſt, dürfen wir nicht mit Stillſchweigen übergehen, ohne uns einer Verletzung unſrer Pflichten gegen unſere Le⸗ ſer ſchuldig zu machen, und wir theilen deshalb nach engli⸗ ſchen Quellen das Folgende über ihn mit.
William Makepeace Thackeray gehörte ſeiner Geburt nach dem vornehmern Bürgerſtande an, in welchen auch viele jüngere Söhne ariſtokratiſcher Familien eintreten, und der ein Verbindungsglied zwiſchen der Ariſtokratie und den Ge⸗ lehrten und Künſtlern bildet.— Er pflegte zuweilen zu ſagen, „es erfordre drei Generationen, um Jemanden zum Gent— leman zu machen,“ und wenn er dieſe Maxime auch keines⸗ wegs ſtreng auf andere Perſonen anwandte, ſo war er für dieſen Vorzug, indem er ſich desſelben ſelbſt erfreute, doch keineswegs gleichgültig. Er ſtammte von einer alten ſäch⸗ ſiſchen Familie ab, welche lange Zeit in Yorkſhire gelebt hatte. Sein Urgroßvater war Doctor Thackeray aus Harrow, der 1610 nach Cambridge ging, ein ausgezeichneter Gelehrter und ſehr tüchtiger Mann. Der Sohn des Doctors ver⸗ mählte ſich mit Miß Webb, aus einer alten engliſchen Fa⸗ milie, zu welcher der Brigadier Webb aus den Kriegen unter Marlborough gehörte, deſſen Portrait Thackeray in„Es⸗ mond“ ſeinen Leſern vorgeführt hat. Dieſer Thackeray ſcheint der Erſte der Familie geweſen zu ſein, der ſich in Oſt⸗ indien niederließ. Sein Sohn ſuchte ebenfalls dort ſein Glück, und dieſer iſt der Vater des Novelliſten, welcher im Jahr 1811 in Calcutta das Licht der Welt erblickt hat. Viele der Nachkommen des erwähnten Doctor Thackeray aus Harrow ſind in der engliſchen Kirche und im oſtindiſchen Dienſt zerſtreut, und in den Werken des eben verſtorbnen Thackeray, der den Namen ſeiner Familie ſo berühmt gemacht hat, finden ſich gar viele Spuren des Einfluſſes der Fami⸗ lienbeziehungen.
Wie andre in Oſtindien geborne engliſche Kinder, wurde der junge Thackeray als ſiebenjähriger Knabe nach London geſandt, theils um den nachtheiligen Einflüſſen des oſtindiſchen Klima auf ſeine Geſundheit zu entgehen, theils um ſeine Erziehung im Mutterlande zu erhalten. Auf der Reiſe nach Europa, die damals noch nicht über Suez, Cairo und Alexandrien, ſondern ganz zur See um das Vorgebirge der guten Hoffnung herum und durch das atlantiſche Meer gemacht wurde, legte das Schiff, auf dem ſich unſer Thackeray befand, an Sanct Helena an, und alle Paſſagiere auf dem⸗ ſelben eben ſo gut wie die Mannſchaft des Schiffes benutzten dieſe Gelegenheit, um den dort gefangen gehaltnen Napoleon zu ſehen. Auch unſer ſiebenjähriger Knabe wurde von dem ſchwarzen Diener, der ihn nach Europa begleitete, über Hü⸗ gel und Seitenpfade bis zu dem Garten geführt, in dem der verbannte Kaiſer eben ſeinen Spaziergang machte. Dieſen zeigte der Diener dem Knaben mit den Worten:„Das iſt der Bonapart, der jeden Tag drei Schafe frißt und obendrein alle Kinder, die er erwiſchen kann.“ Das war die Vorſtel⸗ lung, welche die Hindus ſich von dem größten Eroberer der neuern Zeit machten. Dies gehörte zu den früheſten Erinne⸗ rungen, die ſich dem Gedächtniß Thackeray's unvergänglich eingeprägt hatten.
Bei dieſer Gelegenheit wollen wir zugleich erwähnen, daß Thackeray ſpäter auch das Glück zu Theil wurde, den
235
Dichtergreis Goethe in Weimar zu ſehen und deſſen perſön⸗ liche Bekanntſchaft zu machen, weßhalb er öfters erwähnte, daß er zu den Wenigen der jetzt Lebenden gehörte, welche die beiden größten Männer dieſes Jahrhunderts geſehen hätten. Als er ein Vierteljahrhundert ſpäter nochmals nach Weimar kam, ſprach er ſich über ſein Zuſammentreffen mit Goethe in einem ſchönen Briefe an ſeinen Freund G. H. Lewis, den bekannten engliſchen Biographen Goethe's, aus, worin er un⸗ ter Andern ſagte:„I can fancy nothing more serene, ma- jestic and healthy looking, than the grand old Goethe.“ Doch kehren wir jetzt, nach dieſer kleinen Unterbrechung, wie⸗ der zu dem Knaben zurück. Gleich nach ſeiner Ankunft in London wurde er der noch jetzt in der City beſtehenden Er⸗ ziehungsanſtalt Charterhouſe als Zögling übergeben, in der er ſeine erſte Erziehung erhielt; über welche Anſtalt er ſich in mehreren ſeiner Werke unter dem Namen Greyfriars näher ausſpricht. Am poetiſchſten und rührendſten hat er das in ſeinem Roman„The Newcomes“ gethan und damit am beſten die oft gemachte oberflächliche Behauptung wider⸗ legt, nach welcher Thackeray mehr Verſtand als Herz, mehr Ironie als Humor, mehr Verſtändniß als Gefühl für die Leiden und Freuden der Menſchen beſitzen ſollte.
Von dem Charterhouſe begab er ſich auf die Univerſi⸗ tät Cambridge, wo er im Trinity College zu gleicher Zeit mit Alfred Tennyſon und Mitchell Kemble, dem Philologen, die alten Claſſiker und Mathematik ſtudirte, ohne jedoch in der Letztern jemals etwas zu leiſten, während ihm auch in ſeinen ſpätern Jahren die Lecture des Horaz und Homer noch viel Vergnügen gewährte. Uebrigens handelte es ſich für Thackeray bei dem Beſuch der Untverſität durchaus nicht um das Studium einer Brodwiſſenſchaft, denn er verfolgte den Plan, ſich zum Künſtler auszubilden, und deßhalb verließ er auch die Univerſität, ohne ſich um die Ehre des Baccalau⸗ reats beworben zu haben, und er trat als ein geſunder, kräf⸗ tiger junger Mann mit einer edlen Figur und einem ausge⸗ zeichneten Geiſte und einem Vermögen von 20,000 Pf. St., die er von ſeinem Vater ererbt hatte, in das Leben ein. Von den Gaben und Gütern, die ihm zu Theil geworden waren, gingen ihm jene 20,000 Pf. St. zuerſt verloren, und wie man ſagt, durch unglückliche Speculationen, doch glücklicher Weiſe erſt dann, nachdem er mit Hülfe vieljähriger Reiſen durch Frankreich, Deutſchland und Italien und einen längern Aufenthalt in den Hauptſtädten Menſchen, Sitten und Spra⸗ chen kennen gelernt und ſich einen reichen Schatz von Men⸗ ſchenkenntniß und Beobachtungen eingeſammelt und ſich da⸗ durch in den Stand geſetzt hatte, ſpäter ſeine ſo beliebten Skizzen zu ſchreiben und ſich zum ausgezeichneten Literaten auszubilden. In Rom ſtudirte er die Kunſt theoretiſch und praktiſch, gab aber nach einer ernſten Prüfung den Gedanken, ſich ganz der Kunſt zu widmen, auf, weil er fand, daß er ſein Talent für dieſelbe überſchätzt hatte. Seine Beſtim⸗ mung war in Farben zu malen, die nie erbleichen und nie eines Retouchirens bedürfen. Seine artiſtiſchen Kenntniſſe und Erfahrungen waren aber keineswegs verloren, im Ge⸗ gentheil waren ſie dem Schriftſteller von großem Nutzen, ja ſie kamen ſogar den nothleidenden Künſtlern zu Gute, denen Thackeray, in Folge ſeiner Vorliebe für die Künſte, die er auf die Künſtler übertrug, zu allen Zeiten eben ſo willig half wie bedrängten Literaten, denen er ſelbſt unaufgefordert oft zum ſchützenden Engel wurde. Für die Literatur war es jedenfalls ein Glück, daß Thackeray ſein väterliches Vermö⸗ gen verlor und dadurch gezwungen wurde, ſich thätig der Schriftſtellerei zu widmen und ſich mit ihrer Hülfe eine neue


