dden, den Anſchau⸗ tigt nicht e. Auch e manche ind, das er That 3
ne.
graffin Leipjig und der eſten und n Marg— R ſ Balladen, eeiſe aber n weiten mentlich rrariſche he Lite
gen, auf ben, wel⸗ en, Arbei⸗ Streben zſe Marg⸗ n an ſei⸗ 1.
zehn noch
rreits hie richten ſie nner im dringende ſtützen zu
gern zun
Vierte Folge.
1e 7 4
rv
Eine Mlochenchronik für
Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Leipzig, am
———
tteratur, Runst, ſchöne IMiſſenſchuſten und Geſellſehaſt.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
1. April 1864.
Das Liebhaber- Theater.
Aus dem Officierleben von Stanislaus Graf Grabowski. (Fortſetzung.)
Es gab alſo zwei feindliche Feldlager in der Feſtung; in dem einen wehte die Commandeurflagge von dem Zelte der Frau Majorin, in dem andern von dem des Premierlieutenants von Roſenkranz; aller⸗ dings, der Letztere hatte ſie noch nicht entfaltet, aber es bedurfte dazu blos einer leiſen Berührung der Zugleine.
Der Verräther fehlt ſelten einem Geheimniſſe, zumal wenn es ſo leicht zu entdecken iſt wie hier.
Eines ſchönen Tages kam der Major noch ernſter als ſonſt auf Parade; in der Hand hielt er ein dienſt⸗ liches Schreiben, mit dem er auf bedenkliche Weiſe ſpielte. Es ſchien ihm ſchwer zu werden, aber endlich brachte er es doch heraus:
„Die Herren Officiere!“
Der Kreis gruppirte ſich; ein Jeder hatte die Hand am Helm.
„Bitte ſehr, meine Herren.“
Die Hände ſanken herab, wie auf Commando.
„Meine Herren—“
Der Major ſtockte und drehte ſeinen Brief ver⸗ legen hin und her.
„Meine Herren,“ nahm er einen neuen Anſatz. „Wie ich höre, beabſichtigen Sie, ein Liebhabertheater zu arrangiren. Hm, hm!“
Der Gatte der dicken Hauptmannsfrau, der wirk⸗ lich an dem ganzen Attentate unſchuldig war, warf ſich in die Bruſt, räusperte ſich, ſteckte zwei Finger zwiſchen die Knöpfe ſeines Waffenrockes und ſagte:
„Mir iſt Nichts davon bewußt, Herr Oberſt⸗ wachtmeiſter.“
Dabei ſah er den Premier⸗Lieutenant von Ro⸗ ſenkranz ſcharf an; auch der Major ließ fragend ſeine Blicke umherſtreifen.
„Das liegt allerdings in der Abſicht einiger Came⸗


