Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
193
Einzelbild herunterladen

nahme en ner als n, haf. die Gorn⸗. Honorar au ht aber 3e en Beſitze uange dieſes

von einer zuſtheßen endichter in tituten nie⸗ enen Büh⸗

arakterloſer

was ihnenß eer Gegen⸗ i, ſind e ils Gebit

zpulſtrenden

ünſchens et wäͤteren Vorläuf ebensfähih

5 eſten, hin. nben. Int Intereſſen men daut erhältniſſe einer ſo en la durch die dern nur fen läßt. Frucht zu r ein glü 15 ſchönſ ge ul us l

benheit ang in d

ng

4 en.

Band.

ktiplih

Vierte Folge.

Cd NL

D J

eucn

Eine Wlochenchronin für iteratur, Aunst, ſchäne Wliſſenſrhaften und Geſellſchuſt.

Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.

Leipzig, am

Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.

25, Mlärz 1864.

Das Liebhaber-Theater.

Aus dem Officierleben von

Stanislaus Graf Grabowski.

Der Premierlieutenant von Roſenkranz nahm die lange mit engliſchem Jack geſtopfte Kalkpfeife aus dem Munde und gähnte nach Herzensluſt.

Das Beiſpiel wirkte anſteckend auf zwei Haupt⸗ leute, noch einen Premier⸗-, fünf Secondelieutenants und einen Fähnrich. Dieſe zehn Herren ſaßen näm⸗ lich nach ſoeben beendigtem Mittagsmahle in der Officier⸗Reſſource um einen langen Tiſch, auf dem noch die weiße Decke lag und zehn halbvolle Kaffee⸗ taſſen ſtanden, beiſammen. Sie hatten es ſich léger gemacht, wir wollen dieſes Wort nicht ſo wie jener Unterofficier mitLéger heißt commode erklären, ſon⸗ dern damit, daß ſie ſich die Uniformen aufgeknöpft hatten und die verpönten bunten Weſten frei in die Welt gucken ließen, jeder von ihnen dampfte aus

einer der vorgenannten wenig koſtſpieligen Pfeifen, bis auf den Fähnrich, der eine Cigarre rauchte, und ſeit wenigſtens fünf Minuten ſchon war kein Wort zwiſchen ihnen gewechſelt worden.

Die königliche Officier-Reſſource auf der Feſtung P. war ein grüngeſtrichenes Miniaturhäuschen, das an dem großen Alarmplatze lag, der Speiſeſaal eine zweifenſtrige Stube mit hellblauen Wänden, dem be⸗ ſagten langen Tiſche, einem etwas defecten lederbe⸗ zogenen Sopha und einer ganzen Garnitur birkener Stühle.

Als die Geſellſchaft ausgegähnt hatte, folgte noch eine Pauſe von wenigſtens zwanzig Secunden; Einer ſah den Andern erſtaunt an.

Verd langweilig, wenn Nachmittags kein Dienſt iſt! rief dann plötzlich der dicke und rothwangige Hauptmann von Steinbach, der Aelteſte in der Ge⸗ ſellſchaft, und brach dabei in ein wahrhaft wiehern⸗ des Gelächter aus.

Die andern Herren lachten auch, ſich ihres gemein⸗

ſamen Gähnens erinnernd.