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200 Piſtolen werth; und doch habe ich immer noch daran gedacht, dem deutſchen General ein Geſchenk damit zu machen, dem es'mal gelingt, den Dänen auf's Haupt zu ſchlagen, daß er das Wiederaufſtehen vergißt. Aber wenig Ausſicht jetzt auf die Erfüllung meines Gedankens!“
„Das kann ja bald anders kommen, Herr Dirxen. Verliert nur den Muth nicht und habt Vertrauen.“
„Ein Dithmarſe verliert niemals den Muth, Herr! ob's zu Lande iſt oder auf hoher See: ſeine Bruſt trotzt aller Gefahr; und alle Holſten vertrauen ſo gut wie Ihr Andern, daß unſer Herrgott einmal Gericht halten wird über ſeine ungetreuen falſchen Statthalter auf Erden. Bis dahin aber will ich nach Budjadinger Land auswandern, wo ein Bruder, der kinderlos geſtorben, ſein Landweſen mir verlaſſen.“ So ſprach allerletzt noch mein biederer Wirth, als wir den Hof betraten.„Doch noch eins,“ ſagte er lächelnd,„ehe es vergeſſen wird: wenn es zwiſchen Eurem Onkel und mir zum Abſchluß kommt, ſo bleibt
die ſchwarze Stute ausgeſchloſſen von dem zu über⸗ gebenden Inventar.“
„Wie könntet Ihr Euch auch wohl von dem prächtigen Pferde trennen?“
„So wenig als von meiner Tochter Meta, ehe Capitain Janſen nicht auf der eigenen Hufe ſitzt. Seht, dort ſteht ſie in der Thür und hebt drohend den Finger auf, daß wir ſie haben ſo lange warten laſſen zu ihrem Gericht.“
Meta aber freute ſich, daß es mir draußen über⸗ all ſo wohl gefallen.
„Und doch wollen Sie ſich trennen von Allem, was Ihnen ſo lieb und theuer geworden?“
„Des Vaters Wille iſt mein Geſetz. Er wird Ihnen wohl geſagt haben, was ihn hier forttreibt. Er liebt die Dänen nicht, und ich haſſe ſie, weil ſie den Bruder getödtet haben, auf dem des Vaters ganze Hoffnung einſt beruhte.“
Das ſchöne Mädchen wandte ſich raſch ab, ſchein⸗ var um einem Dienſtboten Aufträge zu geben, wohl aber mehr um nicht durch den weiteren Ausdruck ihrer Gefühle in den zu beginnenden Unterhandlungen eine Störung zu veranlaſſen. Ueber Tiſch wurde die Ver⸗ anlaſſung zum Verkauf nicht weiter erwähnt. Herr Dirxen war wieder ſo unbefangen wie Tages zuvor; Meta machte die liebenswürdige Wirthin, ohne mit Entſchuldigungen um ſich zu werfen, mit nichts Beſ⸗ ſerem dienen zu können, wie es trotz der mit guten Gerichten überfüllten Tafel manche gute Hausfrau im Binnenland nicht würde unterlaſſen haben. Herr Dirxen füllte ſpendabel die feinen Kelchgläſer mit ſeinem guten Wein und trank auf baldiges Wieder⸗
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ſehen, falls dem Onkel die Sache gerecht wäre. Mit des Letzteren Vorbehalt hatte ich auf Dirxen's For⸗ derung— 50,000 Thaler Gold— 45,000 Banktha⸗ ler geboten unter achttägiger Vorhand vor anderen Käufern.
Die Trennungsſtunde war gekommen. Der Ab⸗ ſchied von dem ehrlichen Holſteiner ging mir nahe. Es war ſo ganz anders, als wenn zwei gewöhnliche Handels⸗ leute auseinandergehen. Ich war überhaupt in den letzten 24 Stunden ein zweitheiliger Menſch gewurden. Mit jedem Tage, den ich länger in dem geſegneten Lande verweilte, wurden ſo viele alte Erinnerungen aus dem Jahre 1849 wieder in mir neu, daß ich ganz zuletzt erſt wieder an das gedachte, was das Allererſte hätte ſein müſſen, an eine Art von Taxation, überhaupt an einen ungefähren Anſchlag vom Gute, wie der Onkel ein gutes Recht hatte von mir zu erwarten. Die Ackerzahl an Wieſen und an Land unter dem Pfluge hatte ich notirt, die Viehköpfe genau gezählt, bis auf die Haidſchnucken, deren Zahl Herr Dirxen im Augenblick ſelbſt nicht genau kannte. Qualität des Bodens? Nun, zwei Drittel Marſchland, der Reſt Haide mit Torfmoor und Bienen! ich dachte, das ſollte dem Onkel ſchon genügen, wenn der mir beigegebene Taxator zum Ueberfluß erklärte, daß die Fettweiden, wenn's darauf ankäme, für eine doppelte Anzahl von Maſtvieh ausreichend ſeien. Schon am Morgen, ehe wir hinausgingen, hatte Meta mit dem den Töchtern Nordalbingiens eigenthümlichen Zart⸗ ſinn mir die wohnbaren Zimmer des Hauſes gezeigt. Sie befinden ſich unten im Lande, außer den zum gewöhnlichen Gebrauche beſtimmten, zumeiſt in dem nach einem Garten oder nach einem Baumhofe führen⸗ den Erker. Iſt es zur Erntezeit geräuſchvoll auf dem großen Hofe vor der Einfahrt, ſo gewährt oben ein Blick aus den Fenſtern das Bild des tiefen land⸗ ſchaftlichen Friedens. Beſonders behaglich erſchien mir das größere Mittelzimmer. Ein bequemer alter⸗ thümlicher Lehnſeſſel, mit ſchwarzem Korduau bezogen, hatte ſeinen Platz an einem Fenſter, von dem man über die Wieſen den mit Buſchwerk überwachſenen Hügel erblickte, deſſen ich ſchon oben als des Wäch⸗ ters über der Haide erwähnt habe.
„In dieſem Stuhl iſt die Mutter geſtorben. Sie fühlte die Annäherung des Todes, und wollte mit der Sonne zur Ruhe gehen. Und als die Sonne dort über dem Hügel niederging, da ſchloß ſie die Augen wie zum Schlaf, aber die gute Mutter erwachte nicht wieder.“ Es war als wolle ſie durch ihren Schmerz die Ruhe der Seligen nicht ſtören, ſo leiſe hatte Meta die Worte geſprochen, die mir tief zu Herzen gingen.


