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„Und zu welchen Ermittelungen ſind Sie ge⸗ langt?“
„Daß durch dieſelben Urſachen, durch welche dieſer Zuſtand erzeugt worden iſt, unſere Heilung auch wieder bewerkſtelligt werden muß.“
„Das heißt, Sie rathen, daß wir ſobald wie möglich zu Henriette und Suſanna zurückkehren?“
„Unbedingt rathe ich hierzu,“ ſagte der Doctor vor unſerem Quartier anhaltend und vom Pferde ſteigend.„Und nun gute Nacht, ich bedarf der Ruhe, denn je ſorgfältiger ich meinen Zuſtand prüfe, um ſo mehr gelange ich zu der Ueberzeugung, daß die kleine Suſanna es mir wirklich angethan hat.“
Der Doctor machte dabei eine ſo klägliche Ge⸗ behrde, daß ich abermals in ein helles Gelächter aus⸗ brach. Kurz darauf lag auch ich im Bett. Die letzten Worte meines Freundes ſummten mir aber unaufhörlich vor den Ohren, nur daß dabei eine kleine Namensveränderung ſtattfand, denn bevor ich die Augen ſchloß, rief ich nochmals mit der vollen Ueber⸗ zeugung eines Verliebten:„Ich glaube wahrhaftig, auch mir hat es die holde Henriette angethan!“
Wir waren faſt täglich die ſtets gerngeſehenen Gäſte im Schloſſe des Barons. Der Letztere hatte mir am erſten Abend, als wir uns trennten, geſagt:
„Sie kennen nun Beide den Weg, welcher nach meinem Hauſe führt, und Ihre Schuld allein wird es daher ſein, wenn Sie denſelben nicht ſo oft wie möglich benutzen. Das Empfehlungsſchreiben Ihres Oheims Heinrich war bei mir für Sie im Voraus ſchon ein Creditbrief, ſeitdem ich Sie aber perſönlich mit Ihrem Freunde kennen gelernt habe, wünſche ich aufrichtig die Fortſetzung unſerer gegenſeitigen Be⸗
kanntſchaft.“
Schmeichelhafter und günſtiger konnte ſich wohl Niemand ausdrücken, und ich und der Doctor erblick⸗ ten daher auch mit Recht hierin einen neuen Beweis des ſchönen und offenen Vertrauens dieſes in jeder Beziehung würdigen Mannes. Ich hatte bisher ziem⸗ lich ſorglos in die Welt hineingeblickt; ein leichtes fröhliches Herz, wie es meiſt unter einem Huſaren⸗ dolman ſchlägt, war mir ſtets behülflich geweſen, über die kleinen Unebenheiten des Lebens hinwegzu⸗ gehen, ohne viel an das Geſtern oder das Morgen zu denken. Der Umgang mit Henriette ſtimmte mich
ernſter, und das ſchöne häusliche Familienbild, welches
Folge, 163 ich mich ungemein zu ihr hingezogen; vierzehn Tage hat⸗ ten hingereicht, um in meinem Herzen die heftigſte Liebe für ſie zu erwecken. Henriette war ſchön und ſie konnte an Liebreiz gewiß mit jeder Frau wetteifern, aber ſo empfänglich auch ein junger Mann von fünfundzwanzig Jahren hierfür ſein mag, ſo war es doch etwas Höhe⸗ res, etwas Reineres, was mich unauflöslich an ſie feſſelte. Mit einem Wort, es war die Uebereinſtim⸗ mung unſerer Gedanken und Gefühle, die immer mehr hervortrat; der ſchöne weibliche Sinn, der ſich hier mit einem gebildeten Geiſte vereinigte, jener ſüße Zauber, welcher ſich dem Manne von Erziehung gegen— über ſtets geltend macht, wenn das Herz und der Verſtand einer Frau zugleich ſprechen. Aehnliche Bemerkungen mochte wohl auch der Doctor gemacht haben, denn er war nicht mehr der Skeptiker von früher, er war nicht mehr der erbarmungsloſe Spöt⸗ ter, der ſich bemühte, ſelbſt das Ernſthafteſte in das Gewand des Lächerlichen zu kleiden, ſondern er wurde folgſam und gehorſam der kleinen Suſanne gegenüber, ließ ſich von ihr leiten wie ein Kind und hielt, wenn wir uns allein befanden, lange Vorleſungen, durch die er zu beweiſen ſuchte, daß ein Leben ohne Liebe ein verfehltes Leben ſei und daß ein Paar ſchwarze Augen unſtreitig den Vorzug vor allen andern hätten.
So oft es uns der Dienſt geſtattete, blieben wir in dem Schloſſe zur Nacht und wir wußten es ſo einzurichten, daß dies recht oft geſchah. Am Tage durchſtreiften wir die Umgegend, machten kleine Waſ⸗ ſer- und Landpartien mit den Damen und lernten ſo das Landleben von ſeiner wahrhaft poetiſchen Seite kennen.
Ungefähr eine halbe Stunde von dem Gute des Herrn von Weſtern lag mitten in einem ziemlich aus⸗ gedehnten See eine Inſel, welche allgemein unter dem Namen„die Matroſeninſel“ bekannt war. Ein alter Seemann mit wettergebräuntem Geſicht, durch und durch aber eine ehrliche Haut, deshalb aber auch arglos und kurzſichtig, bewohnte dort ein kleines Häuschen und lebte von dem Ertrage der Fiſcherei. Ungeachtet Peter, dem Schiffsmat, ſo wurde er all⸗ gemein genannt, gerade keine Glückgüter zu Gebote ſtanden, ſo barg er doch auf ſeiner Inſel einen Schatz, nach welchem ſich ſchon mancher verlangende Blick gerichtet hatte. Er beſaß nämlich eine Tochter, die, wenigſtens in Betreff ihrer äußeren Erſcheinung,
ſich täglich vor meinem Blicke entfaltete, zeigte mir ganz das Gegentheil von dem alten Seewolf war,
das Leben von einer Seite, über die ich bisher faſt
den ſie Vater nannte. Während der Mat ein brei⸗
noch gar nicht nachgedacht hatte. An dieſem Umſchwung tes, von manchem Meſſeerſchnitt zerfetztes Geſicht hatte meiner Gefühle war— warum ſollte ich dies verheim⸗ und einen Mund zeigte, der, wenn er ihn zu einem lichen?— das Fräulein von Weſtern ſchuld. Schon von Lachen verzog, ſo ziemlich von einem Ohr bis zum
dem Tage an, wo ich ſie zum erſten Mal geſehen, fühlte andern reichte,
hatte die Natur ſich darin gefallen,


