Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
161
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No. II.

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Vierte Folge. ſchmeicelei.5 inet, ſchenkte ſein Biddniß r Tabatire res Portrait

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1. Gatte'ſchet

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Eine Wlochenchronik für iterntur, Aunst, ſchöne Tliſſenſchaſten und Geſellſchaft. 0. 9

ſieht. Ei aneh. aden daian. geipzig, am 11. März 1864. Aüetreneahe

Frauen⸗Bre⸗ vortheihhaft für a

Einige Wochen auf dem Lande.

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uſten Zeir. Novelle 1863. von n, die in, Carl v. Keſſel. Orvar⸗. r L ſhu(Fortſetzung.) dieſes ſ Wis ſt 4 nſ. 2 und M 3 Wahrſcheinlich um die immer ſtärker werdenden gerſuch,.;4 5.:. tdeean⸗ Blitze des kleinen dicken Fabrikanten weniger in die h ichtun Augen ſpringend zu machen, und ihm ſelbſt etwas ſin der nelt Angenehmes zu ſagen, lenkte Herr von Weſtern das

iſ Geſpräch auf deſſen ausgedehnte Etabliſſements.

Herr Eiſengarn, begann er zu mir gewendet, hat durch ſeine Thätigkeit und ſeinen Unterneh⸗ mungsgeiſt ſich um die hieſige Gegend große Ver⸗ dienſte erworben.

Ich verneigte mich, indem ich hinzufügte, daß ich bereits viel Schmeichelhaftes darüber gehört hätte.

Ja, fuhr der Baron mit Wärme fort, indem er ſeine Hand auf die des Fabrikanten legte,mein wackrer Freund iſt ein wahrer Fürſt der Induſtrie

und, was ihm am meiſten zum Ruhme gereicht, ein milder, ein gerechter Fürſt, der ſeine Untergebenen wie ſeine Kinder behandelt.

Und fügen Sie hinzußs ſagte der kleine Mann mit einem Anflug von Stolz, der ihm wohl ſtand, weil ſich ein ſchönes Bewußtſein darin kundgab, fügen Sie hinzu, daß er es nie vergeſſen hat und nie vergeſſen wird, daß ſeine Wiege einſt am Web⸗ ſtuhl ſeines Vaters ſtand!

Die meinige ſtand am Bett meiner Mutter, und ich bekenne, daß ich mich ganz wohl dabei befand, bemerkte der Doctor in ſeiner trockenen Weiſe.

Ich gebe zu, entgegnete Herr Eiſengarn, ohne hierüber auch nur im Entfernteſten empfindlich zu werden,daß die Laune des Schickſals nicht die Ver⸗ dienſte des Menſchen beſtimmt, ja ich gehe ſogar bis zur Grenze der äußerſten Möglichkeiten verticale und horizontale Bewegung mit der Hand, dann eine kleine Pauſeaber ich muß dabei ſtehen bleiben, daß

meine Wiege an dem Webſtuhl meines Vaters ſtand.

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