Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
119
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Vierte Folge. 119

prang Land geſchafft wurden, ward der unerſchrockene, rieſige Doch, als er die Luſt genoſſen, b ihn Marbeck von der Mannſchaft der Lantſche der engli⸗ Lachte er wie ein Verräther, ſchen FregatteSiren aufgefiſcht und eingenommen. Flog davon und ſang noch ſpöttiſch: n des(Schluß folgt.)Das Eichhörnchen iſt entflohen, derſel⸗ Und gefangen ward das Täubchen! hnen,. Und des Mhen ſhnaah Augen zäſe d6 2 8 Trauern um den Elfenknaben ahu Des Müllers Tächterlein. V Ach, die unglückfel'lge Taube! ſpung Unterhalb der Mühl' im Weidicht, tkuge Romanze. Oberhalb der Mühl' im Tannwald dlichen Aus dem Böhmiſchen des Joſef Vlaſtimil Kamaryt Sucht ſie ihn und ſucht vergeblich! er und überſetzt Ach, die unglückſel'ge Taube! welcher 4 Einmal ruhte ſie ermüdet icht zu Alfeen Wäldan. Unterhalb der Mühl' im Weidicht; ab, in Das Eichhörnchen iſt entflohen, Milden Schein ergoß der Vollmond, Und gefangen ward das Täubchen, Sie erwacht' aus ſchweren Träumen r dem Ach, das unglückſel'ge Täubchen! Sieh', da lag an ihrer Seite unt Unterhalb der Moldaumühle, Ein ſo ſih nel, tleinen Guget Unter grünen Weidebüſchen, Diesmal küßt' ſie nicht den Knaben, ela. Stand des Müllers junge Tochter, Streichelt nimmer ſeine Wangen, Lieuie% WVruſch ihr Tuch, das roſenrothe. Drückte nicht ans Herz, ans heiße, kie ſe Siebzehn Lenze zählt' die Holde Dieſen engelgleichen Knaben! de. Mit den ſchönen ſchwarzen Augen, Bitter hob ſie an zu weinen Dies⸗ Einer ſanften Taube glich ſie, Dort, wo ſie den Erſten auffing, in wit Wuſch ihr Tuch, das roſenrothe. Gab den Zweiten ſie den Wellen! hen ſo Gehen Oberhalb der Moldaumühle, Unterhalb der Mühl' im Weidicht, falls In dem dunkeln Tannenwalde, Oberhalb der Mühl' im Tannwald Papiere Wollt' ein ſchmucker Elfenknabe Weint ſie, weint ſie, weint vergeblich! Ein Eichhörnchen liſtig fangen. 5. machte Aber es entſprang der Elfe Einmal lag ſie, krank vor Weinen, Mat⸗ Fiel ins kühle Moldauwaſſer. Unterhalb der Mühl im Weidicht, ictig Und der Lichtmond ſchien ſo traurig: ima Und die ſanften Wellen trugen Dort, wo ſie den Erſten auffing, b mit Dieſen Elfen zu dem ſchönen Und wo ſie verließ den Zweiten, de 1 Müllerkind mit ſchwarzen Augen, Gab ſie ſelbſt ſich preis den Wellen! Snd. Und es legten ihn die Wellen 4 Ihr ins Tuch, das roſenrothe. 51 itze 3 Viele ſagen, daß kein Elfe d Artil⸗ Es geweſen, daß es vielmehr.. enpfing War ein junger, grüner Jäger, Literariſche Briefe von Otto Banch. Der, gelockt vom rothen Tüchlein, beiden Zu dem Mädchen kam im Nachen;. Londoner Myſterien(dunkle Häuſer und Hafen⸗ Doch, glaubt mir, es war ein Elfe, Straßen), von Guſtav Raſch. Wittenberg, bei Herroſé. Und es legten ihn die Wellen.. 3 der un⸗ Ihr ins Tuch, das roſenrothe. Den Armen und Elenden von London bat Raſch als Ge⸗ dieſe Beobachtungen gewidmet; er beſchäftigt ſich durch Ach, ſie küßt' den ſchönen Knaben, nicht mit den zehntauſend Vornehmen. Nirgends iſt de itter Streichelt ihn mit weißen Händen, die Maſſe der Armen, Bedrückten größer und die der de ßn Und ans Herz, ans heiße, drückte bevorzugten Minorität kleiner; in ihren Händen iſt daus Sie den engelgleichen Knaben. der ganze Grundbeſitz mit allen ſeinen Privilegien;

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