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mir dieſen Matroſen zur Stelle. Geh vorſichtig zu Werke; denn eine geringe Unbeſonnenheit kann drei Männern den Kopf koſten, und der eine dieſer Köpfe gehört Deinem Vater... Geh, ſage ich...“
In dieſem Augenblicke ward mit ziemlicher Hef⸗ tigkeit an die Hausthür geklopft. La Ferroux horchte athemlos. Er faßte in die Bruſttaſche ſeines Rockes und verſicherte ſich, daß ſein Terzerol handgerecht ſteckte. Dann ging er feſten Schrittes den Flur hinab und öffnete die Thür. Sein finſteres Geſicht erheiterte ſich unwillkürlich.
Victor de Ruailles und der Gascogner traten Arm in Arm ein. Der Schaluppencapitain ſah noch immer ſehr gramvoll und niedergeſchlagen aus; Fran⸗ ceschi hatte ſeine volle heitere Laune wiedergefunden.
Die erſte augenblickliche freudige Empfindung des Marquis, welcher ſchlimmere Gäſte erwartet hatte, verſchwand. Er ſah den verſchmitzten, unordentlichen kleinen Lieutenant an und bedachte, daß dieſer Be— ſuch noch immer ſchlimm genug ſei. La Ferroux hatte einen Moment lang die Abſicht, die beiden Seeleute unter irgend einem Vorwande vor der Thür abzufer⸗ igen und ſie zu bitten, auf eine andere Zeit wieder Aber Franceschi ſah ihm mit einem ſo blitzenden Blicke in's Auge, daß er beſorgte, dieſer Schlaukopf möge eben aus dieſer beabſichtigten Vor⸗ ſichtsmaßregel Verdacht ſchöpfen und errathen, was der Ci-devant zu verbergen hatte.
Der Marquis lächelte alſo ſo freundlich, wie er es herausbringen konnte, und empfing den blonden Capitain mit einem Anfluge von Herzlichkeit. Den Gascogner würde er unter anderen Umſtänden zum
ſchen Fregatte davon getragen hatte.
„Gratuliren Sie mir nicht, Herr von La Fer⸗ roux!“ rief der Gascogner, als er an Victor's Arme in das Wohnzimmer des Marquis eintrat und auf dem Divan ſo umſtandslos Platz nahm, als ſei dies die Eichenbank in ſeiner Cajüte.„Was bilden Sie ſich ein? Haben Sie nicht gehört, was Ihr theuerſter Herr de Ruailles geſtern Nacht angerichtet hat?“
Victor ſeufzte. La Ferroux ging, die Hände faſt ängſtlich reibend, vor der Cabinetsthür auf und ab, damit der wenig ceremoniöſe Gascogner nicht etwa den Einfall haben konnte, in das Cabinet einzu⸗ dringen.
„Wir ſind von dieſen Engländern in den Grund geſchmettert, mordious!“ fuhr Franceschi fort, die Gegenſtände im Zimmer und das verbindlich lächelnde
Folge. 115
Autlitz des alten Ariſtokraten mit Falkenblicken muſternd. „Fündfunddreißig Todte und Verwundete, ungerechnet drei brave Vormaſtleute, die ertrunken ſind. Ein vor⸗ trefflicher Capitain, dieſer Victor! Sie dürfen auf ihn ſtolz ſein, denn ich nehme an, daß er baldigſt mit dem Fräulein La Ferroux Hochzeit macht.“
„Ah, ah, Monſieur Franceschi,“ erwiderte der alte Franzoſe lebhaft, indem er zugleich ſein Geſicht im Taſchentuche verbarg;„auch ein Bayard und du Guesclin ſiegten nicht immer, und ſelbſt der Kaiſer hat nicht alle Schlachten gewonnen.“
Victor ſah aus wie ein Leichendiener und ſchwieg wie ein Trappiſt.
„Wo befindet ſich das ſchöne Fräulein?“ fuhr Franceschi fort, indem er den Degen aus dem Bande⸗ lier zog und ſich's vollſtändig bequem machte.
„In ihrem Zimmer, mein Lieutenant! Sie iſt
V unwohl!“ bemerkte der Marquis freundlich, indem ſeine Stimme vor Wuth zitterte.
„Wahrſcheinlich vor Schreck über das Mi ßgeſchick ihres Geliebten,“ erwiderte Franceschi hämiſch.
„Sie ſind heute ſehr ſcherzhaft, mein Herr...
„Ich bin in der That ausgezeichnet gelaunt, Herr Marquis, da ich morgen wahrſcheinlich zum dritten Mal degradirt werde. Victor wird ſich ebenfalls wenig darum kümmern, abgeſetzt zu werden; er iſt kaum achtundvierzig Stunden Lieutenant und Capi⸗
tain, iſt alſo der Glorie ſeines Ranges noch nicht zu ſehr gewöhnt.“
„Wie?“ ſagte der Alte, Victor in's Geſpräch
Ziehend, um nicht verpflichtet zu ſein, dieſem Gascog⸗
ner zu antworten. Hauſe hinausgewieſen haben; heute gab er ihm die
Hand, wünſchte ihm Glück zu ſeinen Epaulettes und bedauerte ihn wegen einer leichten Bleſſur an der Stirne, die er bei jenem Rencontre mit der engli⸗
„Sie haben alſo eine Unterſuchung wegen dieſes beklagenswerthen Ereigniſſes in voriger Nacht zu befürchten?“
„Morgen iſt Kriegsverhör,“ ſeufzte Victor, der ſich bisher immer nach der Stubenthür umgeſchaut hatte, ob ſeine Ci⸗devant⸗Geliebte nicht erſcheine.
Eben holte er zu einer längeren Rede aus, als Franceschi, welcher im Zimmer umherging, ein Paar Handſchuhe aufhob und ausrief:
„Das ſind ja ſeltſame Handſchuhe! Sacrebleu; die gehören für ein paar anſtändige Fäuſte... Und hier ſteht ja wohl ein engliſcher Stempel darin...“
„Natürlich!“ ſagte La Ferroux trocken.„Ich habe ſie auf Regentſtreet, London, gekauft.“
„Singulier!. Aber heute iſt Alles ſonderbar... Wiſſen Sie die Geſchichte von den Pulvermagazinen?“
„Die Geſchichte iſt ſo übel nicht!“ ſagte La Ferroux, ſeinen kleinen Feind unverwandt und offen in's Auge faſſend.„Ich habe allen Reſpect vor Männern, wie es die ſein müſſen, welche ein ſolches
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