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Uierte Folge.
jene Einſicht und Bildung nicht am Ruder ſitzen, ſondern nur im einflußloſen Privatleben fortvegeti⸗ ren darf.
Hier geht dieſer Fonds des Wiſſens und Kön⸗ nens oft früh zu Grunde, entweder ermüdet vom Mangel an praktiſcher Bethätigung, oder als eine Sühne für die gute Sache, wenn er ſich als polemi— ſche Kraft gegen die Mißbräuche und feudalen Un⸗ verſchämtheiten der privilegirten Parteien wendet.
Dieſes Schickſal kann ſich in geiſtiger oder leib⸗ licher Beziehung erfüllen. Das letztere ereignet ſich mit Ernſt Bleibtreu, der in der Blüthe ſeiner Be⸗ ſtrebungen von einem ariſtokratiſchen Jugendfreund als ein Opfer der ſich gegen die glänzende Schande ausſprechenden Sittlichkeit in einem Duell erſchoſ⸗
ſen wird.
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Die Rundung der Compoſition wird natürlich durch dieſen plötzlichen Verlauf nicht gefördert.
Doch der Verfaſſer wollte erſichtlich den äußer⸗ lichen Sieg und das blinde Glück der ſo häufig das Tüchtige zerſtörenden Standesvorrechte aufdecken, und es paßte ihm gerade, wahrſcheinlich geſtützt und über⸗ redet durch einen wirklichen Vorgang, das ſchmerzliche Thema ſeiner Tendenz nicht in verſöhnenden Accor⸗ den verklingen zu laſſen, ſondern mit einer Diſſonanz zu ſchließen. Der ungezwungene Vortrag der Er⸗ zählung iſt ſtyliſtiſch ſehr gewählt und gefeilt, und dieſe in der neueſten Romanliteratur leider nicht hei— miſche Eigenſchaft berührt den Leſer doppelt ange⸗ nehm. Dazu geſellen ſich treffliche Raiſonnements über politiſche und ſociale Zuſtände unſeres gemißhan⸗ delten deutſchen Vaterlandes.
Feuilleton.
Alfred de Vigny.
Himmel Frankreichs ein Dreigeſtirn auf, das damals nicht blos in Frankreich, ſondern in ganz Europa großes Aufſehn erregte und deſſen Werke im Original und in Ueberſetzungen auch in Deutſchland verſchlungen wurden. Zwei von ihnen, Lamartine und Victor Hugo, ſind noch fortwährend litera⸗ riſch thätig und ſie tragen dafür Sorge, bei dem leſenden Publicum nicht in Vergeſſenheit zu gerathen; der Dritte— Alfred de Vigny— hat ſeit der Mitte der dreißiger Jahre ſehr wenig, faſt nichts veröffentlicht, und unter der jüngern Generation mag es wohl gar viele gebildete Perſonen geben, welche die Werke dieſes Mannes, ſo trefflich ſie auch ſind, kaum dem Namen nach kennen. Wir können uns darüber um ſo weniger wundern, wenn wir erfahren, daß dieſer Dich— ter ſelbſt den Augen der Pariſer, in deren Mitte er lebte, ſich ſo entzogen hatte, daß ſie erſt nach dem am 17. Sept. v. J. erfolgten Tode deſſelben den Dichter, den Menſchen und den Gang ſeiner Schickſale näher kennen lernten, der ihnen bis⸗ her in einem ſo hohen Grade unbekannt geblieben war. Da dieſer Dichter ſich in der Literatur⸗Geſchichte ſeines Vater⸗ landes für immer eine ehrenvolle Stelle geſichert hat, ſo dür⸗ fen wir wohl mit ziemlicher Gewißheit annehmen, daß die folgenden Mittheilungen über denſelben unſern meiſten Le⸗ ſern willkommen ſein werden.
Grraf Alfred de Vigny wurde zwei Jahre vor dem Be⸗ ginn des neunzehnten Jahrhunderts, acht Jahr ſpäter als de Lamartine, vier Jahr früher als Victor Hugo zu Loches in der Touraine geboren. Sein Vater, der Graf de Vigny, ein glänzender Hofmann, hatte ſich unter Ludwig XV. in dem ſiebenjährigen Kriege ausgezeichnet. Seine Mutter war eine Tochter des Admirals de Baraudin, eine Couſine des
großen Bougainville und Großnichte des Dichters Regnard.
(Sie war eine ſehr ausgezeichnete und ſchöne Dame, die ſich In den zwanziger Jahren tauchte an dem literariſchen
eben ſowohl durch große Intelligenz wie durch eine unge⸗ wöhnliche Charakterfeſtigkeit auszeichnete. Zwiſchen der Mut⸗ ter und dem Sohne herrſchte eine ſehr große Aehnlichkeit. Alfred de Vigny erhielt ſeine Schulbildung in einer Lehranſtalt in dem Faubourg Saint Honoré, die er als Ex⸗ terner beſuchte und wo er einen ſo anhaltenden Fleiß zeigte, daß ſeine ſchwächliche Geſundheit dadurch bedroht ſchien. Wie alle gebornen Dichter begann er ganz außerordentlich bald Verſe zu machen; ſeine Mutter, welcher einige davon in die Hände fielen, war daher ſehr erſtaunt, auf ihre Frage, was er zu werden gedenke, die Antwort zu erhalten:„Ich will rother Lancier werden!“ In ihm floß von väterlicher und mütterlicher Seite Soldaten⸗ und Dichterblut, das ſich, wie es aus ſeinem ſpätern Leben erhellt, wechſelsweiſe geltend zu machen ſuchte, und berückſichtigt man dabei noch, daß der Vater ſehr gern von ſeinen Feldzügen im ſiebenjährigen Kriege ſprach und daß Alfred de Vigny's Schulzeit in eine Zeit fiel, wo die Siegesbülletins Napoleon's I. den kriege⸗ riſchen Geiſt der Jugend aufregten und wo nach des Dich⸗ ters eignen Worten die Schüler in den Lyceen zerſtreut waren, weil die Trommel die Stimme des Lehrers übertönte, und Alle ſich beeilten, mit den Schulſtudien zu Ende zu gelangen, um auf irgend einem Schlachtfelde ſich den Stern der Ehren⸗ legion—„den ſchönſten Stern am Himmel der Kinder“— zu verdienen: ſo kann man ſich über Alfred de Vigny's Vor⸗ liebe für den Soldatenſtand nicht wundern. Im Jahr 4814 ſtürzte das Kaiſerthum, und die Bourbons nahmen wieder von Frankreich Beſitz. Der kaum ſechzehn Jahre alte Al⸗ fred de Vigny trat gleich nach der Reſtauration in das Gendar⸗ mencorps der königlichen Garde ein, und zwar in eine Com⸗ pagnie, deren Mannſchaft ausſchließlich vornehmen Familien angehörte und in der alle Einzelnen den Grad als Sous⸗


