ſich ähn⸗ 8 gelege⸗ rden von mer ys unze Di⸗ vertilgt i iſt au⸗ heimge⸗ den die
Tdo dr
ere hade alten! Cs leiten, ſich gen, damit iſten ein⸗ ittenzeug⸗ en guten ohne ein
almyra. un. Der z derſelbe zt worden,
Tode und
1
„ 2
tund ſteht as er aus deuen er 10. Mätz Städtchen ollden be⸗
Jackſon⸗
Vierte
Folge. 79
Am 30. März wurden zwanzig Reiter vom Regiment/ Wand, den Rücken nach dem Fenſter gekehrt, ſank er bald in
Anderſon als Meuterer vom Kriegsgericht zum Tode verur⸗ theilt. Aber General Roſenkranz zu Murfreesborough in Tenneſſee wagte nicht, das Urtheil vollſtrecken zu laſſen, weil er Meuterei des Regiments fürchtete. Er hielt deshalb eine freundliche Anſprache an die Verurtheilten, begnadigte ſie, bat ſie aber, ſich in Zukunft gut aufzuführen. 6.
Pater Mathem und Lord Brougham. In„Macguire's Life of Father Mathew,“ des bekann⸗ ten Mäßigkeitsapoſtels, wird folgende Anekdote erzählt:
Während ſeines Aufenthalts in London lernte er die ausgezeichnetſten Männer jener Zeit kennen, welche in das Haus ſeines gaſtfreundlichen vornehmen Wirths eingeladen worden waren, um den großen moraliſchen Reformator ken⸗ nen zu lernen. Einer großen Geſellſchaft in dem gaſtfreund⸗ lichen Hauſe eines iriſchen Lords verſchaffte er kein kleines Vergnügen, indem er theils ſcherzhafte, theils ernſte Verſuche machte, um an Lord Brougham einen Convertiten zu ge⸗ winnen, der aber den Anſtrengungen ſeines gefährlichen Nachbars einen theils launigen theils entſchloſſenen Wider⸗ ſtand entgegenſetzte.„Ich trinke ſehr wenig Wein,“ ſagte Lord Brougham,„nur ein halbes Glas bei dem Luncheon und zwei halbe Gläſer bei dem Diner; und obwohl mein Hausarzt mir den Nath ertheilt hat, die Quantität zu ver⸗ mehren, ſo habe ich doch verweigert, das zu thun.“
„Der thut Unrecht, Mylord, welcher Ihnen den Rath ertheilt die Quantität zu vergrößern, und Sie thun Unrecht, indem Sie die kleine Quantität trinken, die Sie erwähnt ha⸗ ben; doch ich habe meine Hoffnung auf Sie noch nicht auf— gegeben.“ Und nach einem ſcherzhaften Widerſtande von Sei⸗
ten des gelehrten Lords bekleidete Pater Mathew Seine
Lordſchaft mit der ſilbernen Medaille und dem Bande, den Inſignien und dem Collier des neuen Mäßigkeitsordens. „So will ich ſie denn behalten,“ ſagte Lord Brougham,„und ſie mit nach.... Houſe nehmen, wo ich ſicher bin, den al⸗ ten Lord... anzutreffen, dem ich dieſe Ordenszeichen ver— ehren will.“ Die Anmeldung dieſer Abſicht wurde mit gro⸗ ßem Gelächter aufgenommen, denn der erwähnte Lord war als ein ſehr großer Verehrer des Bacchus bekannt. Lord Brougham hält ſtets, was er verſpricht. Als er das nächſte Mal den wegen ſeine Peer traf, ſagte er zu ihm:
„Lord—, ich habe ein Geſchenk von dem Pater Mathew für Sie,“ und mit dieſen Worten hing er ihm ſchnell das Band um ſeinen Hals.
„Nun, ich will Ihnen ſagen, Brougham, was das iſt! Ich werde für dieſen Abend nüchtern bleiben,“ ſagte Se. Lordſchaft und zur großen Verwunderung ſeiner Freunde hielt er das Gelübde.
Derſelben Schrift entnehmen wir eine zweite Anekdote über Pater Mathew, welche die Aufſchrift führt:„Father Mathew and his Galway admirers.“
Das beſte Zimmer in dem Hauſe war für den geehr⸗ vaß in Stand geſetzt, der von ſeinem Wirth ſelbſt in V
e geführt wurde. Das Zimmer lag ebener Erde und wurde durch ein Bogenfenſter erleuchtet, das weder mit ei⸗
V V
nem Fenſterladen noch mit Vorhängen oder irgend etwas Pater Mathew dachte an nichts ch durch einen ruhigen Schlaf für die Arbeiten
ages zu ſtärken, und ſein Geſicht nach der
dieſer Art verſehen war. weiter, als ſi
des folgenden T
s großen Durſtes ſo bekannten alten
einen tiefen Schlummer. Wie gewöhnlich zu einer frühen Stunde erwachend, bekreuzte er ſich, ſagte ſein gewöhnliches Morgengebet und kehrte ſich dann nach dem Fenſter. Man denke ſich ſeine Verlegenheit, als er eine Menge Leute— Männer, Weiber und Kinder— vor dem durch nichts ge— ſchützten Bogenfenſter und zum wenigſten zwanzig platt ge⸗ gen das Glas gedrückte Naſen erblickte, deren reſpective Ei⸗ genthümer ſich dadurch um ſo beſſer in den Stand ſetzen wollten, einen Blick auf Seine Ehrwürden zu werfen. Ei⸗ nen beſcheidenern Mann als Pater Mathew konnte es gar nicht geben, und ſeine Verlegenheit über dieſes deutliche Zei⸗ chen ſeiner Beliebtheit unter dem Volke war ſehr groß. Er blickte nach dem Kopfende ſeines Bettes und auf den Tiſch, der in der Nähe des Bettes ſtand, um zu ſehen, ob eine Schelle vorhanden ſei, die er erreichen könne, doch an einen ſolchen Luxusartikel war in dem Hauſe eines Prieſters in einem im Gebirge liegenden Kirchſpiel in Galway nicht zu denken. Von dieſer Seite war alſo auf keine Hülfe zu rech⸗ nen. Neben dem Kamine ſah er etwas, was einer Glocken⸗ ſchnur ähnlich war; doch ob es eine wirkliche Glockenſchnur oder nur ein Blendwerk und eine Täuſchung war, konnte er nicht unterſuchen; denn es würde ſchwierig geweſen ſein, das aufzufinden, was wohl im Stande geweſen ſein möchte, den Pater Mathew zu beſtimmen, den Schutz der Bettdecke auf⸗ zugeben, aufzuſteigen, durch das Zimmer zu gehen und jene Glockenſchnur zu ziehen, die ihm Tantalusqualen verurſachte. Das Gedränge vor ſeinem Fenſter war im Zunehmen begrif⸗ fen, und das dumpfe Murmeln der Stimmen bewies, wie be⸗ lebt die Unterhaltung war, die von der Menſchenmenge ge⸗
führt wurde. Pater Mathew wagte es einen zweiten Blick Doch die geringſte Bewegung
nach dem Fenſter zu werfen. von ſeiner Seite vermehrte nur die Neugierde der Leute vor ſeinem Fenſter, und es ſchien ihm, als wenn an den Fenſter⸗ ſcheiben die Zahl der plattgedrückten Naſen immer mehr zu⸗ nehme. Der arme Mann fühlte ſich ganz wie ein Gefang⸗ ner und horchte begierig, ob ſich nicht irgend ein Laut ver⸗ nehmen laſſe, der ihm die Hoffnung oder das Verſprechen ſeiner Befreiung bringe; doch erſt nach drei langen, langen Stunden der komiſchen Gefangenſchaft ſeines Gaſtes trat der bedachtſame Wirth, der ſeinen Gaſt nicht zu früh hatte ſtören wollen, in deſſen Zimmer, wo er die Anweſenheit der bewun⸗ dernden Menſchenmenge wahrnahm, die ſofort, was kaum er⸗ wähnt zu werden braucht, zur unausſprechlichen Erleichte⸗ rung und Freude des Pater Mathew zerſtreut wurde.
C.
Misrellen.
Als Lord Mansfield im Jahre 1771 ſeinen Gerichts⸗ diſtrict in England bereiſte, führte man ihm eine alte Frau vor, die man anklagte, daß ſie eine Hexe ſey:„Sie iſt auf ihrem Kopf, mit den Beinen in der Luft, übers Feld gelau⸗ fen.“ Der Lord ſah, daß das Volk äußerſt erhitzt war; es unterrichten wollen, ihm zuſprechen, hätte unangenehme Fol⸗ gen haben können. Er ſprach daher ſehr hart zur Frau. „Habt Ihr die Ehre, eine geborne Engländerin zu ſein?“„Ja, Mylord,“ antwortete ſie.„Das iſt Euer Glück,“ verſetzte er ſtreng,„in Alt⸗England. iſt alles erlaubt, was die Geſetze nicht verbieten, und ein Geſetz, welches verbietet auf dem Kopfe zu laufen, iſt nicht da, packt Euch fort.“—„So iſt's, Gentlemen,“ ſagte er zu den Klägern;„wenn es uns heute einfiele, einen ſolchen Spaziergang zu machen, ſo kann uns


