Jahrgang 
01-25 (1864)
Seite
9
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gehorchen, obgleich ſie nicht das geringſte Intereſſe für einander fühlten.

Baſſa machte eine verabſchiedende Verbeugung

gegen ihren bisherigen Begleiter, der die ganze Scene begriffen zu haben ſchien, denn er zog ſich vollſtändig zurück, der Major trat an die junge Dame hinan.

Ihre Majeſtät haben befohlen, ſagte er, ſich achtungsvoll verbeugend.

Und ich gehorche, erwiderte die Dame nicht be⸗ ſonders freundlich.Darf ich wiſſen, wen ich die Ehre habe, meinen Cavalier nennen zu dürfen?

Der Major nannte ſeinen Namen und nahm die Geſichtsmaske ab. die ſich nicht demaskirte, beobachteten ihn mit offenba⸗

rem Intereſſe.

Geben Sie mir Ihren Arm, wenn es Ihnen beliebt, ſagte ſie kurz.(Fortſetzung folgt.)

Gedichte von Guſtau Weck.

Meiner Mutter.

I.

Es hört einſam, umrauſcht von Traumgefieder, Der Schiffer längſt verſunk'ner Städte Glocken, Und mit unnennbar zauberiſchem Locken Ertönen tief im Meergrund ſüße Lieder.

Dann taucht er oft wohl in die Wellen nieder,

Doch fängt ſein Blut im Feuchten an zu ſtocken, Dann flieht er eilend, vor der Nacht erſchrocken, Und froh begrüßt er Gottes Sonne wieder.

So hatt' ich oft ein hohes Ziel gefunden, Verlockt vom Traume ungewiſſen Strebens, Doch war die ſüße Täuſchung bald verſchwunden,

Und wenn ich ſah, mein Ringen ſei vergebens, Dann ſucht' und fand ich Heilung meiner Wunden Bei Dir, o Mutter, Licht Du meines Lebens.

II. MMiir träumte, Du wärſt geſtorben und ließeſt mich allein, Und ich, ich war verdorben, 8 Verzehrt von Gram und Pein.

Die Augen der jungen Fürſtin, V

Vierle Folge.

nachgelaſſenen Briefſchaften, rluterungen, Grinne⸗ 4

Wie brannten die Schmerzen, die her Die Seele mit wilder Macht, 5 O könnt' ich, könnt' ich ſterben Da bin ich vom Schlaf erwacht.

Da drangen ſo licht und golden 3 Die Sonnenſtrahlen herein, 6 Als ob ſie gießen wollten

Ins Herz mir allen Schein.

Da wallten die Morgenlüfte

So friſch mir über das Haupt, Und brachten mir Balſamdüfte

Von Wald und Blumen geraubt.

Du friſches Morgenwehen, Du Licht aus wonnigem Raum, Wie lehrt ihr ſelig verſtehen, Daß Alles nur ein Traum!

III. Aus Kindertagen kommt ein Bild mir wieder Im Reihen ſeliger Erinnerungen, Wie oft des Abends mich Dein Arm umſchlungen,* Uud über's Aug' mir ſanken leis die Lider.

Dann rauſcht' es wohl um mich, wie Traumgefieder, Doch ſind im halben Schlaf zu mir gedrungen Die frommen Weiſen, die Du mir geſungen, Mir war, als wehten Himmelsklänge nieder.

O laß das Haupt in Deinen Schooß mich legen, 5. 2 3.. 4 3 17 Laß Deine Hände ruh'n auf meiner Stirne, 1

Und Klängen mich vergang'ner Tage lauſchen! Dann weicht das Fieber aus dem kranken Hirne, 6

Des Friedens Ahnung wird mich ſanft umrauſchen, Und ſcheid' ich von Dir, leitet mich der Segen.

Literariſche Briefe nan Otto Zanck.

Briefwechſel zwiſchen dem Großherzog Karl Auguſt und Goethe⸗

Wie tauſend Freunde unſerer claſſiſchen Literatur- periode werden auch Sie dieſen Briefwechſel zwiſchen Goethe und dem Großherzog Karl Auguſt mit Un⸗ geduld erwartet und mit lebhaftem Intereſſe durch⸗ geſehen haben. Die vorhandene Goethe⸗Literatur, an