Vierte
i ſie he her heilloſe Furcht, Waiben, ſeine Flinte trägt, nehmen f te Nange pmmier. Mijpand⸗ Die eingeborene Bevölkerung von ganz Auſtralien be⸗ ben liider trigt ſchwerlich mehr als einige hunderttauſend Köpfe; wie
viel davon auf die Colonie Queensland kommen, iſt noch nur allein(nicht ermittelt worden. Aber dieſe ſchwarzen Leute ſchmel⸗ at es auh zen raſch zuſammen, und die Anzahl der Todesfälle über⸗ en dem a ſtigt bei weitem jene der Geburten. Mancherlei Urſachen entn wird(wirken zuſammen, auch die Abweſenheit jedes mütterlichen dagier Juſtinctes; denn die Eltern laſſen höchſtens zwei Kinder
und vor einem weißen Reiter, der ünfzig Auſtralier das Haſen⸗
aaufer ihn ſam Leben und erſticken die übrigen ſofort bei der Geburt. keine Vor 6. ert er, und—
gefährlich,
Roſſini. e Componiſt gönnt ſich keinen Au⸗ ro arbeitet ohne Unter⸗
Nrrbrechen
Dieſer ausgezeichnet genblick Ruhe; der berühmte Maeſt
meiner und zwen. En beechung fort. Er hat mit dem Theater begonnen und endigt he ſtatk, in wit Compoſitionen für religiöſe und Kammer⸗Muſik. Er
ſagt ſein Requiem, und wir u möge, ehe dieſes Sein Genie, weit
omponirt jetzt eine Meſſe, wie er wünſchen, daß noch eine lange Zeit vergehe gequiem für ihn geſungen werden kann. eatfernt ſich zu erſchöpfen, hat ſich umgeſtaltet. Er hat bei⸗ nah hundert Stücke für das Piano von einer ſeltnen Schön⸗ kheit und von einer außerordentlichen Verſchiedenheit compo⸗ irt, die er improviſirt, während er ſeinen Papagei reizt, der ihm mit groben Worten antwortet. Zuweilen geht er, während er ein Thema für ſich trällert, im Zimmer auf und ab und nähert ſich einem Fenſter, von dem aus er die Eiſenbahn, ſeine Todfeindin, ſieht. Sie würden ſich alſ wagen?“ ſagte ein junges Mädchen zu i
er Nähe der e Leute ſind Nanne treue ſchwer, da .
europäiſchen überfällt bei ft, walkt ſie und ſchleppt wieder er⸗ den und zu⸗
Srrauß zu o nie in einen dieſer Waggons 8 3
hm, die über dieſe
Folge.
aus, und das ganz
831
e Dach des Hauſes, worin der damalige Oberſtlieutenant von Wacknitz noch ſchlief, ſtand in vollen
Flammen. Friedrich, Tag und Nacht munter, ward dies
Feuer gleich durch ſein Fenſter gewahr, kam ſogleich zu Pfer⸗
de angeſprengt, da noch niemand auf Rettung bedacht war.
Schon brannte der Boden und die Thüre des Hauſes. Er
ſprang ſogleich vom Pferde, ergriff in der Geſchwindigkeit
eine Futterſchwinge, ſtieß damit das Fenſter ein, und rief:
„Nun, mein lieber Wacknitz, hier heraus geſtiegen!“„Ihro
Majeſtät, hier ſtehen noch die Standarten,“ und reicht eine
zum Fenſter hinaus.„Wacknitz! Wacknitz! gleich heraus,
das Uebrige werde ich beſorgen!“— erwiderte der König. Der Oberſtlieutenant folgte dem Befehl; einige Gardedu⸗ corps ſtiegen ſogleich hinein, holten die übrigen zwei Stan⸗ darten, und retteten mit genauer Noth die Equipage ihres Chefs, da ſchon das Haus einſtürzte. Nachher trat der Oberſtlieutenant zum König, und wollte für die allerhöchſte Gnade in Betreff ſeiner Rettung danken.„Sei Er ruhig, mein lieber Wacknitz, das was ich gethan habe, ſind wir uns alle zu thun ſchuldig, und beſorge Er ſeine Geſundheit.“ Kaum war der Tag angebrochen, ſo ſchickte der König dieſem abgebrannten Bauer ein königliches Geſchenk, und alle Offi⸗ ciere der ganzen Brigade folgten dieſem Beiſpiel, ſo daß der Bauer gänzlich entſchädigt wurde.
Kleine Kritiken. Der Gnom. Herausgegeben von Hüb Der goldene Traum. Von Ballantyne, für die Jugend bearbeitet von Jeep.— Erfreueund nütze! Erzählungen von Hedwig Prohl.— Aus dem Lebenzweier Schüler; der Schulmeiſter in Tannenrode, von Richard Baron.
ner⸗Trams.—
an die Frau h kein Wäͤb geht ds micht
unbeſiegbare Averſion ganz erſtaunt war.
„Mein Kind,“ gab ihr Roſſini zur Antwort,„ich wage nich wohl in einen Fiaker, doch vorher erkundige ich mich, ob ie Pferde ermüdet ſind.“
di darte„Und wenn ſie es nicht ſind?“ entgegnete ihm das junge lhaal unter Kädchen.
währt zwei Dann gehe ich zu Fuß,“ antwortete Roſſini.
wah Mehrere ſeiner Stücke für das Piano haben ſonderbare
er zerſchnei⸗ wit ſcharfen berabfließt. ße Stücke auf de von ihren es wird nicht drr Freundes.
te vertheilt, und jedes derſelben
Titel. Sie ſind in vier Hef k; dieſelben heißen: radis;
beginnt mit einem Meiſterwer beurre; saucisson; sardines. Wenn irgend ein Pianiſt bei ihm e ſini und begrüßt ihn mit dem Titel: Maeſtro.„Mein würde ſein, das Piano zu ſpielen, oder Lacombe oder Mathias— ſondern blos wie Einer es Ziel erreichen?
intritt, erhebt ſich
Roſ iinziger Ehrgeiz,“ ſagt er,„ nicht wie Liszt oder Thalberg, ſo viel Stolz habe ich gar nicht, ihrer guten Schüler. Werde ich je dieſ Die Kunſt iſt lang, das Leben iſt kurz.“
Einſtweilen unterzeichnet Roſſini, Spötter bleibt, ſeine Briefe:„Roſſini, Ordnung!“ oder auch wohl: Componiſt.“
der F gäihenthimn lteſen Weibe ud Tod und d ausziehen,
der fortwährend ein Pianiſt der vierten
Misrellen.
—
Die erſte Brigade
n in ein ſächſiſches Dorf, worin au und Alles hatte ſich ſehr zeitig zur der aufgebrochen werden ſollte.
plötzlich Feuer in einem Bauerhof mit d
„Roſſini, früherer muſikaliſcher C.
der Cavallerie rückte zur Herbſtzeit ch Friedrich der Große ſtand, Ruhe begeben, weil früh wie⸗
Um Mitternacht aber brach er größten Heftigkeit
— Hoffmann'’'s Mythologie der Griechen und Römer. Sämmtliche Werke im Verlag von Eduard Trewendt, Breslau 1864.
Alle dieſe empfehlenswerthen und höchſt elegant ausge⸗ ſtatteten Schriften ſind vornehmlich der Jugend und ſpeciell dem Weihnachtstiſch gewidmet, obgleich ſie abgeſehn von die⸗ ſem generöſen Tage durch Unterhaltung und Belehrung fortwährend zu paſſenden Geſchenken für beide Geſchlechter geeignet ſind.
„Der Gnom“, durch Farbendruckbilder von A. Hann geſchmückt, bietet eine reiche Ausbeute von Märchen, Erzäh⸗ lungen, harmloſen Anekdoten, Räthſeln und Gedichten dar, und man findet beliebte Autoren darin vertreten. Es iſt darauf hingearbeitet, das Wiſſen auf eine oft ſogar erhei⸗ ternde, immer leichte Weiſe zu erweitern.
Ballantyne hat im„goldenen Traum“ auf eine gar le bendige Weiſe das Treiben und die Schickſale junger mit einzelnen braven Menſchen untermiſchter Abenteurer in den merkwürdigſten Goldgegenden Amerikas geſchildert, und auch hier unterſtützt der lithographiſche Farbendruck das Wort. Die Ferne bietet hier ihren bunten romantiſchen Geſtalten⸗ reichthum der jugendlichen Phantaſie.
Die drei geſchickt und gefällig vorgetragenen Erzählun⸗ gen von Hedwig Prohl in dem Buch„Erfreue und nütze“ haben durch ſechs Illuſtrationen von Louiſe Thalheim einen beſonders erhöhten Werth erhalten. Dieſe Illuſtratio⸗ nen verdienen alle Beachtung, denn was man ſelbſt unter den Künſtlern männlichen Geſchlechts ſo ſelten findet, zeigt ſich hier: die Producentin kann zeichnen und hat ſich in der Art der Ludwig Richter'ſchen Schule auf eine ſinnig freund- 54
—


