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Vierte Folge. 821
Wie auf einen Zauberſchlag verſtummte die zahl⸗ V„So? ſagte der König ſchon etwas beſänftigt,„er reiche Verſammlung. Kein Laut war mehr hörbar. iſt alſo Ihr Sohn? Stehen Sie auf, Herr Marſchall! In zwei Reihen längs der Waͤnde des Audienzſaales Ich werde den Vater Le Tellier erſuchen müſſen, den
geordnet, verneigten ſich die Anweſenden tief vor dem Chrwürden einen Verweis zu geben, da ſie nicht hin⸗ Monarchen. Der junge de Boufflers allein war unbe⸗ weglich in der Mitte des offenen Raumes ſtehen geblieben. In der Heftigkeit der Leidenſchaft hatte er nicht bemerkt, was um ihn hervorging, und ſo blieb er feſt und unverändert ſtehen mit bedecktem Haupte, zornigen Blicks die Hand am Degen, ohne die von allen Seiten ihm gegebenen Winke zu beach⸗ ten ſich zu entblößen.
Sobald der Königeihn erblickt hatte, zogen ſich ſeine Augenbrauen in düſtere Falten; jedermann kannte dieſe Vorläufer eines Ausbruchés königlichen Zornes, und die Stille war im Augenblick ſo Ffoß⸗ daß man das Summen einer Fliege Jehört haben würde, falls ſie es gewagt hätte den goldſtrahlenden Saal von Verſailles zu durchſchweben. Der König ſchritt haſtig auf den Jüngling zu und rief mit don⸗ nernder Stimme:„Was iſt das? wer ſeid Ihr? was macht Ihr hier? Hut ab, mein Burſche!“
Der Jüngling, der ſich zum erſten Male in ſei⸗ nem Leben vor dem Könige ſah, in deſſen erhabener Gegenwart nicht einmal ein Mitglied der königlichen Familie es wagen durfte, ſeine Stimme ohne Auf⸗ forderung laut werden zu laſſen, erröthete bis zum Weißen in ſeinem dunkeln Auge. Indem er ſchnell dem Befehle des Monarchen Folge leiſtete und einige unarticulirte Leute hervorſtammelte, ſah er ſich nach allen Seiten um, ob ſich nicht eine Stimme zu ſei⸗ nem Beiſtande erheben würde. Aber keiner von Allen war ſo kühn ſich zum Ableiter der fürchterlichen Lei⸗ denſchaft Ludwig's XIV. darzubieten. Hätte man jeden Einzelnen in der zahlreichen Verſammlung um ſeine Meinung gefragt, ſo würde man ſich einſtimmig erklärt haben, daß der Jüngling zu denen gehörte, welche niemals bei Lebzeiten des Königs ihr Glück machen würden.
So ſtanden die Sachen, als der alte Marquis de Boufflers, der ſeinen Sohn lange vergebens geſucht hatte, auf die Nachricht von dem, was ſich ereignet, ſo ſchnell, als es ſein vorgerücktes Alter erlaubte, in den Saal eilte, um ſich dem Könige zu Füßen zu werfen.
„Sire“— rief er aus—„haben Sie die Gnade den Knaben zu entſchuldigen, er iſt mein Sohn. Die heiligen Väter Jeſuiten, bei denen er noch in die Schule geht, verſtehen die Hofſitten nicht ganz. Ach,
Sire, gerade heute hoffte ich das Glück zu haben, ihn
erzeihung für ihn an.“
— Rew. Majeſtät vorſtellen zu dürfen, ich flehe Sie um
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reichend bei ihren Schülern auf die Etiquette zu ſehen ſcheinen.“ Dann ſetzte er, indem er ſich zu dem Jüng— ling wendete und dieſen ſcharf betrachtete, hinzu: „Wiſſen Sie, Herr Marſchall, daß mich Ihr Sohn ſehr lebhaft an Herrn de Lauzun erinnert! es kommt mir vor, als ſähe ich ihn an dem Abend vor mir, als ich ihm zum erſten Male bei Madame de Soiſſons begegnete, und das iſt jetzt— laſſen Sie mich ein—
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mal rechnen— ach, ſchon einige funfzig Jahre her.“
„Ach, Sire!“— rief der junge de Boufflers feurig aus—„möchte ich Herrn de Lauzun wenigſtens in ner Hinſicht ähnlich werden— in ſeiner glühenden Hingebung für Ew. Majeſtät erhabene Perſon!“
Der König, deſſen Aerger ſchon ganz verſchwunden
war, ſchien fohs zufrieden mit dieſer glücklichen Aeuße⸗ e, rung.„Wie,“ rief er aus, indem er ihn leicht auf, 2
die Achſel klopfte„doch ſchon ein Hofmann!—
Erziehung mit ihm verfahren, wie ich es anfänglich glauben mußte. Alles für den König! ſchon Necht.
chen ſo eigenen gewinnenden Freundlichkeit fort— „Du haſt nicht nöthig Dich außerhalb Deiner Familie nach ſolchen edelen Beiſpielen der Nachachtung um— zuſehen. Was mich betrifft, ſo bitte ich Gott, daß er mir und Deinem Vater noch ſo viele Jahre zulegen möge, um Zeuge von den erſten Schritten auf Deiner Laufbahn zu werden. Es fällt nicht ſchwer das edele Blut der Grammonts in Deinen Adern zu entdecken; ſie waren Alle ſchön.“
In dieſem Augenblicke waren Aller Augen auf die liebenswürdige Herzogin von St. Cerets gerichtet, die, ſelbſt eine Grammont, bei dieſem zarten Beweiſe ſtillſchweigender Verehrung tief erröthete.
„Aber dies iſt noch nicht hinreichend,“ ſagte der König,„ein Mann muß tapfer und treu zugleich ſein! Verſtehſt Du mich, kannſt Du mir Beides ver⸗ ſprechen?“
„Sire,“ erwiderte der Jüngling mit Nachdruck, „mein Name iſt de Boufflers.“
Dieſe edele Antwort erregte im Saale ein allge⸗ meines Fluſtern. Der alte Marquis ſenkte den Blick, aber aus der erhöhten Röthe ſeiner Wangen, wie aus dder großen Thräne, welche langſam ſeinem Auge ent⸗ rollte, konnte man deutlich wahrnehmen, wie ſtolz er ſich in dieſem Augenblicke fühlte, der Vater eines ſolchen Sohnes zu ſein.
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Nun, nun, ich ſehe die ehrwürdigen Väter» Jeſui⸗ ten ſind doch nicht ſo ganz unrecht hinſichtlich des*
— Mein Kind“— fuhr er dann mit der dem Monar-.⸗
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