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Vierte
Folge. 809
Ein Sturm von Beifall brach zum Schluſſe aus. der eben gehörten Luſt⸗ und Gräuel⸗Scene kurz
Faſt alle Mitglieder der wohlbeleibten Verſammlung waren warm geworden bis in die Fußſpitzen. Einige warfen ihre Oberkleider zurück. In vielen Augen brannte ein lüſternes Feuer. Eine Bande malaiiſcher Gaukler war hereingetreten, um die Tänzerin abzu⸗ löſen und hatte ſich im Hintergrunde des Saales aufgeſtellt. Aber allgemein verlangte man eine Fort⸗
ſetzung der eben beendigten Darſtellung. Das Mäd⸗
chen zögerte, ſchien verwirrt oder ermüdet zu ſein; eudlich fügte ſie ſich doch dem Drängen und rief den Spielleuten ein paar Worte zu. Ihre Stimme klang gebrochen, und ihre Blicke waren ängſtlich, forſchend
nach der Ecke gerichtet, wo die Gaukler ſtanden.
In glockenhellen Jubel, in bebendes Girren miſcht ſich das Wimmern der Geige, der Trommel Gedröhn, Schmiegſam gleitet Sedona voran. Die erſten Laute entſtrömen ihrem Munde. Kurz zuvor ſind Holothu⸗ rien aufgetragen. Einige Gäſte haben gerade Jeder eine derſelben mit den beiden Eßſtäbchen gar zierlich am Ende angefaßt, und ſaugen die dicken ſchwarzen aſt ſpannenlangen Würmer, die ihre mit Stacheln beſetzten Ringe im Todeskampfe wie zur Vertheidigung zuſammengezogen haben, mit entſchiedenem ſichtlichem Behagen aus. Ihre Geſichter glänzen in zwiefacher Wonne. Da wird die Gruppe der Gaukler jäh von innen heraus durchbrochen. Mit dem Sprunge des Tigers ſtürzt ein Mann auf die Tänzerin ein; ſie wendet ſich entſetzt mit ſchrillem Angſtlaute; und ſchon verſchwindet der bleiche Glanz eines Kris in ihrem Buſen. Ohne Wehruf, ohne Klage, das Gewand von Blut unbefleckt, ſinkt ſie zu Boden, eine geputzte Leiche.“
Die wäre nun beſeitigt! werden Sie ſagen, denn obgleich ſie auf eine ſchändliche Weiſe um's Leben gekommen iſt, ſo fühlt man ſich doch ordentlich er⸗ leichtert; was hätte eine ſo dämoniſche tropiſche Schönheit noch alles anrichten können! Wozu aber dieſe eingemachten Hirſchſehnen, delicaten Hunderippen und üppigen Tanzvergnügungen, die weit über die ſchönſten Momente bei Kroll zwiſchen eins und zwei Uhr oder im Elyſium vom alten Pariſer Maison des mystères hinausgehen? Wo ſpielt dieſes Abend⸗ brod mit der kalten Küche einer Odalisken⸗Leiche zum Nachtiſch?
Wir befinden uns auf der Inſel Borneo, und die Getödtete war eine Perſon, die uns weiter nichts angeht; das iſt eine Beruhigung. Aber die einzigen zwei anderen ſchönen Frauengeſtalten des Romans werden nicht minder jählings in den Oreus befördert, wie Sie hoffentlich nicht ohne Aufregung bald ſehen werden. Erlauben Sie, daß ich die Ergänzungen zu
mittheile.. Ein kleines Kriegsſchiff der holländiſchen Com⸗ pagnie ſchwebt auf der See und kämpft mit furcht— baren Stürmen. Außer ſeinem Capitain befindet ſiche ein Major als militäriſcher Befehlshaber darauf. Plötzlich tritt mitten auf der Fahrt in des Letzteren Kajüte eine vornehme Frauengeſtalt, natürlich wun⸗ derbar ſchön, und des Officiers Erſtaunen iſt nicht gering, denn Paſſagiere und namentlich Damen wa⸗ ren der Kriegsmarine ſtreng verboten. Die zauber⸗ hafte Erſcheinung erzählt, daß ſie trotz all' ihrer Reichthümer von ihren Verwandten einem verhaßten Manne habe verlobt werden ſollen und deshalb lie⸗ ber zu einer Verwandten nach Macaſſar fliehen wolle. Als ſie von ihrem widerwärtigen Bräutigam ſpricht, den ſie einen vertrockneten Affen mit den Augen der Schlange nennt,„dringen ihre Worte ziſchend zwi⸗ ſchen den feſtgeſchloſſenen Zähnen und Lippen hervor, des Majors Augen entzündeten ſich au den Flammen des ſchönen Weibes, das vor Erregung zitterte.... ihr Blick ruhte feſt und ſicher auf dem Manne vor ihr, der ſich eben ſo gebannt fühlte von dem Licht— glanze, welchen dies Weſen ausſtrahlte, wie ihn die thauige Perlenpracht ihres Schmerzes er⸗ griff!“ Der Officier ſichert ihr, die ſich heimlich auf das Schiff begeben hat, Schutz zu, hingeriſſen von dieſer in Haß und Leidenſchaft ziſchenden und doch ſo ſuͤß hinſchmelzenden Perſönlichkeit!
Aber wieder kommt ein Sturm, der uns mit den furchtbarſten Farben, paſtoſer als die des Capitains Marryat, geſchildert wird. Das Schiff wird durch das Auflaufen auf die Felſenuntiefen einer kleinen Inſel ruinirt. In demſelben Augenblick erſcheinen große kriegeriſch bemannte Bote und verſprechen Si⸗ cherheit, wenn man die Waffen abliefert und mit ihnen fährt. Man landet auf der kleinen Inſel, und hier ſteht in glänzender Umgebung ſeines Gefolges der Gebieter„der hohe Herr“, welcher die Fremden hat holen laſſen.
Sie werden ſich nicht minder wundern als der Capitain, der Major und die Dame, da ſie von die⸗ ſem Malaien-Oberhaupt deutſch angeredet werden. Ja, es iſt ein Deutſcher und zugleich eine hinreißende Heldenfigur, ein wahrer Siegfried, der die Gäſte auf das Höflichſte empfängt. Seine Chriemhilde zu wer⸗ den, hat auch die junge Dame, welche Cäcilie Grei⸗ ner heißt und vom Vater her alſo deutſcher Abkunft iſt, die größte Luſt.„Sie fühlte ſich von einer Ge⸗ walt erfaßt, der ſie nicht widerſtehen konnte, die ſie mit innigem Entzücken über all ihr Denken und Sin⸗ nen verfügen ließ. Sie empfand ein ſeliges Kei⸗


