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„Das ſcheint ein ziemlich ſchlauer Fuchs zu ſein,“ bemerkte Schill leiſe zu ſeinen Begleitern,„es kommt mir ſo vor, als wenn ſeine Antwort gerade nur darauf eingerichtet geweſen wäre, einer Frage aus⸗ zuweichen.“
„Wer bewohnt denn dies Haus?“ fuhr er in ſeinem Examen fort.
„Ah bewohnen?“ ſagte der Geheimnißvolle, als venn er über den Sinn dieſer Worte nachdächte,„ja ſo, ſeind zurückgelaſſen von die Herrſchaft, bis vorbei iſt die Krieg.“
„Es hält ſich alſo außer Euch, hier Niemand weiter auf?“
„Niemand,“ war die Antwort,
ganz allein.“ In dieſem Augenblick ſchien es, als ob ſich ganz
guter Freund,
„ich ſeind hier
in der Nähe ein leiſes Geräuſch hören ließ.
„Was war das?“ rief Rothenſee, an die Wand tretend und ſein Ohr an dieſelbe legend.
„Hörten Sie Etwas?“ fragten ſeine beiden Ge⸗ fährten.
„Es kam mir in der That ſo vor. iſt wieder Alles ſtill.“
„Guter Freund,“ ſagte Schill, dicht vor den vermeinten Hausmeiſter tretend,„wir ſind gerade nicht die Leute, welche ſich ein X für ein U machen laſſen. Seid daher ſo gut und ſucht einmal nach Eurem Schlüſſelbund, damit wir uns überzeugen können, was eigentlich hinter dieſer Wand verborgen iſt.“
„Nix verborgen ſind binter die Wand als Ratten und Mäuſ',“ antwortete der ſonderbare Menſch, aber mit einer Stimme, die jetzt ſo laut klang, als wenn er damit Jemand hätte warnen wollen.
„Nun, wir wollen einmal dieſen Ratten und Mäuſen einen Beſuch abſtatten,“ bemerkte Schill,„öff⸗ net daher die Thüre, welche in jenes Nebenzimmer führt, und erſpart uns dadurch die Mühe, es ſelbſt zu thun.“
Dieſe Aufforderung wurde an den Hausmeiſter in einem ſo entſchiedenen Tone gerichtet, daß der⸗ ſelbe für gut fand, keinen längeren Widerſtand zurleiſten, und nun wirklich, brummend zu den Schlüſ⸗ ſeln griff. 3
„Der gute Mann ſcheint in derartigen Dingen nicht ſehr geübt zu ſein,“ ſagte Rothenſee, als er nahrnahm, daß der ſonderbare Menſch den Schlüſſel im Schloß hin und her drehte, ohne daß es ihm ge⸗ lingen wollte die Thüre zu öffnen.
„Ich will ihm etwas zu Hülfe kommen,“ rief Werdau,„vielleicht gelingt es mir beſſer.“
Dies Anerbieten ſchien plötzlich eine wunder⸗
Doch jetzt
bare Wirkung auf den Haushofmeiſter auszuüben, Tllbnn die Thüre leiſtete nicht länger Widerſtand,
Folge. 789
und unſere drei Helden traten in das anſtoßende
G 4 e. Blicke überflogen ſchnell daſſelbe, aber
ſchon in der nächſten Minute ſahen ſie ſich ent⸗ täuſcht an. „Sollte der Mann wirklich wahr geſprochen
haben?“ ſagte Schill.„Dieſe beſtäubten Meubles ſcheinen in der That zu beweiſen, daß dieſes Zimmer ſeit langer Zeit Niemand betreten hat.“
„Wenn dieſer Roſenſtrauch nicht etwa das Ge⸗ gentheil darthut,“ fiel Rothenſee ein, auf einen ſchönen in voller Blüthe befindlichen Stock zeigend.„Allem Anſchein nach iſt derſelbe ſorgfältig gepflegt, und es ſcheint mir ſogar, als wenn er erſt begoſſen worden wäre.“
„Und hier dies!“ rief Werdau, einen feinen Glacéhandſchuh aufhebend und denſelben emporhal⸗ tend,„das iſt ein corpus delicti und ſteht mit der weiblichen Stimme, die wir vorhin hörten, in unzwei⸗ felhafter Verbindung.“
„Die Sache fängt wirklich an verwickelt zu wer⸗ den,“ bemerkte Schill.„Hört, guter Freund,“ fuhr
er fort,„könnt Ihr uns über die Geſchichte dieſes Roſenſtrauches und dieſes Handſchuhes Aufſchluß geben?“
Diesmal erfolgte keine Antwort.
Verwundert ſahen ſich die drei Freunde um und gewahrten zu ihrem größten Erſtaunen, daß der Haus⸗ meiſter verſchwunden war.
„Das iſt wirklich auffallend,“ ſagte Rothenſee.
„Verdächtig ſogar,“ bemerkte Werdau.
In dieſem Augenblick wurde von der Seeſeite her eine Kanone abgefeuert.
Das iſt die Brigg, welche uns ihren Signalſchuß zuſendet,“ rief Schill.„Der Engländer wird ungeduldig und er hat Recht, denn wir haben uns hier mit Unterſuchungen aufgehalten, die für uns nur von untergeordnetem Intereſſe ſind.“
„Sollen wir alſo das Signal geben?“ Rothenſee.
„Wir dürfen damit keinen Augenblick länger zögern. Bereits fängt es an Nacht zu werden. Sie haben doch die Rakete, welche ich Ihnen zu dieſem Zweck einhändigte, Werdau?“
„Ja wohl, hier iſt ſie.“
Die drei Freunde wollten aus dem Zimmer eilen, um ihr Vorhaben auszuführen, als plötzlich eine wohl⸗ tönende Stimme ganz in der Nähe ſagte:
„Es droht Euch Gefahr!“
Die drei Freunde fuhren auf und ſahen ſich überraſcht an.
fragte
„Was iſt das?“ fragte Schill.
vor kurzem friſch


