ankiſchen, ſ gooßen Otte er im Ang rauenbriefe jene Zeit, eiſtes war.
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Vierte Folge.
lie jungen Männer hörten mit kampfluſtiger Neugierde zu. Uls ich nun Gneiſenau wiederfand, ſah ich Alle in großer Be⸗ wegung, Alle auf eine beſtimmte Weiſe beſchäftigt, ein Jeder war mit ſeiner Stellung bekannt, wie Jeder mit dem Geſchäfte, s ihm oblag, in beſtimmter Thätigkeit. Natürlich be⸗ ümmerte ſich Keiner um mich; da beſchlich mich das Gefühl neines Ungeſchicks, und wie ich doch hier als ein völlig über⸗ ſüſſiger Zuſchauer erſcheinen müſſe. Ich vernahm, wie Scharnhorſt verwundet vom Schlachtfelde weggebracht wor⸗ den war. Gneiſenau war wie verſchwunden, die Uebrigen varen mir fremd, und bald fand ich mich allein von den Ku⸗ geln des Feindes umſauſt. So trieb ich mich ein paar Stunden auf dem Schlachtfelde herum, bald den Gefechten in und bei dem Dorfe mich nähernd, bald erblickte ich preu⸗ iſche Cavallerie frei aufgeſtellt, den Kanonenkugeln ausge⸗ ſtzt; ich ſah, wie dieſe die Reihen lichteten, wie bald hier zald da ein Reiter, mehr auf eine erſchreckende Weiſe zerriſſen uls verwundet, hinſtürzte, wie die Uebrigen ihre Reihen wie⸗ der ſchloſſen und ruhig ihren Stand behielten. Spät am Nachmittage fand ich mich wieder mit Gneiſenau in der Nähe des Dorfes zuſammen. Er ſchien völlig heiter und unbe⸗ aangen.„Steffens,“ ſagte er, ſich an mich wendend,„iſt ins nicht eine ſchöne Kanonade? ſie wird zur Feier Ihres Geburtstages angeſtellt.“ Ich geſtehe, ich hatte gar nicht nran gedacht.“ 5.
Für Hundefreunde.
Es fehlt nicht an zahlreichen Erzählungen über einzelne Großthaten und Klugheitsbeiſpiele dieſes Hausthieres, das ſch in den letzten zehn Jahren wieder mehr denn früher als luxpusbeſitz in Europa verbreitet hat. Nicht ſo häufig ſind Schilderungen fremder Hunderacen. Körner theilt Manches nrüber mit, wovon wir nur ein paar kurze Epiſoden aus⸗ wählen wollen.
Von ganz beſonderm Charakter ſind die grauſamen ſchweiß⸗ und Bluthunde, die der Leſer oft in Reiſewerken awähnt findet. In Cuba richtet man die gelblich-braunen, dggenartigen Thiere ab, wilde Ochſen zu bewältigen, entlau⸗ jme Neger und Verbrecher zu verfolgen, weshalb dieſe Hunde zſeuer bezahlt und ihre Race gepflegt wird. Als auf Ja⸗ maica die Maronneger ſich 1798 empörten, ließ die eng⸗ lſche Regierung Negerjäger mit ihren Hunden von Cuba nach maica kommen, und die Furcht vor dieſen Thieren war ſo 9,0ß, daß ſich die Sclaven ſofort unterwarfen.
Das Geſchlecht der ſchwarzen altengliſchen Schweiß⸗ kunde iſt jetzt im Ausſterben begriffen; der echte Schweiß⸗ er Bluthund hat ſich in der ſchottiſchen Geſchichte einen Janen ſchauerlichen Andenkens erworben. Dieſes lohfar⸗ Ene Thier mit breitem Vorderkopf, weiten Naſenlöchern und Leſten Hängeohren wurde in England vor Zeiten ſyſtematiſch algerichtet, nicht nur die Spur des Wildes, ſondern auch der Nenſchen aufzuſuchen. In Geſellſchaft eines alten Hundes maßte der junge die Verfolgung des Wildes lernen, aber man füllrte mit ihnen auch Räuber und politiſche Flüchtlinge auf, din wenn der Hund nur eine Fußſtapfe roch, ſo fand er auch
1] de Flüchtling ſicher. Während der Verfolgung trägt er den 1 dtetgen Schwanz nach oben gekrümmt und läßt ein tiefes,
ſchallendes Gebell vernehmen. Robert Bruce,
hin —. 4...: G en n Heldenkönig, ward oft von ſeinen Feinden mit
ſiſchen Hunden verfolgt, rettete ſich aber dadurch, daß er 8u Strecke weit in einem Bache watete, wodurch der Hund
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die Spur verlor, und ſich dann auf einem Baume hinter Aeſten barg. Wallace, ein andrer ſchottiſcher Held, rettete ſich vor der Verfolgung ſolcher Hunde dadurch, daß er einem Begleiter, welcher ſich weigerte, die Flucht fortzuſetzen, weil er ſeinen Herrn verrathen wollte, den Kopf abſchlug, ſo daß die Hunde bei dem neuen Blut die alte Spur verloren. Während der langen blutigen Bürgerkriege benutzten engliſche Fürſten ſehr oft Bluthunde, um ihre Feinde aufzufinden. Eſſex nahm ſogar 800 ſolcher Thiere mit, als er auf Eliſa⸗ beths Befehl nach Irland zog, um einen Aufſtand der Iren zu bewältigen.
Ein ſonderbarer Kauz iſt der kamtſchadaliſche Hund, welchen die Landesbewohner auf originelle Art zum Zughunde abrichten. Gleich nach der Geburt ſperrt man die Jungen in eine dunkle Erdhöhle, wo ſie ſo lange bleiben, bis man ſie anſpannen kann. Dann kommen ſie mit bereits abgerich⸗ teten Hunden vor den Schlitten, werden vom Licht und von der Neuheit der Gegenſtände wie geblendet, laufen in dieſer Blendung mit, werden dann wieder in ihren Kerker geſperrt und dieſe Verſuche ſo oft wiederholt, bis ſie das Ziehen ge⸗ lernt und den Ruf des Fahrenden wohl verſtanden haben. Trotzdem muß man Liſt und Ueberraſchung anwenden, um dieſe Hunde anzuſpannen. Während dies geſchieht, heulen ſie kläglich mit aufgehobenem Kopfe, ſchweigen aber, wenn man abfährt, und ſuchen dem Fuhrmann durch allerlei Bosheit und Tücke das Fahren zu verleiden. Kommen ſie an Ab⸗ gründe, Klippen und gefährliche Stellen, ſo verdoppeln ſie ihre Schnelligkeit, um die Fahrt recht gefährlich zu machen; ſchlägt der Kamtſchadale einen Hund mit der Peitſche, ſo beißt dieſer den Nachbar, dieſer den dritten, und im Nu iſt das ganze Geſpann ein Knäuel ſich beißender Hunde. Dennoch kann der Kamtſchadale die ſteilen Gebirge ſeines Vater⸗ landes, die tief verſchneiten Thäler mit ſchwachgefrornen Strömen, die zuſammengewehten Schneedünen nur mit dem Hundeſchlitten bereiſen; er hat ſogar eine Hundepoſt einge⸗ richtet, welche in 3 Tagen 45 Meilen zurücklegt. Während des ſchneefreien Sommers muß der Hund ſich ſelber ernäh⸗ ren, indem er mit großer Geſchicklichkeit fiſcht, aber nur die Köpfe der Waſſerbewohner frißt. Gegen die Mitte des Octo⸗ bers treibt aber der Herr ſeine Hunde wieder zuſammen, legt ſie in der Nähe ſeiner Wohnung an, damit ſie durch Hunger ihr Fett verlieren und ſich dadurch auf die Winterarbeit vor⸗ bereiten, die ſie mit kläglichem Geheul begrüßen. Die Hunde ſcharren ſich im Sommer Gruben, um kühl zu liegen, im Winter ſcharren ſie ſich in Schnee, und bei Schneeſturm nimmt der Reiſende in ihrer Mitte Platz, damit ſie ihn wär⸗ men, während der Sturm ihn mit Schnee bedeckt. Um Fiſche zu fangen, gehn die Hunde bis an den Bauch in's Waſſer, ſtehn dann ſtill und ſchnappen alle nahenden Fiſche weg. Mit Fiſchſuppe werden die Jungen aufgezogen, mit faulen⸗ den und gefrornen Fiſchen, die man in einer Grube aufbe⸗ wahrt, die alten ernährt, weshalb man ein Dorf ſchon von weitem riecht. Schnee und Eis löſcht im Winter ihren Durſt, und Hundepelz iſt viermal mehr werth als Rennthier⸗ pelz. Selbſt beim ärgſten Wetter finden dieſe Hunde den Weg zu einer Hütte, und ſei ſie auch tief verſchneit.
Die alten Aegypter benutzten den Hund bereits zur Jagd und ſtellten auf ihren Denkmälern bereits Wind⸗, Dachs⸗ und andre Jagdhunde dar, ließen ſich auch von den Bewohnern Nubiens und Abyſſiniens neben lebenden Löwen und Scha⸗ kals Windhunde als Tribut geben, ja man balſamirte den Hund ein und ſetzte ihn als Mumie in die Todtengewölbe. Auch die Griechen gebrauchten bereits Jagd⸗ und Hirtenhunde


