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vierte Folge.
wo man noch nicht gedankenlos Namen ſchuf und ub. Feierlich wurde dem Neugebornen nach einer Beſprengung mit Waſſer vom Vater der Name gege⸗ den, und man legte in denſelben eine ſegnende, weiſ⸗ uigende Kraft für die Zukunft des Trägers. Es ſuchtet ein, daß man gern den Mädchen Namen bei⸗ ugte, die ihnen die Hauptvorzüge ihres Geſchlechtes zwünſchen. vohl gehören: Liba die Lebendige; Swinda die Ge⸗ ſwinde; Sconea die Schöne; Berta die Leuchtende; beidr die Heitere; Adala die Edele; Geila die Frohe; helga die Heilige; Holda die Holde; Irmina die broße; Liufa, Lieba, Leuba die Liebe; Werta die Verthe; Willa die Gewillte.
Was der Mann bei der Frau ſuchte und fand, pricht ſich in zahlreichen Namen aus: Minne, Wunna, liebe und Wonne.„Rath und Rede und die Seelen⸗ V immungen, welche beide fruchtbar machen, ſcheinen aſt ausſchließlich Eigenthum der Frauen, ſo zahlreich ind ihre Namen welche mit„Rath“,„Mut“(Gemüth) uuſammengeſetzt erſcheinen.“ Die Frau bringt, ja iſt ilber des Hauſes Reichthum, daher die vielen mit
Dt“, Reichthum, zuſammengeſetzten Frauennamen.
Ganz beſonders aber mußte ein noch mit der
atur in viel engerem Verkehr lebendes Volk geneigt
ſin, ſeine Frauen durch Blumen⸗ und Thiernamen zu füern. Es war dies nur eine einzelne Seite jener ndlichen Naturanſchauung, welche edlere Blumen an enſamer heiliger Stätte von Göttern geſchaffen, unter dm Fußtritt einer Göttin oder auch aus dem Blute Aunſchuldiger geſproſſen glaubte, gewiſſe Thiere um iſrer Schönheit und Gewandtheit willen den Göttern als heiliges Eigenthum weihete. Daß„Blumen mehr i Frauennamen, Thiere mehr in Mannesnamen ein⸗ zugehen pflegten,“ ſagt Grimm, liegt nahe. Leider gber ſind uns die Blumennamen der Frauen nur noch iſchwachen andeutenden Reſten erhalten,— vielleicht ein Beweis ihres hohen, in die Nomadenzeit des Vol⸗ ts zurückgehenden Alters. Von Thieren dagegen
Zu den älteſten ſolcher Namen mögen
legegnen uns in Frauennamen, und nur in dieſen, ſſonders der Schwan(Swanhild, Swanwit) und Nie ſanftanſchmiegende Schlange, die unſer Alterthum kineswegs als Teufelswerkzeug kannte, ſondern als leilbringend verehrte. Ihre Bezeichnung iſt Lind, Lint, voher Tietlinde, Theodolinde, Sieglint, Gerlint.
Die Sylben Gunt, Hild, Wig verkündigen Kampf und Krieg: Hildegunde, Hildegard, Mathilde, Hed⸗ mig; ebenſo die mit Sieg und Wal(Schlachtfeld) und Ger(Speer, Lanze), z. B.: Sieglinda, Walpurg, Gertrud.
Dieſen Beiſpielen des Verfaſſers ließen ſich noch dele andere beifügen, und es muß allerdings ſehr be⸗
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klagt werden und wird, wenn es faſt zu ſpät iſt, erſt künftig recht in’s Licht treten, daß ſolche ſchöne hoch⸗ poetiſche und echt deutſche Namen meiſtens verſchwun⸗ den ſind. Sie gingen uns nicht ſowohl im Nebel⸗ der Geſchichte verloren, ſie wurden vielmehr verdrängt von der Sucht nach dem Fremden, Ausländiſchen, welcher ſich unſer Vaterland ſchon vom 16. Jahr⸗ hundert an mit ſo unglücklicher Schwäche hingab. Die Höfe und die ſogenannten hoͤheren Kreiſe gingen in dieſer charakterloſen Manierirtheit voran, und es waren wälſche und franzöſiſche Sitten, denen man ſich mit allem Eifer einer armſeligen Nachahmung zum Opfer brachte. Dennoch hat ſich mehr Nationales erhalten, als den früheren und heutigen Modenarren lieb war und lieb iſt.
Der Verfaſſer geht nun auf das älteſte Kloſter⸗ leben über, da leider wegen Mangel an hiſtoriſchen Nachrichten nur ſo wenig Factiſches von unſern alt⸗ germaniſchen Frauen zu erzählen iſt, was ſehr be⸗ klagt werden muß, denn unſere deutſchen Frauen zur Zeit des Julius Cäſar und noch eine geraume Weile ſpäter haben, wie man aus den allgemeinen Schilde⸗ rungen ihrer römiſchen Zeitgenoſſen erſieht, dieſelbe Zartſinnigkeit, Treue, Keuſchheit und echte innige Weiblichkeit gehabt, welche man noch heute an den Töchtern Germaniens ſogar im Auslande mit Recht rühmt, und die ihnen ſomit die häusliche Krone ihres⸗ Geſchlechts aufſetzt. Damals aber beſaßen ſie noch außerdem einen großartigen Heldenſinn, ein ſeltenes eigenes Bündniß des Milden mit dem Starken, wo⸗ raus die poeſievollſten dramatiſchen Effecte und Con⸗
traſte der Menſchenſeele entſtehen mußten.
Man wird vielleicht jenen muthigen Heroismus, der dem blutigen Tode ohne Zagen entgegenblickte und auch herausfordernd entgegenging, ohne doch amazonenhaft und unweiblich zu werden, durch die Rauhheit einer kriegeriſchen Zeit erklären mögen, und man darf dieſe Ableitung in etwas gelten laſſen. So mußte er ſich denn auch mit den civiliſirten wei⸗ cheren Sitten verhältnißmäßig verlieren. Aber zwei⸗ andere Eigenſchaften, die damit verbunden waren, gehörten dem idealen Gebiete an und brauchten nicht in dem Grade mit zu entſchwinden, als ſie leider geſchwunden ſind. Ich meine die unbedingte glühen⸗ de Freiheits⸗ und Vaterlandsliebe der altgermaniſchen Frauen und Jungfrauen. Sie zogen nicht nur der Gefangenſchaft, ja ſogar der bloßen Eroberung ihres Landes das Sterben von Feindeshand oder im Noth⸗ fall von der eigenen vor.
Dieſen inneren Antheil an die Politik, dieſen Nationalſinn ſollten ſich in einer nach der Zeiteultur modificirten Weiſe die Frauen unſeres deutſchen Lan⸗


