Jahrgang 
31-52 (1863)
Seite
749
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Vierte Holge.

Feuill efon.

Der Staatsminiſter Billault.

Am 13. October verlor der Kaiſer der Franzoſen in

finem Staatsminiſter Billault einen ſeiner ausgezeichnetſten Staatsmänner und ſeinen größten Redner, den er dazu aus⸗ iiſehen hatte, die kaiſerliche Politik in der nächſten Sitzung der leiden großen Staatskörper, deren Eröffnung auf den 5. Nov. e anberaumt iſt, zu vertreten und zu vertheidigen, und dieſer lötzliche und ganz unerwartete Todesfall ſoll den Kaiſer um ſ tiefer erſchüttert haben, weil ſich unter allen ſeinen Staats⸗ utinnern nicht Einer befindet, welcher den Verſtorbenen ganz zu erſetzen vermag. Bei der Bedeutung, welche derſelbe denfalls hatte, werden die folgenden Angaben über den Le⸗ zemsgang deſſelben unſern Leſern um ſo willkommener ſein.

Billault wurde am 12. November 1805 in Vannes ge⸗ voren, erreichte demnach ein Alter von 57 Jahren 11 Mona⸗ m. Er machte ſeine Rechtsſtudien in Rennes und ließ ſich lach der Beendigung derſelben als Advocat in Nantes nieder, Im Alter von 25 Jahren wurde er daſelbſt Mitglied des Ge⸗ neinderaths und einige Zeit nachher zum Stabträger des vortigen Advocatenſtandes gewählt; im Jahr 1834, als er umm 29 Jahr alt war, wurde er Mitglied des Generalraths des Departements. Von dieſer Zeit an bereitete er ſich durch in gründliches Studium der Tagesfragen für das öffentliche ſeben vor und machte ſich durch die Herausgabe mehrerer lugſchriften, namentlich einer ſolchen über die Organiſation er Gemeinde in Frankreich, bekannt. In Folge deſſen wurde auch bei den allgemeinen Wahlen im Jahr 1837 gleichzei⸗ t im Departement der Loire Inférieure in den drei Wahl⸗ gzirken Nantes, Paimboeuf und Ancénis als Mitglied der deputirtenkammer gewählt. Er entſchied ſich für Ancénis, as er bis 1846 in der Kammer vertrat.

Während ſeiner Laufbahn als Deputirter zählte er zur zeit des Miniſteriums Thiers zu den Anhängern der Regie⸗ ung, deren entſchiedenſter Gegner er unter dem Miniſterium Guizot wurde. Anfangs zeichnete er ſich in der Kammer meniger durch ſeine Beredſamkeit, die nicht frei von Decla⸗ untion war, als durch ſeine unermüdliche Thätigkeit und ein fünes natürliches Geſchick für die Geſchäfte aus. Er nahm der Berathung der Geſetzvorſchläge von öffentlichem In⸗ fef theils als Berichterſtatter, theils als Redner großen Antheil; die Commiſſion, welche beauftragt war, die der Funmer vorgelegten Pläne für die Ausführung der Eiſen⸗ Sihnen zu ſtudiren, zählte ihn zu ihren thätigſten Mitgliedern eud wählte ihn zu ihrem Secretair.

Im Dictionnaire des Contemporains wird erzählt, als Zſiers berufen worden ſei, das Miniſterium vom 1. März duhilden, habe er Billault, obſchon derſelbe erſt 35 Jahr alt aar, das Portefeuille des Handels und des Ackerbaus be⸗ ſümmt. Da ſich das nicht ausführen ließ, ſo vertraute man un die Functionen der ganz neu geſchaffnen Stelle eines ſeitrſtaatsſecretairs an, welche bei dem Falle dieſes Cabinets 1u 28. October wieder unterdrückt wurde.

In die Oppoſition zurückgeworfen, ließ ſich Billault bei en Barreau in Paris als Advocat einſchreiben. Sein Alnt als Redner war gewachſen. Ein ſehr guter Beur⸗ hiller der parlamentariſchen Beredſamkeit, Herr de Corme⸗

ſiren. Ein Beweis der unbeſtreitbaren Popularität, die ſich Billault, der ſich als Opponent offen zur republikaniſchen Partei bekannte, erworben hatte, iſt, daß er im Jahr 1846 in Paris ſelbſt zum Deputirten gewählt wurde.

Obwohl einer der entſchiedenſten Gegner Guizot's und trotz der Heftigkeit ſeiner Proteſtationen gegen die Wahlbe⸗ ſtechungen weigerte er ſich doch, an der Organiſation der Reformbanquets, welche bekanntlich den Ausbruch der Febru arrevolution herbeiführten, Theil zu nehmen, ſein politiſcher Takt hatte ihn die Gefahren einer ſolchen Agitation ganz richtig fühlen laſſen.

Von 88,858 Stimmen im Departement der Loire In férieune zum Vertreter in der conſtituirenden Verſammlung ernannt, ſchloß ſich Billault weder der Linken noch der Rech⸗ ten ganz an; er unterſtützte mit Mäßigung die demokrati⸗ ſchen Meinungen, ohne indeſſen darin zu weit zu gehen. In die legislative Verſammlung wurde er nicht wieder gewählt, aber er blieb der Sache treu, der er ſich angeſchloſſen hatte, und er vertheidigte mit großem Talent vor dem Aſſiſenhofe das JournalEvénement, welches gerichtlich verfolgt wurde, weil es das Geſetz vom 31. Mai angegriffen hatte, ein Werk des reactionären Einfluſſes, deſſen Zweck darin beſtand, das allgemeine Stimmrecht, unter dem Vorwand es zu reinigen, zu verſtümmeln, um dem Prinz⸗Präſidenten der Republik zur Zeit ſeiner Wiederwahl Stimmen zu entziehen. In den verſchiedenen Plänen miniſterieller Combinationen wurde Billault's Name mehrmals genannt, doch er wies alle An⸗ träge zurück, um ſich nicht für eine ſpätere Zeit unmöglich zu machen, und trat erſt nach dem Staatsſtreich vom zweiten December wieder ins öffentliche Leben ein. In Saint-Gi rons im Departement Arriéège zum Deputirten erwählt, hatte er die Ehre, als Präſident die erſte Seſſion des geſetzgeben⸗ den Körpers zu eröffnen, welche ſich der Proclamation des Kaiſerreichs anzuſchließen hatte.

In dieſem zweiten Theile ſeines öffentlichen Lebens, in dem ſich aus dem frühern Republikaner plötzlich ein ganz entſchiedener Anhänger des Kaiſerreichs entpuppt hatte, ſtieg Billault ununterbrochen bis zu dem Augenblick, wo der Tod ihn abberief, immer höher. Vom 23. Juli 1854 bis zum 8. Februar 1858 fungirte er als Miniſter des Innern, und in dieſer Stellung leitete er im Jahr 1857 mit einem ſolchen Erfolg die allgemeinen Wahlen für den geſetzgebenden Körper, daß die Oppoſitionspartei in demſelben ſich auf fünf Depu⸗ tirte beſchränkte. Seine Ernennung zum Senator war am 4. December 1854 erfolgt. Zum zweiten Mal betraute ihn der Kaiſer mit dem Portefeuille des Innern am 1. November 1859, das er am 27. November 1860 an den Grafen von Perſigny abtrat, weil der Kaiſer ihn an demſelben Tage in Folge ſeines berühmten Decrets vom 24. November deſſelben Jahres, worin er den Kammern das Recht einräumte, für die Zukunft die kaiſerliche Thronrede mit einer Adreſſe beant⸗ worten zu dürfen, zum Miniſter ohne Portefeuille, gewöhn⸗ lich Sprechminiſter benannt, gemacht hatte, um in dem Senat und im geſetzgebenden Körper die kaiſerliche Politik und die eingebrachten Geſetzesvorſchläge zu vertheidigen. Er zeigte ſich dieſem ſchwierigen Poſten vollkommen gewachſen, und ſo⸗

i, ſagte von ihm, er ſeidie Axt für die Reden Guizot's, mit verband ſich ſein Name mit allen wichtigen Acten wie

i ie Kraft und Beharrlichkeit ſeiner Angriffe zu charakteri⸗ mit allen Triumphen des Kaiſerreichs. Am 23. Juni c. er⸗