Vierte
troßen g Den Kachht gr; 3 myfer uh tir, ich hoffe an Euch einen wackern Kümpfer zu er⸗
jehen. Ich nehme Euch auf unter meine Cdelkna⸗ em, und zum Beweiſe, wie ſehr ich die gute Stadt Zürnberg ſchätze und liebe, ſollt Ihr von Stund an un meine eigene Perſon ſein. Doch jetzt geht und liſtet Euch, in wenigen Stunden ziehe ich ab und einen diin geinem Heere nach.“
en Thüin Mit welcher Wonne, mit welchem Stolze Auguſt berihnten en Leubelfing nach Hauſe eilte, läßt ſich kaum be— er des Hauſ ſreiben. Auch der Vater war hoch erfreut über die oberſte ſaß brigliche Gunſt, und die Mutter ergab ſich beru⸗ werk verzin jigter in die Trennung. In größter Eile wurden die Kaſtalten zur Ausrüſtung und Abreiſe getroffen, und de die Mittagsſtunde ſchlug, ſaß der neue Edelknabe zusgerüſtet auf ſeinem muthigen Roſſe. Der Abſchied nar kurz und herzlich. Als Auguſt ſich dem König orſtellte, ſchien dieſer erfreut über den Anblick des llühenden und gar ſtattlich ausgerüſteten Junkers. Erik,“ ſprach er zu ſeinem alten, treuen Leibdiener,
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KRechten
Helle Frel in die ſchme imgeſucht hal des Schwede zwandte er „Aber Augu dieſer Herze
in Leids win ich übergebe Dir unſern neuen Edelknaben zu väter⸗
wirrſch Geſtſcher Fürſorge.“
Nach kurzem Abſchied von dem Magiſtrat beſtieg ir König ſein Pferd und ſprengte an der Spitze finer Begleitung durch die zahlloſe Menge dem Thore , um ſeinem Heere nach Schwabach zu folgen. Ein Lbehoch, ein Segenswunſch ſtieg aus dem Volke her⸗ ur, als Guſtav Adolph durch die Straßen ritt.
ehn Jahrez u, antwort weiner. t betrübt! So wiſſet ebe mit deuua
r ihn ſrete II. Lützen.
dem Rathon Siegreich drang Guſtav Adolph mit ſeinem Heer it einen De aor; am 3. April 1632 ſchlug er Tilly am Lech und Porten li ang bald darauf in München ein. Die Kriegsereig⸗
en Vater nit Vaters. All
niſſe nöthigten den König im Auguſt wieder gen Aürnberg zu ziehen, wo Wallenſtein, der an Tilly's abt mir, Vaeßtelle das Oberfeldherrnamt erhalten hatte, in einem mme, die mohlverſchanzten Lager ſtand. Auguſt von Leubelfing ihm gechn tate vielfache Beweiſe ſeines Muthes gegeben und nt volle Gunſt des Kriegs erlangt. Traurig ſtand eer jetzt ſeiner hart bedrängten Vaterſtadt gegenüber, in welcher Hunger und Seuchen wütheten. Am 8. GSeptember zog der König in voller Schlachtordnung an Ballenſtein's Lager vorüber, um die Stadt Nürnberg aon der Belagerung zu befreien. Sofort brach auch as naliug! Kallenſtein auf und drang in Sachſen ein. rinzin Guſtav's Entſchluß war ſchnell gefaßt.„Ehe ich Nühe ge Sachſen laſſe, laſſe ich mein Leben,“ rief er aus und
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Guſtad ek ſogleich Anſtalten zum Aufbruch nach dem hart helden Gèdrängten Sachſenlande. Am 1. November erreichte Rede„ſe Naumburg, wo er als Erretter mit dem größten die Hn 5 Aabel empfangen wurde. Das Volk ſtürzte auf die
Lniee vor dem König, der ſolches Betragen mißbil⸗ zje und zu ſeinem Hofprediger ſprach:„Unſere
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Sachen ſtehen auf einem guten Fuße, allein ich fürchte, daß mich Gott wegen der Thorheit des Volkes ſtrafen werde.“ Montag, am 5. November, brach der König früh um 4 Uhr mit ſeinem Heere von Naumburg auf, um Wallenſtein anzugreifen, welcher bei Weißen⸗ fels ein Lager bezogen hatte. Wallenſtein zog ſich nach Lützen zurück, wo der König am Abend des 5. November eintraf.
Der 6. November 1632 brach an; dichter Nebel bedeckte die weite Ebene. Guſtav Adolph ordnete ſein 20,000 Mann ſtarkes Heer und ſtellte es dem Feinde gegenüber auf. Beide Armeen trennte die von Weißenfels nach Leipzig führende Landſtraße. Guſtav Adolph ließ ein frommes Kampflied ſingen und beſtieg ſein Roß ohne Harniſch, da ihn ein ſol⸗ cher wegen einer früher erhaltenen Wunde beläſtigte. Mit den Worten„Gott iſt mein Harniſch“ beſtieg der König ſein Streitroß, nur in ein Kollerwams und einen Tuchrock gekleidet. Man will an dieſem Morgen nicht die gewöhnliche vertrauensvolle Heiter⸗ keit, wie ſonſt, an Guſtav Adolph bemerkt haben. Trübe Ahnungen und banges Vorgefühl ſcheinen ſeine Seele ergriffen zu haben. Erſt gegen 11 Uhr brachen die Sonnenſtrahlen durch den Nebel. Da rief der König:„Nun wollen wir in Gottes Namen dran! Jeſu, Jeſu, Jeſu, laß uns heute zur Ehre deines heiligen Namens ſtreiten!“ Die Hauptaufgabe für den König war, die Kaiſerlichen, welche bereits über die Landſtraße gedrungen waren, über dieſe zurückzuwerfen und in ihre Maſſen einzudringen. Der König ſtellte ſich an die Spitze des Stenbock'ſchen Regiments und ſetzte über die Gräben, und der Kampf begann mit den Küraſſieren und Kroaten Piccolomini's. Jetzt kam die Nachricht zu Guſtav Adolph, daß ſeine Infanterie weiche und über die Gräben zurückgedrängt werde. Sofort ſtellte ſich der König an die Spitze der ſma⸗ ländiſchen Reiterei und ſetzte im Fluge über die Grä⸗ ben. Das Regiment konnte ihm nicht in gleicher Haſtsund Schnelle nachkommen. Nur von Wenigen begleitet gerieth der König, da der Nebel ſich zugleich wieder über die Streiter gelagert hatte, unter einen Haufen feindlicher Küraſſiere. Sein Pferd erhielt einen Piſtolenſchuß durch den Hals; ein zweiter Schuß zerſchmetterte einen Arm des Königs, welcher nun den Herzog von Lauenburg erſuchte, ihn aus dem Kampf zu führen. Zu gleicher Zeit erhielt er einen Schuß durch den Rücken und ſtürzte vom Pferde, welches ihn eine Strecke in den Steigbügeln mit fort⸗ ſchleppte, Der Herzog von Lauenburg war geflohen; von der ganzen Begleitung des Königs war nur Einer bei ihm, Auguſt von Leubelfing. Dieſer ſprang ſofort von ſeinem Pferde, als er den König fallen ſah, und bot
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