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der Feind in den Hof eingebrochen, ſo beginnt in den zütten und um dieſelben ein raſender Kampf. Di gewohner wehren ſich wie Verzweifelte, und faſt im ger koſtet die Erſtürmung der paar Lehmhütten de ſuſſen bedeutende Opfer. Sehr ſelten werden Ge⸗ ingene gemacht, denn der erbitterte Soldat giebt ſelbſt en Weibern und Kindern keinen Pardon, und es iſt lichter, eine wilde Katze mit bloßen Händen zu fan⸗ een, als ein zehnjähriges abaſiſches Kind. Manchmal iſcheint auch Hülfe und Entſatz; denn bei dem ver⸗ weifelten Lärm laufen alle Nachbarn dem Orte zu, no der Kampf ſtattfindet, und greifen den Feind von allen Seiten an.
Es iſt eigenthümlich, daß, wenn der Kriegsruf uun die erſten Schüſſe ertönen, die Pferde, das Vieh, Schafe und Ziegen nicht erſt davon getrieben zu wer⸗ der brauchen. Alle Thiere ſtürzen, als wüßten ſie, um was es ſich handelt, in vollem Laufe dem nächſten Valde zu, man braucht ihnen nur das Thor aufzu⸗ nachen; ſelbſt das Hausgeflügel, wie Hühner, Gänſe das nächſte Gehölz, faſt nie
det der Feind etwas Anderes, als rauchende Trümmer.
Die Sammlung erheblicher Streitkräfte im Kau— ſus iſt ſchwierig, weil keine Regierung im Lande giſtirt, und Alles vom guten Willen des Einzelnen deswegen iſt gewöhnlich nur der bedrohte Landestheil ſchlagfértig, die andern üimmern ſich wenig um den Ausgang des Kampfes, ind rücken erſt dann ins Feld, wenn ſie ſich ſelbſt und wenn ſie ſich auch endlich ent⸗ tließen, ihren Brüdern zu Hülfe zu ziehen, ſo wird ſiſes der vielen Formalitäten halber nur langſam twerkſtelligt. Die Wohlhabenderen unterſtützen ge⸗ öhnlich die Aermeren mit Munition; jeder Reiter iie Fußgänger iſt gehalten, ſich Lebensmittel auf nenzig Tage mitzubringen. Hat ſich ein größerer jaufen geſammelt, ſo werden Keſſel auf? Pferden mit⸗ fführt und etwas Vieh zum Schlachten Rachgetrieden. da der Adighe äußerſt mäßig iſt und mit ſeltener ſusdauer den Hunger ertragen kann, ſo iſt er ſicher, sß die Lebensmittel, die er für zwanzig Tage mit⸗
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er Angriff iſt zweierlei Art;
rumt, für einen ruſſiſchen Soldaten kaum fünf bis chs Tage hinreichen würden.
Im Kriegsrathe wird entweder ein Angriff gegen dn Feind oder das Einnehmen einer Defenſioſtellung diſchloſſen, um ihn am weiteren Vorrücken zu hindern. entweder glaubt man un Feind durch Entwickelung einer größeren Macht,
ſaach Ueberfall ſeiner Poſten und Lebensmitteltrans⸗
iſte und durch fortwährende Beunruhigung zu zwin⸗
ae, ſeine Stellung aufzugeben und ſich zurückzuziehen,
welchem Falle es den Kriegshaufen freigeſtellt iſt, *
Folge.
poſt oder
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auf eigene Fauſt ſich zu ſchlagen, ſich zu exponiren oder zu ſchonen; oder es wird beſchloſſen, den Feind um jeden Preis zurückzuwerfen und ihm direct auf den Leib zu gehen. Dieſer letztere Beſchluß wird äußerſt ſelten, nie leichtſinnig, ſondern mit vielem Vorbedacht und einer ſo gründlichen Berechnung ge⸗ faßt, daß man beinahe mit Sicherheit auf das Ge⸗ lingen der Unternehmung rechnen kann, und ſelbſt ein erfahrener europäiſcher Officier wird mit vielem Intereſſe einem ſolchen abaſiſchen Kriegsrathe bei⸗ wohnen.
Nach Mitternacht ſetzt ſich das ganze Corps in Bewegung. Nichts kommt der Vorſicht und der Stille gleich, mit der ſich ein ſolches, oft viele Tauſend Mann ſtarkes Corps bewegt. Ihr leichter Gang und ihre leichte Beſchuhung, die dunkle Kleidung, die Waf⸗ fen in den Futteralen, Alles begünſtigt bei ihnen einen nächtlichen Marſch. Dem Feinde näher gekom⸗ men, detaſchiren ſich Einzelne von der Avantgarde, und auf allen Vieren kriechend ſuchen ſie an die Kre⸗ an das verſchanzte Lager heranzuſchleichen, die Stellung der Nachtpoſten zu belauſchen und zu hören, ob keine außergewöhnliche Bewegung beim Feinde bemerklich iſt. Verſchiedene Signale ſind zwi⸗ ſchen ihnen und den Anführern der Truppen verab⸗ redet. Der Ruf von Nachteulen, wilden Enten oder Gänſen, das Geheul des Wolfes, Fuchſes oder Scha— kals wird von ihnen meiſterhaft nachgeahmt, und gilt den Anführern je nach der Verabredung als gutes oder ſchlimmes Zeichen.
Haben die Ruſſen Wind von der Expedition be⸗ kommen und ſind ſie auf ihrer Hut, oder haben die Wachen etwas Verdächtiges bemerkt und Alarm ge⸗ geben, ſo feuern die ruſſiſchen Geſchütze oft ſtunden⸗ lang nach allen Seiten, werfen Raketen und d Leucht⸗ kugeln, und die Krepoſt oder das Lager vertheidigt ſich oft die ganze Nacht gegen einen imaginären Feind. Wenn die Adighe ſehen, daß der Feind auf ſeiner Hut und wenig Hoffnung für das Gelingen des Ueber⸗ falls vorhanden iſt, nähern ſich nur einzelne Waghälſe der Krepoſt oder dem Lager, feuern ihre Gewehre auf die Schildwachen oder auf's Gerathewohl ab und laufen ſchnell zurück. Die Ruſſen unterhalten indeſſen von den Wällen ein ununterbrochenes Kanonen⸗ und Gewehrfeuer, das ſie erſt einſtellen, wenn es Tag ge— worden und kein Feind zu ſehen iſt.
Den andern Tag halten die Adigbe wieder Kriegs⸗ rath, und nun hängt alles von den Umſtäuden und von dem Talente des Führers ab. Obgleich der Feind von abaſiſchen Wachen umgeben iſt, ſo iſt es doch äußerſt ſelten, daß die ⸗Ruſſen nicht von der Verſamm⸗ lung und den Beſchlüſſen der Bergvoͤlker unterrichtet


