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Hand und bedanke Dich für das, was
Vierte
Ich will Ihnen die Geſchichte mit dem Duelle in penigen Worten aufklären. Sein Sie mir nicht böſe, ch wollte nur ſehen, ob Ihr Herzchen wirklich ſo hart und unverſöhnlich ſei, wie es in der Jasminlaube den Anſchein hatte; Gott ſei Dank, habe ich mich zurch Ibre Verzweiflung um den vermeintlichen Tod nes Magiſters vom Gegentheil überzeugt. Ich habe nich nicht mit ihm geſchoſſen, denn der arme Teufel hat gewiß noch nie ein Piſtol in der Hand gehabt, und der Kampf wäre daher zu ungleich geweſen. Zur Strafe für ſeine Unart gegen Sie ſchickte ich ihn mit bitten und Gewalt auf einem der bolprigſten Bauer⸗ wagen aus dem Dorfe nach der zwei Meilen weiten Stadt, damit er mir dort beim Goldarbeiter in die⸗ ſen Ring, den ich noch von meiner ſeligen Mutter habe und der mir ein überaus theures Andenken iſt, die Anfangsbuchſtaben meines Namens C. v. S. und den Tag meiner Verlobung, den heutigen nänlich, eingraviren laſſe. Das iſt geſchehen, wie Sie ſehen, Louſinechen, und nun möchte ich mit Ihrer gütigen Erlaubniß— Papa hat nichts dagegen— dieſen Ring gern an Ihren reizenden kleinen Goldfinger ſtecken.“
Das Fräulein ſchien noch nicht recht zu begreifen, um was es ſich handle, denn ſie blickte bald den Va⸗ ur, der ſehr zufrieden lächelte, bald den Couſin Carl an; ſie ließ es aber geduldig geſchehen, daß Letzterer den Ring an ihren Finger ſteckte, und als er ſie da⸗ nuf mit ſtarkem Arme zu ſich aufhob und ſie, herglich lachend, auf die rothen Lippen küßte, da mußte ihr ein Licht aufgegangen ſein, denn ſie umſchlang feſt
d Kinen Hals und jubelte dabei wie eine Lerche:
„Mein lieber, lieber Vetter Carl!“
Als die Drei eine Weile ſpäter wieder in das Theezimmer eintraten, wobei ihre Geſichter vor Freude ſtrahlten, rief der alte Herr gebieteriſch:
„Jungens, ſteht tauft Hier, Herr Magiſter Rogge, habe ich die Ehre, Ihnen meinen zukünftigen Schwie⸗ gerſohn, den Rit meiſer Carl von Strahlen, vorzu⸗ ſtellen, und hier ſeine verlobte Braut, meine einzige Tochter Laura. Gratulirt Eurer Schweſter, Jungens! und Du, Laurachen, gieb dem Herrn Magiſter die Du bei ihm gelernt haſt, denn mit dem heutigen Tage haben die Lehrſtunden für Dich natürlich aufgehört.“
Während der Rittmeiſter die ſtürmiſchen Jungen abküßte, hatte Laura die Hand des verdutzten Candi⸗ daten genommen und ſagte ihm wirklich einige herz⸗ liche Dankesworte, denn ſie war zu glücklich, um in dieſen Augenblicken, vielleicht den ſchönſten des weib⸗ (lichen Lebens, andere Gefühle als Milde und Liebe in Herzen zu tragen.
Folge. 66⁵
„Brüderchen,“ meinte nachher der Rittmeiſter, ſeinem alten Schulfreunde auf die Schultet klopfend, „habe ich nicht doch eine beſſere Methode als Du?“
„Ja, ja, Herr Bruder,“ ſtotterte der Candidat verlegen,„dieſes Mal ſcheinſt Du Recht gehabt zu haben. Nun, ich gratulire, gratulire.“
„Kommt die Gratulation auch aus dem Herzen?“ fragte Laura, die ſich jetzt bedeutend mehr fühlte, ſchalkhaft mit dem Finger drohend.
„Nach ſolchen glänzenden Erziehungsreſultaten allerdings,“ erwiderte der Candidat, ſich bis zur Erde verbeugend.
„Und Sie bleiben bei meinen Jungen, Magiſter,“ rief der alte Herr,„bis die Pfarre auf meinem Gute
ledig wird; der Paſtor ſprach heute Morgen davon,
daß er eine beſſere Stelle annehmen wolle, dann kön⸗ nen Sie in die ſeinige eintreten, ich werde dafür ſorgen, ich als Patron der Kirche.“
Literariſche Briefe von Otto Banck.
Geſchichten und Geſtalten von Bernhard Endrulat. Hamburg, bei Neſtler u. Melle. 1863. — Echoklänge aus Venuſia von Adelb. Her⸗
mann. Celle, Schulze's Buchhandlung.— Gedichte von Eduard Neumann. Leipzig, bei Brockhaus. 1863.
Sie werden unter den vielen Lyrikern der Ge⸗ genwart nur wenige bemerken, welche ſich realen Stoffen der Geſchichte zuwenden. Nur ein ſolcher Dichter, der die Romanze und Ballade oder von den größeren Formen das Epos pflegt, kann dieſer Rich⸗ tung Folge geben, denn das, was man im engſten Sinne Lyrik nennt, und was eigentlich nur eine Ab⸗ theilung derſelben iſt,— die ſubjective Gefühlspoeſie
iſche„dyllik, vermag ſich nur an das eigene Abſpiegelung der Welt in demſelben zu
3 ihr die epiſchen, größeren Formen vom Publienin abgewieſen werden, haben wir erſt kürzlich in Betrachtung gezogen. Kleineren erzählenden Poe⸗ ſten wird dieſer Indifferentismus indeß nicht zu Theil; es findet die ſtoffliche Darſtellung in der Lyrik Bei⸗ fall genug, nur muß die Intention nicht erhaben, die Ausführung nicht idealiſtiſch, der Gedaukengang nicht tiefſinnig ſein, wie z. B. bei Hermann Lingg, deſſen Dichtungen lange genug um ihre Anerkennung gekämpft haben. Das Gleiche läßt ſich von den viel realiſtiſch friſcheren und mehr plaſtiſchen Balladen


