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tete, verſtorbene Lord Normanby, der ein Alter von 66 Jahren erreicht hat, verdankte den Erfolg ſeiner ausgezeichnet glück⸗ lichen Laufbahn hauptſächlich ſeinen geſelligen Eigenſchaften. Er war ein ſehr liebenswürdiger Mann, und es gewährte Vergnügen, mit ihm in Geſellſchaft zu ſein. Das ſetzt Eigen⸗ ſchaften des Kopfes und Herzens voraus, die gar nicht zu unter⸗ ſchätzen ſind und die man nicht überſehen darf, wenn man ſeinen Erfolg im Leben beinah gänzlich ſeinem feinen Betra⸗ gen zuſchreibt. Jedermann war gern in ſeiner Geſellſchaft, ohne angeben zu können, weßhalb. In Herzensgüte, guter Laune, angenehmem Betragen, heiterm Lächeln und einer ſtets zum Helfen bereiten Hand liegt ein Zauber, der ſich nicht in Worten ausdrücken läßt. Dadurch fühlte Lord Melbourne ſeinen Arm und Fuß gebunden, und es war ihm ſelbſt unbe⸗ greiflich, weshalb er ſich gezwungen ſah, dem Lord Normanby Alles zu gewähren, was er verlangte. Von einem ſolchen Werthe iſt ein Lächeln; ſolche Vortheile entſpringen aus ge⸗ fälligen Manieren. Lord Normanby verdankte denſelben ein Marquiſat, den Hoſenbandorden, die Lordlieutenantsſtelle in Irland, eine zweimalige Ernennung zum Staatsſecretair und den Geſandtſchaftspoſten in Paris.
Conſtantine Henry Phipps wurde am 17. Mai 1797 geboren und er erhielt ſeine Erziehung in Harrow und in Cambridge im Trinity College. Auf der politiſchen Bühne ſeines Vaterlandes trat er im Jahr 1818 auf, als er kaum ma⸗ jorenn geworden war. In dieſem Jahre wurde er nämlich für Scarborough als Mitglied des Unterhauſes erwählt und in ſeiner Politik entfaltete er die Originalität der Jugend. Obſchon damals die Tories am Ruder waren und ſeine Fa⸗ milie zu den entſchiedenen Tories gehörte, ſo trat Lord Nor⸗ manby doch ganz wie Sir James Graham als Whig, ja mehr als Whig, beinah als ein Radicaler auf. Er beſchäftigte ſich ſehr gern mit der Literatur und in Folge deſſen veröffentlichte er ſpäter ſelbſt Novellen und andere Werke, und darin lag vielleicht der Grund ſeiner liberalen politiſchen Anſichten, denn in der damaligen Zeit nahm Lord Byron als Dichter in England den erſten Platz ein, und ein jugendlicher Bewun⸗ derer der Gedichte Byron's mußte folgerichtig gleichzeitig ein Anhänger der politiſchen Grundſätze deſſelben ſein. Als Parlamentsmitglied war ſeine Jungfernrede— maidenspeech — zu Gunſten der Emancipation der Katholiken. In ſeiner nächſten Rede unterſtützte er die Anträge zu Gunſten einer parlamentariſchen Reform, die damals von Lord John Ruſſell zum erſtenmal vorgeſchlagen worden war. Hierauf aber derzichtete er auf ſeinen Sitz im Parlamente und er begab ſich nach Italien. Als Grund dieſes Schrittes giebt man zewöhnlich an, er habe ſeinen Sitz dem Einfluſſe ſeiner Fa⸗ milie in Scarborough verdankt, und da ſeine politiſchen An⸗ ſichten ſo verſchieden von den ihrigen waren, ſo ſei ſeine Stel⸗ lung durchaus nicht befriedigend geweſen. Im Jahre 1822 gat er von neuem für Higham Ferrers als Mitglied im erhaus ein; ſpäter(von 1826 an) vertrat er Malton und ſo lange er einen Sitz im Unterhauſe bekleidete, unterſtützte 1 forrbahrenn die am meiſten vorangeſchrittenen Whigs und ueai vereinigte er ſich mit ihnen, um Canning zu unter⸗
Im Jahr 1831 ſtarb ſein Vater, der Earl of Mulgrave,
er⸗ der unter Pitt Staatsſecretair geweſen war, und Viscount
Kormanby wurde als Earl of Mulgrave bekannt. In dem ſlgenden Jahr wurde er von den Whigs als Gouverneur nach Jamaica geſchickt. Ein Jahr hernach wurde er bereits wieder zurückberufen, um an Lord Carlisle's Stelle als Ge⸗ ſeimſiegelbewahrer ins Miniſterium einzutreten. Im näch⸗ I
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ſten Jahr ging er als Lord⸗Lieutenant nach Irland, wo er mit Enthuſiasmus empfangen wurde. Seine Regierung war daſelbſt ſehr populär, und O' Connell, der große Agitator, er⸗ klärte, er ſei der beſte Engländer, den Irland je geſehen habe. Das ſcheint allerdings ein ſehr großes Lob zu ſein, doch viel⸗ leicht ſollte es nicht ſoviel ſein. Lord Mulgrave war in O' Connell's Augen nicht blos Lord Mulgrave, ſondern der Vertreter der Grundfätze der Whigs, von denen man Großes erwartete. Vor der Emancipation der Katholiken war in O' Connell's Augen jeder Vicekönig von Irland ein Tyrann. Nun hatte aber Lord Mulgrave zu Gunſten der Emancipa⸗ tion der Katholiken im Parlamente geſprochen, und ſchon da⸗ durch hatte er ſich bei O' Connell in Gunſt geſetzt. Dazu kamen nun noch ſeine gefälligen Manieren und ſeine glän⸗ zenden geſelligen Eigenſchaften. Es gelang ihm die Irländer für ſich zu bezaubern, und für dieſen Erfolg wurde er 1838 zum Marquis of Normanby ernannt. Es dauerte aber nicht lange Zeit, und man überzeugte ſich, daß ſeine Politik unge⸗ ſund ſei und daß die grüne Inſel nicht blos mit Lächeln re⸗ giert werden könne. Er wurde deßhalb nach London zurück⸗ gerufen, um zu ſehen, ob er von ſeiner Bezauberung nicht im Parlamente Gebrauch machen könne, indem Lord Mel⸗ bourne's Cabinet mit jedem Tage ſchwächer wurde. Im Jahr 1839 wurde er zum Staatsſecretair für das Colonial⸗ amt ernannt, und einige Monate ſpäter übertrug man ihm die Stelle als Staatsſecretair des Innern.
Im Jahr 1841 gelangten die Tories ans Ruder, und Lord Normanby war ohne Staatsamt, bis Lord John Ruſſell im Jahr 1846 in den Beſitz der Macht kam, der ihn zum engliſchen Geſandten in Paris ernannte, welchen Poſten er bis zum Frühjahr 1852 bekleidete. Es war dies eine ſehr ereignißvolle Periode, denn in ihr fanden die ſpaniſchen Heirathen, die Februarrevolution und der Staatsſtreich vom 2. December 1851 ſtatt. In der Frage der ſpaniſchen Hei⸗ rathen wurde Frankreich überliſtet, und es iſt nutzlos, jetzt noch die Frage zu ſtellen, wer dabei den meiſten Tadel ver⸗ diente. Erwähnen wollen wir blos, daß bei dem Kreuzfeuer der Beſchuldigungen, welches jenes Ereigniß ins Leben rief, Guizot bei einer Gelegenheit die Richtigkeit eines Berichts des Lord Normanby über eine Unterredung, welche zwiſchen ihm und Guizot ſtatt gefunden hatte, beſtritt und bei dieſer Gelegenheit von dem engliſchen Geſandten ſagte:„Il est bon enfant, mais il ne comprend pas notre langue.“
Ueber die Ereigniſſe der Februar⸗Revolution ver⸗ öffentlichte Lord Normanby ſpäter ein Werk von zwei Bän⸗ den, das nicht ohne Intereſſe, doch etwas verworren im Style iſt. Er weiſt darin nach, daß die Billigung des Staats⸗ ſtreichs von Seiten des Lord Palmerſton ihn für immer von demſelben getrennt habe. Genau zwei Monate nach dieſem Ereigniſſe hörte Lord Normanby auf, England in Frank⸗ reich zu vertreten. Als den Grund, weßhalb er ſeine De— miſſion einreichte, gab Lord Normanby ſeinen leidenden Geſundheitszuſtand an, doch gleichzeitig mag die Verſchieden⸗ heit der politiſchen Meinungen ſehr zu dieſem Schritte bei— getragen haben. Lord Normanby war nun bis 1854 außer Amt, in welchem Jahr er von Lord Aberdeen zum engliſchen Miniſter am toscaniſchen Hofe in Florenz ernannt wurde. Er behielt dieſen Poſten, bis 1858 die Tories wieder ans Ruder kamen und Lord Malmesbury Staatsſecretair des Auswärtigen wurde. Lord Malmesbury war ſo eilig in der Rückberufung des Lord Normanby, daß er ſich dazu des Tele⸗ graphen bediente. Kaum in England angekommen, ließ er ſich zur großen Verwunderung ſeiner bisherigen politiſchen


