Jahrgang 
31-52 (1863)
Seite
651
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Vierte Folge.

Um dieſen eigenthümlichen Humor noch näher ennen zu lernen, laſſen Sie uns in der Mittheilung havon noch etwas weiter gehen.

Man liebt ſehr die feine Ironie, mit welcher Smith die Schwächen politiſcher Zeitgenoſſen parodirte. ör griff darin beſonders ihre vermittelnde Halbheit und ihren Indifferentismus an. So hatte damals der bekannte Lord Sir James Mackintoſh die ſchäd⸗ liche Manier, Alles zu loben, mochte es noch ſo un⸗ jedeutend ſein, eine Methode, die der reactionären Hälfte der Regierung ſehr willkommen war.

Mit jenem optimiſtiſchen, jedes Beſtehende be⸗ wundernden Lord war Smith einſt behufs einer Be⸗ prechung öffentlicher Angelegenheiten mit noch meh⸗ teren Andern zuſammen und er nahm die Gelegenheit wahr, den Edlen in folgender Weiſe zu perſifliren:

Ich kann nicht von hier ſcheiden, ſagte Smith, ohne die Verpflichtungen auszudrücken, welche ich gegen eine Perſon in einer untergeordneten Lebens⸗ ſphäre fühle ich meine, Herr Präſident, den Droſch⸗ jenkutſcher, welcher mich zu dieſer Verſammlung ge⸗ jahren hat. Sicher durch die Straßen einer überfüll⸗ ſen Hauptſtadt zu fahren, muß von Seiten des Kutſchers eine ungewöhnliche Vereinigung von Fähig⸗ keiten erfordern. Er muß Vorſicht ohne Furchtſamkeit, Thätigkeit ohne Uebereilung, und Muth ohne Toll⸗ ühnheit zeigen; er muß eine klare Idee von ſeinem zwecke haben und einen geſchickten Gebrauch von ſeinen Mitteln machen. Ich kann mit gutem Ge⸗ wiſſen von dem betreffenden Individuum ſagen, daß er für eine mäßige Belohnung unermüdliche Geſchick⸗ lichkeit entfaltet hat; und ich werde es nie vergeſſen, daß ich ihm die unzerbrochene Ganzheit meiner Glie⸗ der, Freiheit von Schmerz und zugleich Verlängerung meiner Exiſtenz verdanke.

Eben ſo wenig darf ich über die ermuthigende Fröhlichkeit hinweggehen, mit welcher ich von dem Aufwärter empfangen wurde; noch über den nützlichen Lichtſchimmer, welchen die Jungen mit ihren Fackeln derbreiteten, als ich aus dem Wagen ſtieg. Mit un⸗ gewöhnlichem Vergnügen bemerkte ich in dieſen Leuten nicht die käufliche Geſchäftigkeit bezahlter Dienſtlei⸗ ſtungen, ſon dern die echten Ergüſſe aufrichtigen Wohl⸗ wollens; nicht die Gier untergeordneter Agenten, ſon⸗ dern die Schnelligkeit demüthiger Freunde. Was

zcwie kann man nicht von einem Lande ſagen, wo alle klei⸗

nen Zufälligkeiten des menſchlichen Lebens die ver⸗

daf borgenen Eigenſchaften des Herzens an's Tageslicht

bringen, wo die Droſchken gefahren, die Straßen er⸗

in leuchtet und die Schellen von Männern beantwortet er werden, welche voll von allen Verfeinerungen des

eiviliſirten Lebens ſind?

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Ich darf nicht ſchließen, Herr Präſident, ohne Ihnen für die ſo ſehr klare und deutliche Weiſe zu danken, in welcher Sie den Antrag vorgeleſen haben, über welchen wir abſtimmen ſollten. Die gewöhnliche Gerechtigkeit verlangt, daß ich hinzufüge, daß in öffentlichen Verſammlungen nur ſelten eine ſo voll kommene Articulation, eine ſo gewählte Sprache und eine Manier geſehen wird, welche in Allem, was lieb⸗ ſam, gerecht und unparteiiſch iſt, ſich in ſo hervor⸗ ragender Weiſe auszeichnet.

Von den öffentlichen engliſchen Verhältniſſen, wie ſie vor funfzig Jahren waren, als Smith wirkte und ehe Canning zu einer ſegensreichen Macht gelangte, iſt eine merkwürdige Schilderung gegeben:Im Eng⸗ land unſerer Tage wird es noch für impertinent ge⸗ halten, wenn ein Menſch, der nicht wenigſtens zwei⸗ bis dreitauſend Pfund Sterling jährlicher Einkünfte hat, überhaupt Anſichten über Gegenſtände von all⸗ gemeinem Intereſſe zu haben ſich erlaubt; damals aber war es weit ſchlimmer und wurde Jeder, der nur eine Sylbe gegen die ſinnloſe Bigotterie der beiden George oder die abſcheuliche Tyrannei ſagte, welche man gegen das katholiſche Irland ausübte, als Atheiſt, Jacobiner, Brandſtifter und Königsmörder verfolgt und zugleich wie die Peſt gemieden. Nur ein Wort gegen irgend einen Mißbrauch zu äußern, den ein Reicher ausübte und unter dem ein Armer litt, war Verrath gegen die Regierung und wurde ſchnell und bitter gerächt. Die Tories hatten nicht nur alle Stellen in Beſitz ſondern auch abſolute Macht über alle Gegner. Die Katholiken waren nicht emancipirt, die Jagdgeſetze über alle Begriffe grauſam, Angeklagte, um deren Leben und Tod es ſich handelte, hatten keinen Ver⸗ theidiger vor Gericht; der Selavenhandel ſtand in voller Blüthe; und eine Preßfreiheit exiſtirte nur dem Namen nach. In Schottland war es noch ſchlimmer als in England. Oeffentliche Verſammlungen waren ſtreng verboten, und die Geſchwornengerichte wurden ganz und gar von den Behörden zuſammengeſetzt. Oppoſition galt ſo viel wie Rebellion. Die Willkür, mit welcher die Polizei gegen das Volk verfuhr, war gerade ſo groß, wie in Frankreich nach dem 2. De⸗ cember; Leute, die Abends auf der Straße Lärmen machten, wurden mitunter ergriffen, ohne weiteres auf die Schiffe geſchleppt und transportirt. Wenn die Whigs den Geburtstag von Fox durch ein gemein⸗ ſchaftliches Mittagseſſen feierten, erſchien ein hochnoth⸗ peinlicher Sheriff und notirte ſich ſämmtliche Namen der Theilnehmer auf, welche dann in das große ſchwarze Buch der Polizei eingetragen wurden.

Wenn es für alle gebildete Laien feſſelnd und unterhaltend ſein muß, zu ſehen, welche heitere Lebens⸗